Vermischtes, ZDF

Mainz - - Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter http: / / www.presseportal.de / bilder - YouTube ist die weltgrößte Videoplattform, YouTuber der neue Traumberuf vieler Jugendlicher.

19.02.2018 - 12:46:52

ZDFzoom über die Geldmaschine YouTube. Die Stars der Szene verdienen mit Werbedeals Millionen. Wie das Geschäftsmodell funktioniert, beleuchtet "ZDFzoom" am Mittwoch, 21.

Mainz -

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YouTube ist die weltgrößte Videoplattform, YouTuber der neue Traumberuf vieler Jugendlicher. Die Stars der Szene verdienen mit Werbedeals Millionen. Wie das Geschäftsmodell funktioniert, beleuchtet "ZDFzoom" am Mittwoch, 21. Februar 2018, 23.00 Uhr, in der Dokumentation "Geldmaschine YouTube".

Der 15-jährige Jan-Luca schaut auf YouTube vier bis fünf Stunden täglich Comedy- oder Spiele-Videos und folgt seinen YouTubern. "Die sind ehrlich und echt", sagt Jan-Luca. Eine vermeintliche Vertrautheit, die der Werbebranche in die Karten spielt: Über YouTube-Stars wie Dner oder Bibi kann sie werbewirksame Botschaften in Kinder- und Jugendzimmer senden.

Wie viel genau die Werbedeals wert sind, darüber redet man in der Branche nicht gerne. 120.000 Euro Honorar für Werbevideos, die "in Gestaltung und Form" wie normale YouTube-Clips daherkommen, sind durchaus mal drin, erfahren die "ZDFzoom"-Autoren Gabriel Stoukalov und Felix Kohler bei ihren Recherchen. Und sie fragen: Wie können YouTuber unabhängige Clips fertigen, wenn Unternehmen sie unter Vertrag haben und bestimmen, wie diese Clips aussehen sollen? "Das ist der Spagat, den YouTuber machen müssen: Wie kann ich meinen Zuschauern Mehrwert bieten, nicht einfach einen Werbespot", sagt Oguz Yilmaz, einst selbst erfolgreicher YouTuber, heute eine Art Makler zwischen Firmen und YouTubern.

Gesetzliche Grundlage für die Kennzeichnung der Werbung auf YouTube ist vor allem der Rundfunkstaatsvertrag. Ihm zufolge muss "Werbung als solche leicht erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote angemessen [...] abgesetzt sein". Doch gelingt das? YouTube sieht die Verantwortung dafür bei YouTubern und Landesmedienanstalten. Sie sollen eine millionenschwere Branche in die Schranken weisen. "Tatsächlich ist es so, dass sich bei den YouTube-Videos niemand hinstellen und sagen könnte: 'Ich habe das soweit im Griff'", räumt Cornelia Holsten ein, die Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalten.

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