Indikatoren, Spanien

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im November erneut gefallen.

10.01.2022 - 17:04:02

Eurozone: Arbeitslosigkeit geht erneut zurück. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Dies hatten Volkswirte erwartet. Im entsprechenden Vorjahresmonat hatte die Quote noch bei 8,1 Prozent gelegen. In der Europäischen Union (EU) ist die Arbeitslosenquote im Oktober auf 6,5 Prozent gefallen.

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im November erneut gefallen. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Dies hatten Volkswirte erwartet. Im entsprechenden Vorjahresmonat hatte die Quote noch bei 8,1 Prozent gelegen. In der Europäischen Union (EU) ist die Arbeitslosenquote im Oktober auf 6,5 Prozent gefallen.

Sentix: Konjunkturstimmung im Euroraum legt zu

FRANKFURT - Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im Januar überraschend erholt. Gegenüber dem Vormonat stieg der Sentix-Konjunkturindikator um 1,4 Punkte auf 14,9 Zähler, wie das Beratungsunternehmen Sentix am Montag in Frankfurt mitteilte. Im Dezember hatte sich die Konjunkturstimmung im Euroraum noch deutlich eingetrübt. Analysten hatten für den Monat Januar mit einem weiteren Rückgang auf 13,0 Punkte gerechnet.

Lindner: Für Einhalten der Schuldenbremse muss anderes zurückstehen

BERLIN - Finanzminister Christian Lindner hat sein Ziel bekräftigt, die Schuldenbremse vom nächsten Jahr an wieder voll einzuhalten. Das bedeute aber auch, dass dann nicht mehr alle Ausgabenwünsche zu erfüllen seien, sagte der FDP-Politiker am Montag bei der Jahrestagung des Beamtenbundes in Berlin. "Wenn die Schuldenbremse im regulären Haushalt wieder gilt, dann fordert das von der Politik viele Entscheidungen ab. Nicht alles, was dann wünschenswert ist, kann sofort finanziert werden."

ROUNDUP: RKI registriert 25 255 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 375,7

BERLIN - Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 375,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 362,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 232,4 (Vormonat: 389,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 25 255 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.34 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 18 518 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Umfrage: Brexit belastet zwei Drittel der britischen Industrie

LONDON - Die Mehrheit der britischen Industrieunternehmen klagt über anhaltende Belastungen durch den Brexit. Das geht aus einer Umfrage unter 228 Firmen durch den Verband Make UK und die Unternehmensberatung Pwc hervor, über die der "Guardian" am Montag berichtete. Demnach gaben zwei von drei Unternehmen an, der Austritt Großbritanniens aus der EU habe ihr Geschäft moderat oder signifikant belastet. Mehr als die Hälfte rechne damit, dass der Brexit auch in diesem Jahr noch dem Geschäft schaden wird - etwa durch neue Importkontrollen und neue Vorgaben für Kennzeichnungen.

Stärkster Anstieg der Baupreise in Deutschland seit rund 51 Jahren

WIESBADEN - Der Neubau von Wohnungen in Deutschland hat sich im November des vergangenen Jahres so stark verteuert wie seit 1970 nicht mehr. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Ein stärkerer Anstieg wurde den Angaben zufolge zuletzt im August 1970 mit 17,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gemessen.

ROUNDUP/Corona-Tote in Großbritannien: Johnson beklagt 'furchtbaren Tribut'

LONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich betrübt gezeigt über die hohe Zahl an Corona-Toten in seinem Land. Am Wochenende hatte die Zahl der Todesfälle bei mittels PCR-Test bestätigten Corona-Infizierten die Marke von 150 000 überschritten. Großbritannien ist das erste Land Europas, mit Ausnahme Russlands, das so viele Tote in der Pandemie zu beklagen hat.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Der Onlinehandel wächst und wächst und wächst. Lässt man Lebensmittel beiseite, so sicherten sich Amazon und seine Rivalen sogar ein Fünftel des Geldes, wie der Branchenverband BEVH am Donnerstag mitteilte. Gerade in der Pandemie boomt der Onlinehandel. BERLIN - Jeder siebte Euro, den die Menschen in Deutschland im vergangenen Jahr für Lebensmittel, Elektronik, Möbel und Bekleidung ausgaben, landete in den Kassen des Onlinehandels. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 13:02) weiterlesen...

Onlinehandel legt auch im zweiten Corona-Jahr kräftig zu. Der Bruttoumsatz mit Waren im E-Commerce stieg 2021 um 19 Prozent auf 99,1 Milliarden Euro, wie der E-Commerce-Verband BEVH am Mittwoch mitteilte. Damit wurde im vergangenen Jahr bereits jeder siebte Euro, der den Menschen für Haushaltsausgaben zur Verfügung stand, online ausgegeben. BERLIN - Der Onlinehandel in Deutschland hat auch im zweiten Corona-Jahr sein stürmisches Wachstum fortgesetzt. (Boerse, 26.01.2022 - 12:10) weiterlesen...

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