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Vermischtes, ARD Das Erste

M?nchen - Moderation: Ute Brucker Geplante Themen: Serbien: Impftourismus Vor dem Impfzentrum im Belgrad ist die Schlange lang.

08.04.2021 - 18:37:32

Das Erste: Weltspiegel- Auslandskorrespondenten berichten am Sonntag, 11. April 2021, um 19:20 Uhr vom SWR im Ersten. Viele Menschen, die sich hier impfen lassen, haben keinen serbischen Pass. Die Impfwilligen sind h?ufig aus den Nachbarstaaten angereist, aber auch aus Deutschland und anderen EU-Staaten.

M?nchen -

Moderation: Ute Brucker

Geplante Themen:

Serbien: Impftourismus Vor dem Impfzentrum im Belgrad ist die Schlange lang. Viele Menschen, die sich hier impfen lassen, haben keinen serbischen Pass. Die Impfwilligen sind h?ufig aus den Nachbarstaaten angereist, aber auch aus Deutschland und anderen EU-Staaten. Die Serben selbst sind "impfm?de", 30 Prozent haben sich bereits impfen lassen, seitdem l?uft es schleppend. Jetzt hat das Land Impfstoff ?brig und verteilt ihn kostenlos. Wir machen den Selbstversuch, fahren zum Impfen nach Serbien und wollen herausfinden: Handelt Serbien aus reiner Menschenfreundlichkeit oder will es sein politisches Image aufpolieren? Christian Limpert, ARD-Studio Wien

Indien/Bangladesch: Impfstoff f?r die ganze Welt "Wenn die Konzerne damals im April oder Mai 2020 ihr Wissen geteilt h?tten, w?ren wir jetzt Monate weiter - stattdessen haben wir zu wenig Impfstoff", das sagt Brook Baker, Berater der WHO. Und tats?chlich kommen schon jetzt die meisten Arzneimittel, z. B. Antibiotika, aus Fabriken auf dem Subkontinent. Und selbstbewusst sind die Hersteller dort, sie haben das Know-how, auch die neuen mRNA-Impfstoffe herzustellen. Was es braucht, sind Lizenzierung und Wissenstransfer - der l?uft aber nur langsam an. Und damit eine vertane Chance, die Welt schneller mit den Corona-Vakzinen zu versorgen. Sibylle Licht ARD-Studio Neu Delhi

Singapur: Wo die Mittelschicht im Sozialbau wohnt 1960 wurde das "Housing and Development Board" ins Leben gerufen, um einer Wohnungskrise entgegenzuwirken. Heute gibt es mehr als eine Million Sozialwohnungen auf der Insel. 80 % der Menschen wohnen in solchen gef?rderten Wohnungen. Slums oder Obdachlosigkeit gibt es hier nicht. Das Wohnungsprogramm ist teuer, aber der Staat h?lt daran fest. Nur so kann er qualifizierte Menschen an den Stadtstaat binden. Und er nimmt Einfluss auf das Zusammenleben. Arm und Reich leben nebeneinander. Die Ethnien werden nach einem staatlich festgelegten Schl?ssel gemischt, so kommt es nicht zur Ghetto-Bildung in der Vielv?lkermetropole. Sandra Ratzow, ARD-Studio Singapur.

Der Weltspiegel Podcast "Wohnen ohne Wucherpreise" in der ARD Audiothek und allen g?ngigen Audio-Plattformen.

Brasilien: Milizen ?bernehmen die Vorst?dte Sie eint ihre Vergangenheit. Ex-Milit?rs und Ex-Polizisten, milit?risch ausgebildet und gut organisiert, ?bernehmen immer gr??ere Teile von Rio de Janeiro. Die Drogen-Banden, die bisher das Sagen in den Favelas hatten, werden vertrieben. Ihr Gesch?ftsfeld ?bernehmen die Milizen. Neben Drogenhandel erpressen sie Schutzgeld - auch von den ?rmsten. Bauspekulation geh?rt auch zu ihren Gesch?ften. Zu stoppen sind die mafia?hnlichen Milizen kaum, denn ihre Verbindungen gehen bis in die Politik. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Matthias Ebert, ARD-Studio Rio de Janeiro.

Frankreich: Zweites Leben f?r E-Auto-Batterien Das ist die andere Seite des E-Auto-Booms. Die Batterien von Millionen von Autos der ersten Generation m?ssen auf den Schrott. Sonderm?ll, wenn da nicht die gute Idee eines Start-Up-Unternehmens gewesen w?re: Second Life hei?t die Idee. F?r ein ganzes Auto taugen die Altbatterien nicht mehr, daf?r sind sie zu schwach. Aber kleinere Gef?hrte k?nnen nach der Aufarbeitung damit angetrieben werden, z. B. Tuk-Tuks, die Motorrikschas. Aber auch Ausflugsboote auf der Seine. Lautlos und umweltfreundlich, weil die alten E-Auto-Batterien sie antreiben. Sabine Rau, ARD-Studio Paris

Kolumbien: Der Kaffee wir knapp Schon lange bemerken die Kaffee-Bauern in Kolumbien, wie sich ihre Kaffee-G?rten ver?ndern. Die Ernte wird immer geringer. Der Ertrag pro Pflanze sinkt seit Jahren. Und nicht selten sterben die Pflanzen an den H?ngen der Anden ganz ab. Grund ist der Klimawandel, denn Kaffeepflanzen sind sensibel. Temperatur, Feuchtigkeit und Sonnenscheindauer, alles muss exakt zusammenpassen, damit sie die roten Kaffeekirschen hervorbringt. Es sind die Auswirkungen des Klimawandels, die hier in den Anden zu ausbleibendem Regen oder zu starkem Regen f?hren, beides setzt dem Kaffee zu. 2050 - so sch?tzen Experten - wird die Kaffeeproduktion weltweit um 50 % zur?ckgegangen sein. Xenia B?ttcher, ARD-Studio Mexiko.

Redaktion: Ulli Neuhoff

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