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Regierungen, Griechenland

MAGDEBURG / MORIA - Nach Bränden im überfüllten griechischen Flüchtlingslager Moria hat sich Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff dafür ausgesprochen, gemeinsam mit europäischen Partnern Bewohner aufzunehmen.

10.09.2020 - 13:54:04

Haseloff: EU-Lösung für Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria. "Die Europäische Union und der Bund müssen zeitnah eine gemeinsame Lösung finden", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag laut Mitteilung. Sachsen-Anhalt werde sich solidarisch zeigen und seinen humanitären Verpflichtungen, die aus einer EU-Einigung entstünden, erfüllen.

Auch Mecklenburg-Vorpommern ist nach den Worten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bereit, Flüchtlinge aufzunehmen. "Es ist wichtig, dass den Menschen in Moria so schnell wie möglich geholfen wird. Wir dürfen nicht einfach nur zusehen. Die EU und Deutschland müssen vor Ort helfen und auch Flüchtlinge aufnehmen. Mecklenburg-Vorpommern wird sich daran selbstverständlich beteiligen", schrieb die Schweriner Regierungschefin auf Twitter.

In der Nacht zu Mittwoch hatte es in dem Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos mehrere Brände gegeben. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden sie gelegt. Das Lager ist auf 2800 Bewohner ausgelegt, zuletzt lebten mehr als 12 000 Migranten dort. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert, dass Deutschland vorangehen und 2000 Migranten aufnehmen soll.

@ dpa.de

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