Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Spanien

MADRID - Die Zahl der Corona-Infektionen in Spanien hat die Marke von 500 000 überschritten und liegt damit höher als in jedem anderen westeuropäischen Land.

08.09.2020 - 05:21:28

Mehr als 500 000 Corona-Infektionen in Spanien. Bei Tests, die innerhalb der vergangenen 24 Stunden durchgeführt worden seien, seien 2440 Neuinfektionen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Montag mit. Seit dem Beginn der Pandemie hätten sich damit insgesamt 525 549 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Am Freitag war die Zahl noch mit knapp unter einer halben Million Fälle angegeben worden. Mit Covid-19 gestorben sind laut den Behördenangaben kapp 28 500 Menschen.

Sorgen bereitet vor allem die Situation in der Region Madrid. Auf die Hauptstadt entfiel zuletzt erneut der Löwenanteil der Neuinfektionen: 670, also etwa ein Viertel. Dahinter folgen das Baskenland mit 475 und Aragón mit 224 neuen Fällen. In Katalonien, noch vor wenigen Wochen das spanische "Epizentrum" der Neuausbrüche, hat sich die Lage inzwischen weiter verbessert. Für die Autonome Gemeinschaft im Nordosten des Landes wurden am Montag nur 87 Neuinfektionen gemeldet.

Landesweit gelten zahlreiche Einschränkungen im öffentlichen wie im privaten Bereich. So sind in Madrid nur noch Treffen von höchstens zehn Personen erlaubt, wenn diese nicht demselben Haushalt angehören. Zudem ist unter anderem die zugelassene Höchstzahl der Teilnehmer an Hochzeiten, Beerdigungen und anderen Veranstaltungen deutlich reduziert worden. Auch das Nachtleben ist in ganz Spanien weitgehend eingeschränkt und es gilt Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung.

Probleme könnte nun der Schulstart bringen, bei dem die Kinder erstmals seit März wieder in ihre Klassen kommen sollen. Um die Klassenverbände zu verkleinern und damit das Infektionsrisiko zu vermindern und die Folgen einer Infektion auf möglichst wenige Menschen zu begrenzen, werden dringend fast 40 000 zusätzliche Lehrkräfte gesucht.

## Berichtigung

- Im ersten Satz wurde berichtigt, dass es in Spanien bisher mehr

Corona-Infektionen als in jedem anderen westeuropäischen Land

(nicht: europäischen Land) gibt. In Russland wurden wesentlich mehr

Fälle registriert.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Neue Corona-Quarantäneverordnung für Einreisen ab 15. Oktober. BERLIN - Zeitgleich mit einer für den 15. Oktober geplanten Einführung einer digitalen Anmeldung für nach Deutschland einreisende Menschen sollen die Bundesländer neue Quarantäne-Regeln beschließen. Anmelden muss sich über das neue Online-Portal demnach nur, wer sich vorher in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten hat. Neue Corona-Quarantäneverordnung für Einreisen ab 15. Oktober (Wirtschaft, 24.09.2020 - 16:38) weiterlesen...

Agrarminister senden Signal der Entschlossenheit gegen Schweinepest. "Es muss jedem klar sein, dass es sich hier um eine nationale Herausforderung allerersten Ranges handelt", sagte der saarländische Agrarminister am Donnerstag zum Auftakt des Ministertreffens in Weiskirchen. Man könne es sich nicht erlauben, Streitereien über Zuständigkeiten oder Finanzierungen zu führen. WEISKIRCHEN - Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Brandenburg müssen Bund und Länder nach Ansicht des Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz, Reinhold Jost (SPD), an einem Strang ziehen. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 16:36) weiterlesen...

Regierung: Missbrauch von Kurzarbeitergeld kostet Millionen. Von März bis einschließlich August dieses Jahres seien bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 2100 Fälle erfasst worden, die auf möglichen Leistungsmissbrauch beim Kurzarbeitergeld hindeuteten, heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Antwort auf eine Anfrage der FDP im Bundestag. BERLIN - Durch Missbrauch von Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise ist nach Angaben der Bundesregierung in diesem Jahr bisher ein Schaden von mehr als sechs Millionen Euro entstanden. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 16:07) weiterlesen...

Jost: Im Kampf gegen Afrikanische Schweinepest 'unterhaken'. "Es muss jedem klar sein, dass es sich hier um eine nationale Herausforderung allerersten Ranges handelt", sagte der saarländische Agrarminister am Donnerstag zum Auftakt des Ministertreffens im saarländischen Weiskirchen. Man könne es sich nicht erlauben, Streitereien über Zuständigkeiten oder Finanzierungen zu führen. WEISKIRCHEN - Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) müssen Bund und Länder nach Ansicht des Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz, Reinhold Jost (SPD), an einem Strang ziehen. (Boerse, 24.09.2020 - 16:04) weiterlesen...

Asylpaket entzweit die EU - Heftige Kritik aus Prag und Budapest. Ungarn und Tschechien äußerten am Donnerstag heftige Kritik am Konzept der EU-Kommission. Zugleich kam Widerstand aus dem Europaparlament. Frankreich begrüßte die Ideen hingegen. BRÜSSEL - Auch die neuen Vorschläge zur Reform der Asyl- und Migrationspolitik entzweien die Europäische Union. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 15:48) weiterlesen...

Merkel: Pandemiebedingte Einschränkungen müssen gut begründet sein. "Unser politisches Handeln basiert auf Forschung und auf Fakten, die verständlich und nachvollziehbar vermittelt werden müssen, um Desinformation, Verschwörungstheorien und fatale Rückschlüsse daraus entgegen zu wirken", sagte Merkel (CDU) am Donnerstag in einer Video-Ansprache bei einem virtuellen Gipfel der "Open Government Partnership" für transparente Regierungsführung, einer Nebenveranstaltung der momentan stattfindenden UN-Generaldebatte in New York. NEW YORK - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für ein transparentes Vorgehen der Regierungen in der Corona-Krise geworben. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 15:21) weiterlesen...