Regierungen, Spanien

MADRID / BARCELONA - Am Tag vor dem Auftritt von Carles Puigdemont vor dem Regionalparlament von Katalonien hat die Zentralregierung in Madrid den katalanischen Regierungschef mit scharfen Worten vor der Ausrufung der Unabhängigkeit gewarnt.

09.10.2017 - 16:37:25

Madrid will mit 'harter Hand' auf Unabhängigkeitserklärung reagieren. Der Sprecher der Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy, Pablo Casado, wies am Montag in Madrid auch alle Aufrufe zum Dialog erneut zurück. "Wir werden nicht nachgeben, und es gibt auch nichts zu verhandeln mit den Putschisten", sagte Casado vor Journalisten.

Sollte Puigdemont bei seiner Rede vor dem Regionalparlament am Dienstagabend in Barcelona tatsächlich die Loslösung Kataloniens von Spanien und die Unabhängigkeit der Region verkünden, werde Rajoy "mit harter Hand" reagieren, hieß es.

Für viel Wirbel sorgte vor allem folgende Aussage Casados: "Wer sie (die Unabhängigkeit) erklärt, endet womöglich so wie derjenige, der sie vor 83 Jahren erklärt hat." 1934 hatte der linke Regierungschef Kataloniens, Lluis Company, einen unabhängigen Staat ausgerufen. Er und die gesamte Regionalregierung wurden daraufhin nach wenigen Stunden von der spanische Armee festgenommen. 1940 wurde Companys vom Regime von Diktator Francisco Franco (1939-1975) hingerichtet.

Bei dem von der Justiz in Madrid verbotenen Referendum hatten am 1. Oktober mehr als 90 Prozent der Wähler in Katalonien für eine Trennung von Spanien gestimmt. Die Unabhängigkeitsgegner, die die Abstimmung nmehrheitlich boykottiert hatten, gingen am Sonntag in Barcelona zu Hunderttausenden auf die Straßen, um gegen die Abspaltungspläne der Regierung Puigdemont zu demonstrieren.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Kretschmann hofft auf Zuständigkeit des Bundes für Fahrverbote. Er hoffe, dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag entscheide, dass Fahrverbote in die Zuständigkeit des Bundes fielen, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Sollte das anders kommen, wäre das schlecht für das Land. "Wenn wir verlieren, kriegen wir dicke Probleme an die Backe", meinte Kretschmann. Denn das Land könne mögliche Verbote in Eigenregie kaum kontrollieren. STUTTGART - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält Diesel-Fahrverbote zur Luftreinhaltung in Städten ohne eine einheitliche Bundesregelung kaum für umsetzbar. (Boerse, 20.02.2018 - 15:14) weiterlesen...

WDH: Wehrbeauftragter zeichnet düsteres vom Zustand der Bundeswehr (Ausgefallene Wörter in der Überschrift ergänzt) (Boerse, 20.02.2018 - 13:47) weiterlesen...

David Davis: Wollen keinen Deregulierungs-Wettlauf nach Brexit. Das kündigte der britische Brexit-Minister David Davis am Dienstag bei einer Grundsatzrede in Wien an. Seine Regierung habe kein Interesse an einem Wettlauf bei der Deregulierung, entsprechende Befürchtungen seien völlig grundlos, sagte Davis. WIEN - Großbritannien will sich auch nach dem Austritt aus der EU an hohe Standards in der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik halten. (Boerse, 20.02.2018 - 13:42) weiterlesen...

Türkische Blockade vor Zypern verlängert. NIKOSIA/ATHEN - Keine Entspannung im Streit zwischen Zypern und der Türkei um geplante Erdgasforschungen im Südosten der Mittelmeerinsel: Ankara hat am Dienstag die Dauer umfangreicher türkischer Marinemanöver in der Region um weitere 16 Tage verlängert. Die teilte die Türkei in einer Nachricht an Seefahrer (NAVTEX) mit. Die Manöver sollten ursprünglich am 22. Februar enden. Sie sollen nun bis zum 10. März andauern. Türkische Blockade vor Zypern verlängert (Boerse, 20.02.2018 - 13:36) weiterlesen...

Wehrbeauftragter stellt der Truppe ein alarmierendes Zeugnis aus. Die Lücken bei Personal und Material seien teils noch größer geworden, heißt es im aktuellen Jahresbericht. Die Einsatzbereitschaft der Waffensysteme sei "dramatisch niedrig". Die enorme personelle Unterbesetzung habe sich verstärkt. Viele Soldaten seien überlastet und frustriert. Die eingeleiteten Trendwenden müssten "deutlich mehr Fahrt aufnehmen". Der SPD-Politiker überreichte seinen Bericht am Dienstag Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und stellte ihn im Anschluss der Öffentlichkeit vor. BERLIN - Trotz erheblicher Reformanstrengungen hat sich der Zustand der Bundeswehr nach Einschätzung des Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels nicht verbessert. (Boerse, 20.02.2018 - 12:45) weiterlesen...

Generalinspekteur: Bundeswehr ist ausgerüstet für Verpflichtungen. Die Truppe sei ausreichend ausgerüstet, um ihre Bündnis- und Einsatzverpflichtungen zu erfüllen, sagte Wieker am Dienstag in Berlin. Die Soldaten leisteten einen hervorragenden Dienst. "Mir jedenfalls sind sowohl in Deutschland als auch von unseren Verbündeten keine Klagen zu Ohren gekommen", sagte er. "Das tritt ein wenig zurück hinter solchen Meldungen." Wieker räumte aber ein, dass die Einsatzbereitschaft noch nicht zufriedenstellend sei. Um die Lücken bei der Bundeswehr zu schließen, habe man einen Entwicklungsplan bis zum Jahr 2030 aufgelegt. BERLIN - Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, hat Berichte über eine mangelnde Ausrüstung und Einsatzbereitschaft der Truppe zurückgewiesen. (Boerse, 20.02.2018 - 12:14) weiterlesen...