Spanien, Volkswirtschaft

MADRID - Der Ex-Präsident der Autonomen Gemeinschaft Madrid, Ignacio González, ist in Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal bei den öffentlichen Wasserwerken der spanischen Region in Untersuchungshaft genommen worden.

23.04.2017 - 16:07:25

Korruption in Spanien: Ranghoher Rajoy-Parteikollege in U-Haft. Ein Ermittlungsrichter am Nationalen Gerichtshof in Madrid ordnete dies am Freitagabend an, wie Medien unter Berufung auf Justizkreise berichteten.

Den Anschuldigungen zufolge soll der Politiker der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy in seiner Zeit als Chef der Wasserwerke beim Kauf von Unternehmen in Lateinamerika sowie beim Verkauf von Grundstücken öffentliche Gelder in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Allein bei einem Geschäft sollen 23 Millionen Euro unterschlagen worden sein.

Neben dem 56-jährigen González, der seiner PP-Mitgliedschaft vorläufig enthoben wurde, waren seit Mittwoch zahlreiche weitere Menschen festgenommen worden. Den Festgenommenen wird unter anderem Unterschlagung, Geldwäsche und Betrug zur Last gelegt.

González regierte die Region Madrid zwischen 2012 und 2015. Zuvor war er zwischen 2003 und 2013 Präsident der Madrider Wasserwerke "Canal de Isabel II" gewesen. Er soll in dieser Zeit unter anderem mit seinem Bruder Pablo und einem Schwager - die beide ebenfalls festgenommen wurden - einen Korruptionsring angeführt haben.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Whiskey, Jeans und Co - EU-Zölle auf US-Produkte treten in Kraft. In der Nacht zum Freitag treten um Mitternacht die Vergeltungszölle auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter in Kraft. Damit reagiert die Europäische Union auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Bei Importen in die USA werden seit Anfang Juli Zölle in Höhe von 25 Prozent bei Stahl und 10 Prozent bei Aluminium aus Europa fällig. BRÜSSEL - Im Handelsstreit mit den USA kommt die geschlossene Antwort der EU. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 06:03) weiterlesen...

Whiskey, Jeans und Co - EU-Zölle auf US-Produkte treten in Kraft. In der Nacht zum Freitag treten um Mitternacht die Vergeltungszölle auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter in Kraft. Damit reagiert die Europäische Union auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Bei Importen in die USA werden seit Anfang Juli Zölle in Höhe von 25 Prozent bei Stahl und 10 Prozent bei Aluminium aus Europa fällig. BRÜSSEL - Im Handelsstreit mit den USA kommt die geschlossene Antwort der EU. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 05:47) weiterlesen...

EU-Finanzminister beraten Bankenunion. Debattiert wird unter anderem die Weiterentwicklung der Bankenunion und eine europäische Einlagensicherung. Beschlüsse werden dazu aber nicht erwartet. LUXEMBURG - Die möglichen Reformen zur Stärkung der Eurozone beschäftigen am Freitag die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in Luxemburg. (Wirtschaft, 22.06.2018 - 05:47) weiterlesen...

WDH/Whiskey, Jeans und Co - EU-Zölle auf US-Produkte treten in Kraft (Wiederholung vom Vorabend) (Wirtschaft, 22.06.2018 - 05:17) weiterlesen...

Zähes Ringen um letztes Rettungspaket für Griechenland (Wirtschaft, 21.06.2018 - 20:50) weiterlesen...

IWF-Chefin warnt vor Konjunkturrisiko durch Handelskonflikt. Dies kündigte IWF-Direktorin Christine Lagarde am Donnerstag am Rande der Beratungen der Euro-Finanzminister in Luxemburg an. Noch laufe es gut, aber "wir sehen Anzeichen, dass der Höhepunkt erreicht ist". Eine scharfer Knick sei aber nicht zu erwarten. Zuletzt hatte der IWF für 2018 mit 2,4 Prozent Wachstum für die Eurozone gerechnet. LUXEMBURG - Wegen zunehmender Risiken will der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für die Eurozone etwas senken. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 20:26) weiterlesen...