Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Spanien

MADRID - In Spanien hat sich der Rückgang der Verbraucherpreise zum Jahresende weiter abgeschwächt.

31.12.2020 - 09:23:00

Spanien: Rückgang der Verbraucherpreise schwächt sich weiter ab. Das nach europäischen Standards gemessene Preisniveau (HVPI) sei im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent gefallen, teilte die spanische Statistikbehörde INE am Mittwoch in Madrid nach einer ersten Schätzung mit. Im November waren die Preise noch um 0,8 Prozent und im Oktober um 0,9 Prozent gesunken.

BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache weiter zu Zusammenhalt im Kampf gegen das Coronavirus aufgerufen und den Menschen gedankt. "Es wird noch eine ganze Zeit an uns allen liegen, wie wir durch diese Pandemie kommen", sagte die CDU-Politikerin laut vorab verbreitetem Text in ihrer voraussichtlich letzten Neujahrsansprache als Regierungschefin. "Die neben dem Impfstoff wirksamsten Mittel haben wir selbst in der Hand, indem wir uns an die Regeln halten, jeder und jede von uns." Sie sei immer wieder dankbar, wie diszipliniert die allermeisten Menschen Masken trügen und sich um Abstand bemühten.

Die Kanzlerin betonte, am Ende eines "atemlosen Jahres" gelte es auch, innezuhalten und zu trauern. "Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nah sein zu können." Sie könne nur ahnen, wie bitter es sich für diese Menschen anfühlen müsse, wenn von einigen Unverbesserlichen das Virus bestritten und geleugnet werde. "Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich, sie sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegenüber."

Hoffen ließen sie die nun angelaufenen Impfungen zunächst bei alten Menschen, ihren Pflegekräften und bei Personal auf Intensivstationen. "Tagtäglich werden es mehr, schrittweise werden andere Alters- und Berufsgruppen dazukommen - und dann alle, die es möchten", sagte Merkel.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) unterdessen 32 552 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Außerdem wurden 964 neue Todesfälle verzeichnet, wie das RKI am Donnerstagmorgen bekanntgab. Die Zahlen sind jedoch nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar. Das RKI hatte über die Weihnachtstage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern gerechnet. Die aktuell hohen Zahlen sind deshalb aus Sicht des RKI wohl auch durch Nachmeldungen bedingt. Vor einer Woche waren es 32 195 Neuinfektionen und 802 neue Todesfälle binnen eines Tages.

Der Impfstart am vergangenen Wochenende hatte auch eine Debatte losgetreten, inwieweit Geimpfte anders behandelt werden dürften, als Nicht-Geimpfte. "Eine Vorzugsbehandlung für Geimpfte birgt die Gefahr der Spaltung der Gesellschaft. Zwischen bereits Geimpfte und nicht Geimpfte dürfen wir keinen Keil treiben", sagte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag).

Der für den CDU-Vorsitz kandidierende Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz will Corona-Geimpften hingegen mehr Freiheitsrechte einräumen. Man könne einer immer größer werdenden Bevölkerungsgruppe von Geimpften, Gesunden und Genesenen nicht pauschal die Grundrechte vorenthalten, weil eine immer kleinere Gruppe nach wie vor durch das Virus gefährdet sei, sagte Merz den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Norbert Röttgen, der ebenfalls für den CDU-Vorsitz kandidiert, sagte der "Welt" (Donnerstag): "Natürlich muss man Schlüsse daraus ziehen, wenn jemand andere nicht mehr gefährden kann. Wenn die praktischen Fragen gelöst sind und es für die Einschränkungen keinen sachlichen Grund mehr gibt, dann müssen sie aufgehoben werden."

Derzeit ist noch unklar, inwieweit eine Corona-Impfung nicht nur vor der Krankheit selbst, sondern mangels Infektionsgefahr durch Geimpfte auch andere Personen vor einer Ansteckung schützt. Der Impfstoffhersteller Biontech erwartet dazu erst im Februar Forschungsergebnisse.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat mit Blick auf die Corona-Zahlen an die Vernunft der Bürger zu Silvester appelliert. "Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto schneller geht es für unsere Wirtschaft wieder bergauf", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). "Wir müssen daher auch in den nächsten Tagen und vor allem auch über Silvester und Neujahr sehr vorsichtig sein und nur im engsten Kreis feiern, denn sonst gefährden wir nicht nur die Gesundheit unserer Mitmenschen, sondern auch unsere Wirtschaft."

