Digitalisierung, Nachhaltigkeit

Mannheim - Der Ukraine-Krieg hat gezeigt, wie wichtig eine stabile Lebensmittelproduktion zu angemessenen Preisen ist.

06.09.2022 - 15:12:53

Erste Nachhaltigkeitsagenda in der Landtechnik / Digitalisierungs-Schub: John Deere stellt Weichen für nachhaltigere und produktivere Landwirtschaft. Dabei ist die Landwirtschaft aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung besonders gefordert mehr zu produzieren und gleichzeitig die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. John Deere will die Fläche deutlich steigern, die Landwirtinnen und Landwirte weltweit mit digitalen Lösungen bewirtschaften. Dafür hat das Unternehmen als erster Landmaschinenhersteller eine Nachhaltigkeitsagenda aufgestellt. Ein zentrales Ziel der John Deere Leap Ambition ist daher, dass bis 2026 weltweit 500 Millionen der landwirtschaftlich genutzten Flächen digitalisiert werden und Landwirtinnen und Landwirten dabei zu helfen, ihre CO2-Emissionen deutlich zu senken.

"Wir bauen unser Angebot an innovativen Technologien künftig noch stärker aus. Wir sind überzeugt, dass mehr Nachhaltigkeit im Ackerbau und wirtschaftlicher Erfolg der Betriebe Hand in Hand gehen muss", so Markwart von Pentz, Europa-Chef von John Deere. "Unser Ziel ist, Landwirtinnen und Landwirte bei ihrem Sprung zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. Wir haben dazu als erster Landmaschinenproduzent eine Agenda veröffentlicht, unsere Leap Ambition."

Betriebe sammeln Daten für nachhaltigere Entscheidungen

Mit der Idee des vernetzen Bauernhofs sollen bis 2030 drei von vier Betrieben vernetzt und nachhaltig werden. Das bedeutet, dass Landwirtinnen und Landwirte künftig mehr Daten sammeln, diese aufbereiten, sich dabei mit anderen Betrieben und Partnern vernetzen und daraus Entscheidungen ableiten, die helfen nachhaltiger und effizienter zu arbeiten.

Dazu gehören drei zentrale Ziele auf der Produktionsseite:

Die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele kann nur gelingen, wenn ganzheitlich gedacht wird. Das bedeutet, es werden nicht mehr einzelne Arbeitsschritte und die dafür notwendigen Maschinen und technischen Lösungen betrachtet, sondern das komplette Produktionssystem. Nehmen wir zum Beispiel den in Westeuropa dominierenden Getreideanbau. Von der Aussaat über die Düngung, den Pflanzenschutz bis hin zur späteren Ernte wird der Input an Energie, Dünger etc. genauestens analysiert und am Ende des Kreislaufs dem Output (also der Ernte bzw. dem Entzug) gegenübergestellt. Dafür gibt es drei Stellschrauben:

Drei Stellschrauben für nachhaltigere Landwirtschaft

Markwart von Pentz: "Die Devise muss lauten: jeder Tropfen, jedes Korn zählt. Das bedeutet auch, dass Betriebe künftig stärker mit Daten und Analysen arbeiten werden. Mit anderen Worten: Daten sind die Bauernregeln von morgen."

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