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Vermischtes, ADAC

M?nchen - Der richtige Einbau von Kindersitzen im Auto ist entscheidend f?r die Sicherheit der Kleinsten im Falle eines Unfalls.

31.03.2021 - 12:22:33

Kindersitze richtig einbauen / ADAC: Nicht immer die Kopfst?tzen entfernen. Werden dabei die Kopfst?tzen abgebaut, wie die meisten Sitz- und Autohersteller empfehlen, ergibt sich dabei ein erh?htes, wenn auch kein schwerwiegendes Verletzungsrisiko.

M?nchen - Der richtige Einbau von Kindersitzen im Auto ist entscheidend f?r die Sicherheit der Kleinsten im Falle eines Unfalls. Werden dabei die Kopfst?tzen abgebaut, wie die meisten Sitz- und Autohersteller empfehlen, ergibt sich dabei ein erh?htes, wenn auch kein schwerwiegendes Verletzungsrisiko. Das haben Crash-Tests des ADAC ergeben.

Wer vor dem Einbau die Bedienungsanleitungen der Sitz- aber auch der Autohersteller liest, findet oft den Hinweis auf das Abnehmen der Kopfst?tzen beim Einbau - vor allem bei hohen Kindersitzen bzw. Sitzerh?hungen mit R?ckenlehne. Doch ob von den Kopfst?tzen oder der zumeist empfohlenen Demontage tats?chlich Gefahren ausgehen, hat der ADAC durch mehrere Heckaufprall-Tests untersucht. Auch die Frage nach dem besseren Sitzkomfort (mit oder ohne Kopfst?tze) war Thema.

Die Auswertung der Crashversuche zeigt au?erdem, dass beim verwendeten Sitz der Gruppe III mit einem 10-j?hrigen Dummy die Kopfst?tze sogar eine abst?tzende Wirkung hat, die der Kindersitz allein nicht bieten kann. So reduziert die Kopfst?tze die auftretenden Kr?fte (Beschleunigung, Zugkraft und Biegemoment) deutlich. Gleichzeitig halten sich die negativen Auswirkungen auf den Sitzkomfort in Grenzen. Daher sollten nach Ansicht des ADAC die Kopfst?tzen nicht - wie in vielen Bedienungsanleitungen empfohlen - grunds?tzlich ausgebaut werden. Vielmehr sollten Eltern unter Ber?cksichtigung von Gr??e und Gewicht des Kindes sowie den Gegebenheiten des Kindersitzes individuell entscheiden und vorzugsweise die Kopfst?tze nicht abnehmen. Wirkt sich die Kopfst?tze beispielsweise auf den Sitzkomfort des Kindes aus (deutlich zu aufrechte Sitzposition, schlafendes Kind kippt nach vorn, Kindersitz kippt bei Kurvenfahrt zur Seite),sollte die Kopfst?tze lieber um 180? gedreht im Fahrzeug montiert werden. Ist dies nicht m?glich, die Kopfst?tze ausbauen und sicher im Fahrzeug verstauen.

Zus?tzlich fuhren die ADAC Tester Ausweichman?ver. Bei diesen fahrdynamischen Tests machte es keinen Unterschied beim Seitenhalt, ob die Kopfst?tzen montiert waren oder nicht. Hier fiel aber einmal mehr auf, dass Isofix-Sitze viele Vorteile gegen?ber anderen Sitzen haben. Unabh?ngig von der Kopfst?tze konnte die Isofix-Verankerung das seitliche Kippen der Sitze deutlich reduzieren.

Die Fahrzeughersteller sollten nach Ansicht des ADAC die Kopfst?tzen so anordnen (beispielsweise durch eine Verstellm?glichkeit nach hinten), dass sie einen hohen Kindersitz nicht behindern und der Kindersitz komplett an der Lehne aufliegen kann. Eltern sollten beim Kauf eine Sitz- und Montageprobe mit dem eigenen Fahrzeug und dem Kind machen und beim Einbauen darauf achten, den Gurt nicht zu verdrehen. Au?erdem sind die Gurte immer in die vorgesehenen F?hrungen einzulegen und straff zu ziehen. Nur so kann bei einem Aufprall das Kind sicher zur?ckgehalten werden.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation T +49 89 76 76 54 95 mailto:aktuell@adac.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7849/4878405 ADAC

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