Positive Ergebnisse von Corona-Tests müssen mit Beginn des neuen Jahres digital von den Laboren an die Gesundheitsämter gemeldet werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der dpa: "So lassen sich Infektionsketten schneller nachvollziehen und unterbrechen." Die Zeit, in der Nachweise über Neuinfektionen per Fax geschickt und dann per Hand in die Systeme der Ämter übertragen wurden, sei damit endgültig vorbei.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Konsumklima der Uni Michigan trübt sich weniger als erwartet ein. Das von der Universität von Michigan erhobene Verbrauchervertrauen fiel gegenüber dem Vormonat um 2,2 Punkte auf 76,8 Zähler, wie die Universität am Freitag laut einer zweiten Erhebung mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit August 2020. In einer ersten Schätzung war noch ein stärkerer Rückgang auf 76,2 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Revision auf 76,5 Punkte gerechnet. MICHIGAN - Das Konsumklima in der USA hat sich im Februar weniger als erwartet eingetrübt. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 17:05) weiterlesen...

USA: Chicago-Indikator trübt sich überraschend deutlich ein. Der Indikator fiel um 4,3 Punkte auf 59,5 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang auf 61,0 Punkte erwartet. Werte über der Marke von 50 Punkten signalisieren wirtschaftliches Wachstum, Werte darunter deuten auf eine Schrumpfung hin. CHICAGO - Das Geschäftsklima in der Region Chicago hat sich im Februar überraschend deutlich eingetrübt. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 15:57) weiterlesen...

USA: Private Einkommen steigen deutlich wegen Regierungshilfen. Im Monatsvergleich habe es einen Zuwachs um 10,0 Prozent gegeben, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Dies ist der stärkste Zuwachs seit April 2020. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg um 9,5 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Einkommen nur um 0,6 Prozent gestiegen. WASHINGTON - In den USA sind die Einkommen im Januar nach einer weiteren Runde direkter Finanzhilfen der US-Regierung für amerikanische Bürger zur Abmilderung der Corona-Folgen unerwartet deutlich gestiegen. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 15:00) weiterlesen...

Bundesagentur für Arbeit braucht mehr Geld für Kurzarbeit. Der Ansatz von sechs Milliarden Euro für das Jahr 2021 müsse verdoppelt werden, sagte BA-Vorstandsmitglied Christiane Schönefeld der Deutschen Presse-Agentur. "Durch den harten, mehrmonatigen Lockdown sind die Ausgaben für das Kurzarbeitergeld erneut stark gestiegen und die Mittel werden Ende März aufgebraucht sein. Das konnten wir bei der Haushaltsplanung im Herbst nicht vorhersehen", sagte Schönefeld. Der Verwaltungsrat der Bundesagentur sei am Freitag informiert worden. NÜRNBERG - Die Bundesagentur für Arbeit muss wegen des zweiten Lockdowns deutlich mehr Geld für die Zahlung von Kurzarbeitergeld aufwenden als zunächst geplant. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 12:29) weiterlesen...

Spanien: Inflation rutscht überraschend in den negativen Bereich. Die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) sanken im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Januar hatte die Inflationsrate noch bei plus 0,4 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich sanken die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. MADRID - In Spanien ist die Inflationsrate im Februar überraschend stark gesunken und wieder in den negativen Bereich gerutscht. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 09:51) weiterlesen...

Frankreich: Inflation schwächt sich nur leicht ab. Im Februar legten die nach europäischer Methode erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 0,7 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten mit einer Inflationsrate von 0,5 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich stagnierte die Preisentwicklung. PARIS - In Frankreich hat sich Inflation nach einem deutlichen Anstieg zu Jahresbeginn wieder etwas abgeschwächt. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 09:20) weiterlesen...