Regierungen, Italien

MAIDENHEAD / LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May hat Forderungen nach ihrem Rücktritt zurückgewiesen.

06.10.2017 - 15:03:24

Britische Premierministerin May weist Rücktrittsforderungen zurück. "Was das Land braucht, ist eine ruhige Führung, und das ist, was ich mit der vollen Unterstützung meines Kabinetts abliefere", sagte May der BBC am Freitag bei einem Besuch in ihrem Wahlkreis Maidenhead.

May steht seit der vorgezogenen Parlamentswahl im Juni, bei der ihre Partei die absolute Mehrheit verlor, und einer pannenreichen Parteitagsansprache am Mittwoch unter enormem Druck. Britische Medien spekulieren heftig über einen vorzeitigen Abtritt Mays.

Ein konservativer Abgeordneter forderte offen, May solle sich einer Wahl um die Parteispitze stellen. Grant Shapps sagte der BBC am Freitag, er wisse von etwa 30 weiteren Mitgliedern der Regierungsfraktion, die diese Forderung unterstützen. Darunter seien auch Minister. Für einen Misstrauensantrag gegen die Regierungschefin wären die Unterschriften von 48 konservativen Abgeordneten notwendig.

Mehrere Kabinettsmitglieder sprachen sich indes öffentlich für Mays Verbleib als Regierungschefin aus. Die "überwiegende Mehrheit der konservativen Abgeordneten" wolle, dass sich die Premierministerin auf die Aufgabe konzentriere, für die sie gewählt worden sei, sagte Umweltminister Michael Gove im BBC-Radio am Freitag.

Auch Innenministerin Amber Rudd stellte sich hinter May. In einem Gastbeitrag in der konservativen Tageszeitung "Daily Telegraph" verteidigte sie Mays Parteitagsrede, bei der May eine Verkettung unglücklicher Umstände in die Quere gekommen sei. May litt bei der Ansprache am Mittwoch unter Hustenanfällen und wurde von einem Komiker unterbrochen, der ihr ein angebliches Entlassungsschreiben überreichte. Zu allem Übel fielen dann auch noch Buchstaben aus dem Parteitagsmotto an der Wand hinter der Premierministerin. Die Öffentlichkeit müsse sich jetzt auf die Inhalte von Mays Rede konzentrieren, so Rudd.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

WDH/Universität: Conte durfte an NYU sechs Jahre lang 'Bibliothek nutzen' (Tippfehler in der Überschrift korrigiert: durfte) (Wirtschaft, 22.05.2018 - 23:42) weiterlesen...

Rätselraten um Gipfel zwischen Trump und Kim (Wirtschaft, 22.05.2018 - 22:36) weiterlesen...

Universität: Conte dürfte an NYU sechs Jahre lang 'Bibliothek nutzen' NEW YORK/ROM - Was hat der Jurist Giuseppe Conte, der Italiens Ministerpräsident werden will, an der New York University (NYU) getan? In seinem Lebenslauf hatte Conte renommierte Universitäten auf der ganzen Welt aufgelistet, darunter auch die NYU. (Wirtschaft, 22.05.2018 - 22:28) weiterlesen...

Pompeo: Arbeiten weiter auf Nordkorea-Treffen am 12. Juni hin. WASHINGTON - Die USA wollen weiterhin an einem Gipfel mit Nordkorea am 12. Juni in Singapur festhalten. "Wir arbeiten weiter auf den 12. Juni hin", sagte Außenminister Mike Pompeo am Dienstag in Washington. "Wir werden tun, was nötig ist, um dieses Treffen zu einem Erfolg zu machen", sagte Pompeo. Wenige Stunden zuvor hatte Präsident Donald Trump gesagt, sein Treffen mit Nordkoreas Kim Jong Un könnte auch später stattfinden. Pompeo: Arbeiten weiter auf Nordkorea-Treffen am 12. Juni hin (Wirtschaft, 22.05.2018 - 22:15) weiterlesen...

Venezuelas Präsident wirft US-Geschäftsträger aus dem Land. Er erklärte den Geschäftsträger Todd Robinson am Dienstag zur unerwünschten Person und forderte ihn auf, das Land innerhalb von 48 Stunden zu verlassen. CARACAS - Nach den neuen US-Sanktionen gegen Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro den obersten US-Diplomaten des Landes verwiesen. (Boerse, 22.05.2018 - 21:24) weiterlesen...

Brasiliens Präsident Temer tritt nicht noch einmal an. Seine Partei werde bei der Wahl im Oktober den früheren Finanzminister Henrique Meirelles ins Rennen schicken, kündigte der Staatschef nach Medienberichten am Dienstag an. "Meirelles ist der Beste der Besten", sagte Temer. "Ich wäre sehr stolz, wenn Meirelles eines Tages zum Präsidenten Brasiliens erklärt würde." Der 72-Jährige ist einer der prominentesten Figuren in der brasilianischen Finanzwelt. Er war Chef der Zentralbank und Finanzminister. RIO DE JANEIRO - Der äußerst unbeliebte brasilianische Präsident Michel Temer strebt keine Wiederwahl an. (Wirtschaft, 22.05.2018 - 20:47) weiterlesen...