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Vermischtes, ARD Das Erste

M?nchen - Zum neunten Mal hat die ARD zu "TopDocs", dem Branchentreffen f?r die deutsche Dokumentarfilmszene, eingeladen.

12.03.2021 - 13:57:49

Das Erste / TopDocs - ARD stellt dokumentarische Highlights 2021 vor / Fast 200 Teilnehmer*innen beim virtuellen Branchentreff. Auf der virtuellen Veranstaltung wurden die Highlights f?r das kommende Jahr vorgestellt und neue Entwicklungen f?r die ARD-Mediathek pr?sentiert.

M?nchen - Zum neunten Mal hat die ARD zu "TopDocs", dem Branchentreffen f?r die deutsche Dokumentarfilmszene, eingeladen. Auf der virtuellen Veranstaltung wurden die Highlights f?r das kommende Jahr vorgestellt und neue Entwicklungen f?r die ARD-Mediathek pr?sentiert. D?rthe Eickelberg moderierte die Runde mit Rainald Becker (ARD-Chefredakteur), Florian Hager (ARD-Channel-Manager) und fast 200 Teilnehmer*innen aus der Branche.

Florian Hager gab einen Einblick in die Neuausrichtung der Mediathek: "Das Dokumentarische ist heute schon ein wichtiger Bestandteil des Erfolges der ARD-Mediathek. Wir wollen das Angebot in Zukunft komplement?r zum Linearen weiter ausbauen, um so auch neue Publika zu gewinnen und ein eigenst?ndiges Programmangebot aufbauen."

Streaming und sozialen Plattformen ver?ndern das dokumentarische Erz?hlen: Programm-Macher*Innen und Kreative gehen neue Wege, nehmen neue Perspektiven ein und sprechen neue Zielgruppen an. Als Beispiele daf?r wurden die Produktionen "NRW extrem" (WDR), "Real Life Guy" (NDR), "Next Generation" (SWR) oder "naber?" (SWR) vorgestellt, sowie die Reportagereihe "Rabiat" (Radio Bremen), die mit zwei neuen Staffeln im Fr?hjahr und Herbst ins Erste zur?ckkehrt.

Vier thematische Schwerpunkte pr?sentierte die ARD f?r ihre Dokumentarfilme 2021: Zum 60. Jahrestag des Mauerbaus im August 2021 wird u. a. das cossmediale Gemeinschaftsprojekt "Kinder der Teilung" (NDR/rbb) die Folgen der deutschen Teilung nachzeichnen. ?ber die diePandemie und ihre Folgen erz?hlen die Projekte "Schockwellen" (rbb/SWR/BR/MDR/NDR), "Charit? intensiv" (rbb und "Deutschland wird geimpft" (SWR/NDR/rbb). Filmemacher begleiten ?rzte und Pflegende auf der Intensivstation der Berliner Charit?, dokumentieren chronologisch die COVID 19-Pandemie und erz?hlen von den Herausforderungen, ein ganzes Land zu impfen.

Das gesamte Jahr hinweg widmen sich verschiedene Projekte trimedial dem Thema 1.700 Jahre j?disches Leben in Deutschland. Ein Herzst?ck der Berichterstattung bildet der 90-min?tige Dokumentarfilm "Schalom und Hallo" (WDR), eine Spurensuche durch 1.700 Jahre j?disches Leben in Deutschland mit Jeff Wilbusch.

Im Sp?tsommer erinnern vier Dokumentationen an den 20. Jahrestag von 9/11 und erkl?ren, wie die Terroranschl?ge vom 11. September 2001 unsere Welt ver?ndert haben: "9/11 - Deutschland im September" (RBB/NDR/SWR), "Die Kinder von 9/11" (WDR), "Die Folterer" (NDR/MDR/RBB) und "9/11 Kids - Das ver?nderte Amerika" (WDR/arte).

Zu den dokumentarischen Highlights f?r das kommende Jahr z?hlt "Die Recyclingl?ge "von Carsten Stormer und Tristan Chytroschek. Der Film ist der Gewinner des 9. ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerbs. ARD-Chefredakteur Rainald Becker: "Erstmals ist das Jury-Urteil einstimmig gefallen." Produzent Tristan Chytroschek betonte, der Dokumentarfilm blicke hinter die Kulissen der Recycling- und Kunststoffindustrie und sei aktueller denn je. Ausgestrahlt wird "Die Recyclingl?ge" voraussichtlich Anfang 2022 im Ersten und in der ARD-Mediathek.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, betonte in seiner Keynote die zentrale Rolle der Dokumentationen f?r Das Erste: "Nichts ist spannender als die Wirklichkeit - das gilt unver?ndert auch 2021 als Motto der TopDocs. Ver?ndert hat sich in den vergangenen zw?lf Monaten allerdings unsere Lebenswirklichkeit. Es herrschen Verunsicherung und Angst, Verschw?rungstheorien und Hate Speech haben Hochkonjunktur. In dieser Zeit ist investigativer Journalismus, sind sauber recherchierte und verst?ndlich aufbereitete Fakten wichtiger denn je. Dokumentationen decken Missst?nde auf, ver?ndern unsere Sicht auf die Dinge, bringen uns zum Staunen und bisweilen ber?hren sie uns. All das macht sie unverzichtbar f?r das Selbstverst?ndnis und Profil der ARD."

Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow w?rdigte in seinem Gru?wort die Leistung der Filmemacher*innen: "Die Arbeit unter Coronabedingungen hat allen Filmschaffenden im Dokumentarbereich viel abverlangt. Die ARD hat fr?hzeitig Unterst?tzung auf den Weg gebracht, um Engp?sse oder finanzielle Sorgen abzufedern. Trotzdem mussten jeden Tag neue kreative L?sungen gefunden werden. In der Diskussion um die Relevanz der ARD f?r die Gesellschaft sind Dokumentationen und Dokumentarfilme ein wichtiger Baustein."

Alle Informationen zur Veranstaltung TopDocs 2021, zum ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb und zu den Dokumentationen in der ARD unter https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/topdocs/index.html

Pressekontakt:

Ingrid G?nther, Presse und Information Das Erste Tel.: 089/5900-23866, E-Mail: ingrid.guenther@DasErste.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6694/4862331 ARD Das Erste

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