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Regierungen, Deutschland

MAINZ - Die Stadt Mainz hat den kritischen Wert von 50 Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten.

11.10.2020 - 17:17:29

Mainz über Grenzwert bei Corona-Infektionen - Dreyer mahnt. Der Wert lag am Sonntag bei 57, wie das Sozialministerium in Rheinland-Pfalz mitteilte. Weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens wurden zunächst nicht angekündigt. Es werde jedoch eine lokale Task Force geben, die zeitnah zusammentrete. Die Stadt hatte in den vergangenen Tagen bereits Maßnahmen wie ein nächtliches Alkoholverbot beschlossen.

Außerdem lagen am Sonntag formal die Kreise Neuwied (50) sowie Bitburg-Prüm (68) am oder über dem Schwellenwert. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm sollte sich laut dem Ministerium am Montag eine regionale Task Force zusammensetzen und gemeinsame Empfehlungen herausgeben. Im Kreis Neuwied sei der Schwellenwert nur aufgrund einer Rundung erreicht. Die entsprechende Task Force für den Landkreis hat bereits zweimal getagt, für kommenden Montag sei ein weiteres Treffen vereinbart. Der Kreis Kaiserslautern - am Samstag noch wegen technischer Gründe bei 61 - fiel am Sonntag nach einer Korrektur der Werte auf 37.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist auch am Sonntag wieder gestiegen. Insgesamt haben sich nun 12 096 Menschen infiziert, 202 mehr als noch am Vortag, berichtete das Sozialministerium. Die Zahl der "aktiven" Fälle im Land wurde mit 1787 Menschen angegeben, 149 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus blieb landesweit bei 256.

Angesichts der Infektionszahlen mahnte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zur Einhaltung der Hygieneregeln. "Die Lage ist ernst. Ernster, als diejenigen glauben, die sich nicht an die Schutzmaßnahmen halten", sagte sie. Nur wenn man die Kontakte reduziere und die Regeln befolge, könne man das Virus "aushungern". Auch wenn sie die Sehnsucht nach Normalität und Ausgelassenheit verstehe, so sei jetzt die Zeit für größte Konsequenz bei Regelbrüchen.

Mehr als 100 junge Menschen hatten in der Nacht zu Samstag in Trier trotz der Corona-Beschränkungen eine Party gefeiert. Die Veranstaltung habe "unter Missachtung jeglicher Vorsichtsmaßnahmen" in einem Partyraum im Stadtteil Feyen stattgefunden, teilte die Polizei mit. Einige Partygäste seien beim Eintreffen der Beamten in einen nahe gelegenen Wald geflüchtet. Die Polizei habe die Personalien von mehr als 70 Jugendlichen und jungen Erwachsenen festgestellt.

@ dpa.de

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