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Regierungen, USA

MADRID - Zum Auftakt der entscheidenden Phase der UN-Klimakonferenz hat Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vor zu hohen Erwartungen an Zusagen für mehr Klimaschutz gewarnt.

09.12.2019 - 13:26:25

Staatssekretär Flasbarth warnt vor überzogenen Erwartungen an Klimakonferenz. Viele gingen davon aus, dass schon jetzt in Madrid Staaten ehrgeizigere nationalen Pläne zum Einsparen von Treibhausgasen vorlegten, sagte Flasbath am Montag. "Das ist aber nicht wirklich auf der Agenda." Der Zeitplan sehe vor, das zum nächsten Klimagipfel in Glasgow zu machen. "Im Frühjahr wird es Zeit." Dass Jugendliche von Fridays for Future Druck machten, sei zwar gut. Aber die Staaten hätten einen Zeitplan - wenn das Frust auslöse, müssten sie ihre Herangehensweise ändern.

In vielen Staaten und auch in der Europäischen Union brauche das "sorgfältige Diskussionen". EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will für 2030 ein ehrgeizigeres Klimaschutz-Ziel für die EU. Ein weiteres Ziel könnte Treibhausgas-Neutralität bis 2050 sein. Das bedeutet, dass dann alle Treibhausgas-Emissionen ausgeglichen werden etwa durch Aufforstung oder Techniken, sie der Atmosphäre zu entziehen und zu speichern. Dabei bremsen Flasbarth zufolge vor allem Ungarn, Polen und Tschechien.

Ziel der Konferenz ist, das Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens abzuschließen. Dabei geht es um Marktmechanismen, nach denen Länder beim Klimaschutz zusammenarbeiten können sollen - so dass ein Land, aber auch Städte oder Unternehmen sich Treibhausgas-Minderungen anrechnen können, die es in einem anderen Land finanzieren. "Gerade dieses Thema muss absolut sorgfältig und wasserdicht ausverhandelt sein", sagte Flasbarth. Es dürften keine Schlupflöcher entstehen, sonst funktioniere der Markt für Klimaschutz nicht. Man wolle zwar diesmal zum Abschluss kommen, "aber nicht um jeden Preis". Es dürfe nichts doppelt angerechnet werden.

@ dpa.de

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