Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Einzelhandel, Konsumgüter

MANCHESTER - Im Ringen um Brexit-Sonderregeln für Nordirland erhöht Großbritannien mit schärferen Drohungen den Druck auf die EU.

04.10.2021 - 14:09:28

Streit um Nordirland: Großbritannien erhöht Druck auf EU. "Wir können nicht ewig warten", sagte Brexit-Minister David Frost am Montag auf dem Parteitag der Konservativen Partei in Manchester. Könne sich die Regierung nicht mit der EU über Änderungen am sogenannten Nordirland-Protokoll einigen, werde London den Artikel 16 aktivieren, mit dem Teile der Vereinbarung außer Kraft gesetzt werden können, sagte Frost.

"Das ist vielleicht der einzige Weg, unser Land zu schützen - unser Volk, unseren Handel, unsere territoriale Integrität, den Friedensprozess und die Vorteile dieses großartigen Vereinigten Königreichs, zu dem wir alle gehören", sagte der Vertraute von Premierminister Boris Johnson. Er machte deutlich, dass er nicht mit einer Einigung rechnet.

Das Protokoll besagt, dass Nordirland auch nach dem Brexit den Regeln der EU-Zollunion und des Binnenmarkts folgt. Damit sollen eine harte Grenze zwischen der britischen Provinz und dem EU-Mitglied Republik Irland sowie neue Konflikte in dem früheren Bürgerkriegsgebiet vermieden werden. Allerdings kommt es deswegen nun zu Zollkontrollen zwischen Nordirland und dem Rest des Vereinigten Königreichs.

Die oppositionelle Labour-Partei warf der Regierung vor, Spannungen anzuheizen, aber keine Lösungen zu bieten. "Lord Frost hat jedes einzelne Wort dieses Deals ausgehandelt, den er nun bei jeder Gelegenheit in Verruf bringt", sagte die Labour-Politikerin Louise Haigh. Die EU-Kommission wollte die Drohungen nicht kommentieren. Ein Sprecher sagte in Brüssel: "Wie Sie wissen, arbeiten wir intensiv daran, praktische Lösungen für einige der Schwierigkeiten zu finden, mit denen die Menschen in Nordirland konfrontiert sind."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Fast 70 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Das sind knapp 57,4 Millionen Menschen (69,1 Prozent), wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht. 66,1 Prozent der Gesamtbevölkerung (54,9 Millionen Menschen) ist inzwischen vollständig geimpft. Am Donnerstag wurden in Deutschland rund 192 700 Dosen verabreicht. BERLIN - Fast 70 Prozent der Menschen in Deutschland sind mindestens einmal geimpft. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 11:30) weiterlesen...

USA würden Taiwan bei Angriff verteidigen. Die US-Regierung habe eine "Verpflichtung", dies zu tun, sagte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) im TV-Sender CNN. Die USA suchten keinen Konflikt mit China, aber Peking müsse verstehen, "dass wir keinen Schritt zurück machen werden, dass wir unsere Positionen nicht ändern werden", sagte Biden. WASHINGTON/TAIPEH - In den wachsenden Spannungen um Taiwan hat US-Präsident Joe Biden deutlicher als seine Vorgänger zugesagt, dass die USA die demokratische Inselrepublik im Falle eines Angriffs durch China verteidigen würden. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 11:16) weiterlesen...

China weist Bidens Beistandserklärung für Taiwan scharf zurück. Nach dessen Zusage, die demokratische Inselrepublik im Falle eines Angriffs durch China verteidigen zu wollen, sagte der chinesische Außenamtssprecher Wang Wenbin am Freitag vor der Presse in Peking, Taiwan sei eine innere Angelegenheit Chinas, in die sich niemand einmischen dürfe. PEKING - China hat die Beistandserklärung von US-Präsident Joe Biden für Taiwan scharf kritisiert. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 10:53) weiterlesen...

Länder-Mehrheit für rechtliche Absicherung von Corona-Schutz in Sicht. "Ich gehe davon aus, dass es - vielleicht nicht ganz einstimmig - aber doch eine große Mehrheit gibt der Länderkollegen, die sagen: Ja, genau das brauchen wir - mindestens eine Übergangsregelung", sagte Berlins scheidender Regierender Bürgermeister am Freitag in einem ARD-Interview. KÖNIGSWINTER - In der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zeichnet sich nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden Michael Müller (SPD) eine Mehrheit für eine weitere rechtliche Absicherung der Corona-Schutzmaßnahmen ab. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 10:46) weiterlesen...

Thailand weitet Öffnung zum 1. November auf 46 Länder aus. BANGKOK - Thailand will sich am 1. November für Flugreisende aus Deutschland und 45 weiteren Ländern mit geringem Corona-Risiko öffnen. Bisher standen nur zehn Staaten auf der Liste. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha erklärte mit Blick auf die Tourismusbranche, Thailand müsse sich jetzt beeilen, sonst suchten sich Reisende andere Ziele aus. Neben Deutschland, Österreich und anderen EU-Ländern sowie der Schweiz stehen auf der Liste der 46 Länder, die das thailändische Außenministerium veröffentlichte, auch die USA, Chile, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Bhutan. Thailand weitet Öffnung zum 1. November auf 46 Länder aus (Wirtschaft, 22.10.2021 - 10:42) weiterlesen...

RKI registriert 19 572 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 95,1. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 95,1 an. Er hat damit erstmals seit Mitte Mai die 90 überschritten. BERLIN - Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit rasch an. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 10:39) weiterlesen...