Regierungen, Deutschland

Macron geht nach triumphalen Wahlerfolg harte Reformen an

12.06.2017 - 17:15:38

PARIS - Der historische Erfolg bei der Parlamentswahl in Frankreich gibt Staatspräsident Emmanuel Macron freie Hand für harte Reformen. Die Regierung will noch in diesem Monat ein umstrittenes Gesetz vorlegen, um das starre Arbeitsrecht zu lockern.

IWF: Italiens Wirtschaft dürfte zu anderen Eurozonen-Ländern weiter zurückfallen

WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) blickt skeptisch auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Italien. Das Land werde im Vergleich zu den anderen Ländern der Eurozone immer weiter zurückfallen, falls sich die Wachstumsaussichten nicht deutlich verbessern, schreibt der IWF in einem am Montag veröffentlichten Länderbericht zu Italien. Die wirtschaftliche Entwicklung der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone sei zudem vielen Risiken ausgesetzt.

ROUNDUP: USA beim Thema Klimaschutz unter G7-Umweltministern isoliert

BOLOGNA - Die Umweltminister der großen Industrienationen wollen sich auch ohne die USA weiter für die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens einsetzen. Die Vereinbarung sei das Instrument, mit dem der Klimawandel und seine Auswirkungen wirksam bewältigt werden könnten, hieß es in einer Erklärung zum Abschluss des G7-Ministertreffens am Montag in Bologna. Die Vereinigten Staaten distanzierten sich in dem Kommuniqué von der Linie der Ressortchefs aus Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Großbritannien und Kanada. Sie bekräftigten aber, weiter an der Reduzierung des CO2-Ausstoßes arbeiten zu wollen.

ROUNDUP 2/Minister: Brexit-Kurs wird nicht geändert - Terminchaos in London

LONDON/BRÜSSEL - Trotz des Wahldebakels will Großbritannien am harten Kurs beim EU-Ausstieg festhalten. Das Land wolle die Kontrolle über seine Grenzen zurückgewinnen, sagte Brexit-Minister David Davis am Montag in Interviews. Das bedeute die Trennung von der EU, vom Europäischen Binnenmarkt und von der Zollunion. Ob die Brexit-Gespräche pünktlich nächste Woche beginnen können, blieb allerdings offen.

Wirtschaft bei neuen Jobs nicht so optimistisch wie Bundesagentur

NÜRNBERG/BERLIN - Auch die deutsche Wirtschaft sieht die gut laufende Konjunktur in diesem Jahr als Jobmotor. Den Optimismus der Bundesagentur für Arbeit (BA) teilt sie aber nicht im selben Maße, wie eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHK) ergab. Danach rechnen die deutschen Unternehmen 2017 mit rund 500 000 neuen Stellen. Das wären etwas weniger als im Vorjahr, aber deutlich mehr als 2015, berichtet RP-Online am Montag unter Berufung auf die Ergebnisse der DIHK-Befragung.

DGAP-News: Brexit-Entscheidung bewirkt Umschichtungen der Investments im DAX: Abgang von UK-Investoren zugunsten eines verstärkten Engagements von US-amerikanischen und deutschen Anlegern (deutsch)

Brexit-Entscheidung bewirkt Umschichtungen der Investments im DAX: Abgang von UK-Investoren zugunsten eines verstärkten Engagements von US-amerikanischen und deutschen Anlegern

Frankreich: Notenbank rechnet mit mehr Wirtschaftswachstum

PARIS - Frankreichs Wirtschaft wird nach Einschätzung der französischen Notenbank weiter Fahrt aufnehmen. Im zweiten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 Prozent im Quartalsvergleich zulegen, prognostizierte die Banque de France am Montag nach einer Umfrage unter Firmen. Im ersten Quartal war die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone um 0,4 Prozent gewachsen und im Schlussquartal 2016 um 0,3 Prozent.

Türkische Wirtschaft legt im ersten Quartal stärker als erwartet zu

ISTANBUL - Die türkische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2017 stärker als erwartet gewachsen. Das türkische Statistikamt teilte am Montag mit, verglichen mit dem Vorjahresquartal habe das Wachstum um fünf Prozent zugelegt. Damit liegt der Wert nur noch 0,3 Punkte unter dem des zweiten Quartals 2016 - dem letzten vor dem Putschversuch in der Türkei. Der Putschversuch vom Juli 2017 und die politische Instabilität im Land hatten im dritten Quartal erstmals seit dem Krisenjahr 2009 dazu geführt, dass die Wirtschaft geschrumpft war (minus 1,3 Prozent). Im Gesamtjahr 2016 war die Wirtschaft nach offiziellen Angaben trotzdem noch um 2,9 Prozent gewachsen.

Italien: Industrieproduktion sinkt überraschend

ROM - Die italienische Industrie hat überraschend einen Dämpfer erhalten. Im April sei die Industrieproduktion um 0,4 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Statistikamt Istat am Montag in Rom mit. Analysten hatten hingegen einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet.

ROUNDUP 2: Puerto Rico will ein US-Staat werden

SAN JUAN - Die Bürger Puerto Ricos haben sich in einer Volksabstimmung mit einer überwältigenden Mehrheit von 97 Prozent dafür ausgesprochen, dass ihre Karibikinsel der 51. Staat der USA werden soll. Allerdings ist das Referendum nicht bindend, denn diese Entscheidung kann nur der Kongress in Washington treffen. Bislang ist die frühere spanische Kolonie lediglich assoziierter Freistaat der USA. Die Wahlbeteiligung lag auch wegen eines Boykottaufrufs der Opposition bei nur knapp 23 Prozent der 2,3 Millionen Wahlberechtigten.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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