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Vermischtes, Ludwig-Maximilians-Universit?t M?nchen

M?nchen, Bayern - - LMU-Forscher haben in einer Studie die Tier-Artenkenntnis von rund 1000 Sechstkl?sslern an bayerischen Gymnasien untersucht.

29.03.2021 - 11:47:29

Artenkenntnis auf die Rote Liste / Kinder kennen immer weniger heimische Tierarten. - Im Durchschnitt erkannten die Kinder 14 von 25 gezeigten Tierarten.

M?nchen, Bayern -

- LMU-Forscher haben in einer Studie die Tier-Artenkenntnis von rund 1000 Sechstkl?sslern an bayerischen Gymnasien untersucht. - Im Durchschnitt erkannten die Kinder 14 von 25 gezeigten Tierarten. S?ugetiere wie Eichh?rnchen oder Maulwurf werden am besten erkannt, V?gel am schlechtesten. - Im Vergleich zu einer ?hnlichen Studie aus dem Jahr 2006 hat sich das Wissen ?ber heimische Tiere verschlechtert.

Das Eichh?rnchen kennen fast alle, aber Grasfrosch oder Kohlmeise? Im Rahmen einer von Thomas Gerl, Birgit Neuhaus vom Lehrstuhl f?r Didaktik der Biologie an der LMU und Christoph Randler (Universit?t T?bingen) durchgef?hrten Studie benannten rund 1000 Sechstkl?ssler an bayrischen Gymnasien in einem Test 25 Tierarten anhand von Fotos. Die Ergebnisse zeigen: Im Vergleich zu einer ?hnlichen Untersuchung aus dem Jahr 2006 erzielten die Kinder rund 15 Prozent weniger Punkte. Damit ist das Wissen ?ber heimische Tierarten deutlich gesunken.

Im Durchschnitt erkannten die Sch?ler des ehemaligen G8 14 der 25 gezeigten Arten. Besonders gut schnitten Kinder ab, die gerne in der Natur spielen. M?dchen erzielen etwas bessere Ergebnisse als Jungen. Ob die Sch?ler aus einer Gro?stadt oder einer eher l?ndlichen Region stammten, spielte f?r ihre Artenkenntnis keine Rolle.

Die bekanntesten Tiere waren das Eichh?rnchen und der Maulwurf. Die letzten Pl?tze belegten Buchfink, Bussard, Rebhuhn und Star, die nicht einmal ein F?nftel der Teilnehmenden erkannten. Im Vergleich zu 2006 hat sich die Reihenfolge in der Bekanntheitsskala kaum ge?ndert, aber das Wissensniveau war bei vielen Arten niedriger. Die Chance, das Tier in freier Wildbahn live zu sehen, spielte f?r den Bekanntheitsgrad keine Rolle.

Die deutliche Aufwertung der Artenkenntnis im LehrplanPLUS des neuen G9, h?lt Gerl f?r einen wichtigen Schritt, Kindern die einheimische Natur wieder n?her zu bringen. Er selbst hat das BISA-Projekt (Biodiversit?t im Schulalltag, http://www.bisa100.de ) ins Leben gerufen, um die Artenkenntnis mit zahlreichen interaktiven ?bungen auf spielerische Weise zu verbessern.

Weitere Informationen sowie ein Interview mit Thomas Gerl zu den Ergebnissen der Studie finden Sie hier (https://www.lmu.de/de/newsroom/news-und-events/news/gras frosch-oder-kohlmeise-leider-unbekannt.html) .

Kontakt:

StD Thomas Gerl

Ludwig-Maximilians-Universit?t M?nchen

Didaktik der Biologie

Telefon: 089 2180 6493

E-Mail: mailto:t.gerl@lmu.de

https://www.didaktik.bio.lmu.de/personen/mitarbeiter/thomas_gerl/

http://www.bisa100.de

Pressekontakt:

Claudia Russo Leitung Kommunikation & Presse Ludwig-Maximilians-Universit?t M?nchen Leopoldstr. 3 80802 M?nchen

Phone: +49 (0) 89 2180-3423 E-Mail: mailto:presse@lmu.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/60694/4875878 Ludwig-Maximilians-Universit?t M?nchen

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