Spanien, Deutschland

MADRID - Die spanische Regierung hat die Absetzung der katalanischen Regionalregierung in Barcelona beschlossen.

27.10.2017 - 20:42:24

Madrid beschließt Absetzung der katalanischen Regionalregierung. Das gab der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy nach einem außerordentlichen Treffen des Ministerrats am Freitagabend in Madrid bekannt. Die Absetzung und weitere beschlossene Maßnahmen werden erst mit der Veröffentlichung im spanischen Amtsblatt wirksam.

Zu den beschlossenen Maßnahmen gehören auch die Auflösung des Parlaments in Barcelona und die Vorbereitung von Neuwahlen. "Das Parlament habe ich aufgelöst", sagte Rajoy. Die Neuwahlen sollen bereits am 21. Dezember stattfinden.

"Ich habe beschlossen, so schnell wie möglich freie, saubere und rechtmäßige Wahlen auszurufen, um die Demokratie wiederherzustellen. Wir wollten nie, dass es soweit kommt", so Rajoy.

Der spanische Senat hatte zuvor am Freitag im heftigen Streit um die Unabhängigkeit Kataloniens eine Entmachtung der Regionalregierung unter Carles Puigdemont gebilligt. In Madrid votierte der Senat am Freitag mit großer Mehrheit für eine Zwangsverwaltung der Region und andere Maßnahmen. Unmittelbar zuvor hatten die Abgeordneten des Regionalparlaments in Barcelona für einen Prozess zur Loslösung von Spanien und zur Gründung eines unabhängigen Staates gestimmt, allerdings ohne einen Zeitplan festzulegen.

Nach dem Votum des spanischen Senats war am Abend der Ministerrat in Madrid zusammengetroffen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

EU will ländliche Entwicklung in Afrika stärken. Landwirtschaftskommissar Phil Hogan werde den EU-Agrarministern am Montag dazu einen entsprechenden Plan vorlegen, hieß es aus informierten Kreisen. Eine Expertengruppe aus der Wissenschaft, der Industrie und von Nichtregierungsorganisationen soll demnach Wege für mehr Investitionen in die Entwicklung der Agrarindustrie in Afrika finden. Damit solle unter anderem der Handel mit Lebensmitteln innerhalb Afrikas aber auch der Export von Landwirtschaftsprodukten angekurbelt werden. BRÜSSEL - Zur Verringerung von Flucht und Migration will die Europäische Union verstärkt die Agrarwirtschaft in ländlichen Gebieten Afrikas fördern. (Wirtschaft, 18.02.2018 - 14:30) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Weitere Gewinne besiegeln ein deutliches Wochenplus. Der EuroStoxx 50 profitierte einmal mehr von den steigenden US-Börsen, die zu Wochenschluss auf ihren sechsten positiven Handelstag in Folge zusteuerten. Der Leitindex der Eurozone baute seine Gewinne stetig aus und schloss 1,10 Prozent höher bei 3426,80 Punkten. Im Wochenvergleich hat er damit nach zuvor zwei tiefroten Wochen um etwa 3 Prozent zugelegt. PARIS/LONDON - Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitag auf Erholungskurs geblieben. (Boerse, 16.02.2018 - 18:40) weiterlesen...

May will in München über Zukunft der Beziehungen zur EU reden. Das kündigte sie am Freitag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin an. Dies werde vor allem die Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik betreffen, aber auch Wirtschafts- und Handelsfragen. BERLIN - Die britische Premierministerin Theresa May will auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag ihre Pläne für das künftige Verhältnis zur EU nach dem Brexit darlegen. (Wirtschaft, 16.02.2018 - 18:13) weiterlesen...

Baltenstaaten gegen Kürzungen des EU-Haushalts nach dem Brexit. "Wir sind bereit, Wege zu diskutieren, um das Niveau des derzeitigen mehrjährigen Finanzrahmens auch nach dem Brexit beizubehalten, durch höhere Beiträge und möglicherweise neue Eigenmittel zum EU-Haushalt", hieß es in einem Schreiben der drei Baltenstaaten an die anderen EU-Mitgliedsstaaten, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. VILNIUS - Estland, Lettland und Litauen haben sich gegen Kürzungen des EU-Haushalts nach dem Austritt Großbritanniens aus der Union ausgesprochen. (Wirtschaft, 16.02.2018 - 18:08) weiterlesen...

Polen sieht schwindendes Vertrauen in das Projekt Europa. "Wir müssen Vertrauen in das europäische Projekt zurückgewinnen", sagte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Freitag bei einer Veranstaltung der Körber-Stiftung in Berlin. "Ich wünsche mir, dass Deutschland und Polen die echten Lokomotiven eines Wachstums werden, von dem alle profitieren", fügte er hinzu. In den vergangenen Jahren habe die EU zahlreiche neue Regelungen beschlossen, die das Wachstum aufstrebender Unternehmen aus den Bereichen IT, Logistik und Transport in den Mitgliedstaaten in Osteuropa hemmten. BERLIN - Die polnische Regierung sieht die Europäische Union in der Krise. (Wirtschaft, 16.02.2018 - 15:54) weiterlesen...

FIFA-Bericht: Transferausgaben der fünf Top-Ligen steigen rasant. Das geht aus einem Transferbericht hervor, den der Weltverband FIFA am Freitag veröffentlichte. Demnach gaben Vereine aus England, Spanien, Deutschland, Frankreich und Italien im Januar insgesamt 979,1 Millionen US-Dollar für neue Spieler aus und damit rund 70 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein für die teuersten zehn Einkäufe von Clubs der Top-Ligen wurden fast zwei Drittel der Gesamtsumme fällig. Weltweit zahlten Vereine im Januar 1,28 Milliarden Dollar für 3317 Transfers. BERLIN - Die Finanzmacht der europäischen Fußball-Topclubs wirkt sich immer stärker auf den internationalen Transfermarkt aus. (Boerse, 16.02.2018 - 13:20) weiterlesen...