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Genossenschaftsverband Bayern e.V.

M?nchen - Mit Unverst?ndnis hat der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf die in Br?ssel wieder erstarkten Bem?hungen um die Vergemeinschaftung des Einlagenschutzes durch eine europ?isches Einlagensicherungsystem (EDIS) reagiert.

16.04.2021 - 14:12:23

Debatte um europ?ische Einlagensicherung geht in die falsche Richtung / Die bew?hrte genossenschaftliche Institutssicherung muss erhalten bleiben - GVB mahnt zu Stabilit?t

M?nchen - Mit Unverst?ndnis hat der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf die in Br?ssel wieder erstarkten Bem?hungen um die Vergemeinschaftung des Einlagenschutzes durch eine europ?isches Einlagensicherungsystem (EDIS) reagiert. "Diese Debatte ist unn?tig und l?uft in die falsche Richtung", mahnte GVB-Pr?sident J?rgen Gros am Freitag in M?nchen.

"N?tig ist eine Stabilit?tsdiskussion", sagte Gros. "Stattdessen geht es bei den Gespr?chen ?ber die Einlagensicherung in erster Linie um das Verteilen von Ressourcen und die Vergemeinschaftung von Risiken. Das widerspricht allen Erfahrungen aus der Finanzkrise", erg?nzte der GVB-Pr?sident. Denn durch die Vergemeinschaftung der Risiken fiele jeder Anreiz zu deren Abbau sowie weiteren Reformen weg.

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken verf?gen ?ber ein stabiles, auf Pr?vention ausgerichtetes Institutssicherungssystem. "Dieses bew?hrt sich seit Jahrzehnten", betonte Gros. "Anstatt funktionierende Systeme und damit die Einlagen deutscher Sparer der angeblichen europ?ischen Solidarit?t zu opfern, sollten klare Kriterien aufgestellt werden, unter denen stabile nationale Sicherungssysteme erhalten bleiben k?nnen."

"Die jetzige Debatte wirft alle Banken Europas in einen Topf, ohne auf die besondere Situation regional t?tiger Bankengruppen zu achten", kritisierte Gros. Mit ihren regional diversifizierten Mitgliedern aus vorrangig kleinen und nicht-komplexen Banken ist die genossenschaftliche Institutssicherung besonders stabil aufgestellt. Der Anteil notleidender Forderungen ist gering und die Ausstattung der Institutssicherung ?bertrifft die gesetzlichen Anforderungen.

"Wer derart hohe Ma?st?be erf?llt, muss die M?glichkeit haben, bei einer europ?ischen Einlagensicherung au?en vor zu bleiben", forderte Gros. "Es kann nicht sein, dass regionale Institute wie die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken f?r die Vers?umnisse anderer einstehen sollen."

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.181 Mitgliedern z?hlen 222 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 959 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Besch?ftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der gr??ten mittelst?ndischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat (Stand: 31.12.2020).

Pressekontakt:

Dr. Gerald Schneider Pressesprecher

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