Indikatoren, Spanien

MADRID - Die Inflation in Spanien hat sich im Juni wie erwartet beschleunigt.

13.07.2018 - 09:28:23

Spanien: Inflation beschleunigt sich im Juni. Die nach europäischen Standards berechnete Inflationsrate (HVPI) stieg von 2,1 Prozent im Vormonat auf 2,3 Prozent, wie die spanische Statistikbehörde INE am Freitag in Madrid laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurden die Ergebnisse aus einer ersten Erhebung bestätigt. Es ist die höchste Rate seit April 2017.

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Juni um 0,2 Prozent. Auch hier wurde die erste Schätzung bestätigt.

Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Lebensmittel- und Energiepreise herausgerechnet werden, schwächte sich jedoch ab. Die Jahresrate fiel von 1,1 Prozent im Vormonat auf 1,0 Prozent. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für die gesamte Eurozone mittelfristig eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Im Juni lag die Rate im Währungsraum genau bei zwei Prozent. Die Kernrate lag jedoch auch hier deutlich niedriger. Die EZB gibt sich zuversichtlich, dass der Trend anhält und hat deswegen die Einstellung ihrer billionenschweren Wertpapierkäufe zum Jahresende signalisiert.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Acht Prozent der Betriebe bieten eigene Kinderbetreuung. Vor rund 15 Jahren habe es das nur bei zwei Prozent der Firmen gegeben, teilten das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und die Goethe-Universität Frankfurt/Main am Dienstag mit. Nach wie vor selten seien Langzeitkonten zur Freistellung für Familienzeiten sowie betriebliche Maßnahmen zur Frauenförderung. Hier liege der Anteil der Betriebe bei jeweils rund zwei Prozent. Dabei seien familienfreundliche Angebote für die Firmen von Vorteil: Sie bringen Frauen nach einer Geburt dazu, schneller wieder zu arbeiten. NÜRNBERG - Acht Prozent der Unternehmen bieten laut einer Studie betriebliche Kinderbetreuungsangebote an. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 11:13) weiterlesen...

Großbritannien: Arbeitslosigkeit bleibt auf tiefstem Stand seit 1975. Die Arbeitslosenquote betrug in den drei Monaten bis Mai unverändert 4,2 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Auf diesem niedrigsten Stand seit dem Jahr 1975 verharrt die Quote bereits seit Februar. Analysten hatten mit der erneuten Stagnation gerechnet. LONDON - Der britische Arbeitsmarkt bleibt unverändert robust. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 10:55) weiterlesen...

USA: Einzelhandelsumsätze steigen wie erwartet. Sie seien um 0,5 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten damit gerechnet. Es war der fünfte Anstieg in Folge. Im Mai waren die Umsätze um aufwärts revidierte 1,3 Prozent geklettert. Zunächst war ein Anstieg um 0,8 Prozent ermittelt worden. WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel haben im Juni wie erwartet zugelegt. (Boerse, 16.07.2018 - 14:50) weiterlesen...

USA: Empire-State-Index weniger als erwartet verschlechtert. Der Empire-State-Index fiel von 25,0 Punkten im Vormonat auf 22,6 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Analysten hatten einen deutlicheren Rückgang auf 21,0 Punkte erwartet. NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Juli weniger als erwartet eingetrübt. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 14:40) weiterlesen...

Eurozone: Handelsüberschuss gesunken. Der saisonbereinigte Exportüberschuss sei gegenüber dem Vormonat um 1,1 Milliarden auf 16,9 Milliarden Euro gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag mit. Analysten hatten stattdessen mit einem Anstieg von 18,0 auf 18,6 Milliarden Euro gerechnet. LUXEMBURG - Der Handelsüberschuss der Eurozone mit der restlichen Welt ist im Mai zurückgegangen. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 11:02) weiterlesen...

USA: Michigan-Konsumklima fällt stärker als erwartet. Wie die Universität von Michigan am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte, fiel das von ihr erhobene Konsumklima um 1,1 Punkte auf 97,1 Punkte. Volkswirte hatten mit 98,0 Punkten gerechnet. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Juli stärker eingetrübt als erwartet. (Wirtschaft, 13.07.2018 - 16:10) weiterlesen...