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Regierungen, Spanien

MADRID - Endlich wieder Freunde treffen, Sport treiben, Shoppen im Modegeschäft oder einen "Cafecito" im Straßencafé: In Madrid und Barcelona sowie anderen Regionen Spaniens treten ab Montag bedeutende Lockerungen der scharfen Anti-Corona-Maßnahmen in Kraft.

22.05.2020 - 17:58:24

Wieder Freunde treffen: Corona-Lockerungen in Madrid und Barcelona. Die beiden größten und am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Städte des Landes gehen angesichts sinkender Infektionszahlen von der Phase null in die Phase eins des abgestuften Öffnungsplanes der Regierung über. Das teilte Gesundheitsminister Salvador Illa am Freitag mit. Von den Lockerungen würden 53 Prozent der Bevölkerung Spaniens oder 25 Millionen Menschen profitieren.

Andere Regionen, wo die Infektionszahlen schon früher niedriger waren und die deshalb schon in Phase eins waren, treten ab kommender Woche in Phase zwei ein. Keine Region befindet sich bisher in Phase drei. Die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez will mit einem Vier-Stufen-Plan, der wegen der Phase null eigentlich fünf Phasen hat, das Land bis Ende Juni zu einer "neuen Normalität" führen. Dabei sollen die Regionen bei den Lockerungen - je nach Lage - mit verschiedenen Geschwindigkeiten voranschreiten. Jede Phase dauert zwei Wochen und entspricht damit der Inkubationszeit von Covid-19.

In der Phase eins ist die Zahl der Besuche in Museen und Läden oder Kirchen auf ein Drittel beschränkt. Gleichzeitig sind - unter Einhaltung von Sicherheitsregeln - wieder private Zusammenkünfte von bis zu zehn Menschen erlaubt. Die Ausgehregeln gelten dennoch weiter: Sport und Spaziergänge zu zweit sind für Bürger im Alter zwischen 14 und 70 Jahren nur am Morgen und am Abend gestattet. Dazwischen gibt es Zeiträume zum Spazieren für ein Elternteil mit Kindern und für ältere Menschen. Einkäufe sind jederzeit möglich.

@ dpa.de

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