Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Spanien

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich die Inflationsrate im Februar nicht verändert.

02.03.2021 - 12:14:29

Inflationsrate verharrt bei 0,9 Prozent. Die Jahresrate lag wie schon im Januar bei 0,9 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat nach einer ersten Schätzung am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten mit der Entwicklung gerechnet. Im Dezember 2020 waren die Verbraucherpreise noch um 0,3 Prozent im Jahresvergleich gefallen.

Angesichts der Corona-Pandemie gelten die Daten aufgrund von Sondereffekten als weniger aussagekräftig. Es kam zu starken Verschiebungen der Gewichte beim Harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI. So fanden Pauschalreisen kaum noch statt. Auch die Schließung von Geschäften in der Pandemie beeinträchtigt die Aussagekraft.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Februar um 0,2 Prozent. Auch dies war erwartet worden.

Die Jahreskernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, gab merklich nach. Sie fiel von 1,4 Prozent im Vormonat auf 1,1 Prozent im Februar. Auch hier wurden die Erwartungen von Analysten bestätigt. Die Kernrate spiegelt laut Ökonomen den längerfristigen Inflationstrend besser wider.

Der Rückgang der Energiepreise im Jahresvergleich schwächte sich weiter ab. Diese sanken im Februar zwar im Jahresvergleich um 1,7 Prozent. Der Rückgang fiel aber deutlich schwächer aus als in den Monaten zuvor. Im Januar waren sie noch um 4,2 Prozent gefallen. Im Monatsvergleich stiegen die Energiepreise im Februar sogar um 0,9 Prozent. Die Energiepreisentwicklung dürfte laut Ökonomen im Jahresverlauf aufgrund von Basiseffekten zu einem Anstieg der Gesamtinflationsrate beitragen.

Die Jahresinflationsrate liegt weiterhin deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese strebt auf mittlere Sicht eine Rate von knapp zwei Prozent an. Zuletzt waren an den Anleihemärkten die Kapitalmarktzinsen deutlich gestiegen, da an den Märkten ein Anstieg der Inflation erwartet wird.

Die meisten Ökonomen gehen jedoch nicht von einem nachhaltigen Anstieg der Inflation aus. "Der übergeordnete Preistrend wird schwach bleiben", erwartet Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Schließlich kämpfe die Eurozone mit strukturellen Wachstumsschwierigkeiten. Die hohe Arbeitslosigkeit in den südeuropäischen Ländern stehe einem nachhaltigen Inflationsanstieg entgegen. Die EZB werde deshalb durch die höheren Inflationsraten "hindurchschauen", so Gitzel. Andere Experten verweisen zudem auf die nur langsamen Fortschritte beim Impfen. Diese dürften eine Erholung der Wirtschaft bremsen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Konsumklima der Uni Michigan steigt auf höchsten Stand seit März 2020. Die von der Universität Michigan erhobene Verbraucherstimmung stieg gegenüber dem Vormonat um 1,6 Punkte auf 86,5 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit März 2020. Analysten hatten mit einem noch kräftigeren Anstieg auf 89,0 Punkten gerechnet. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA ist im April auf den höchsten Stand seit über einem Jahr gestiegen. (Wirtschaft, 16.04.2021 - 17:05) weiterlesen...

USA: Baubeginne legen nach schwachem Monat stark zu. Die Zahl der neu begonnenen Bauten stieg stark an, es wurden auch mehr Häuser zum Bau genehmigt. Die Baubeginne stiegen gegenüber dem Vormonat um 19,4 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 13,5 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat sich im März deutlich besser entwickelt. (Boerse, 16.04.2021 - 15:08) weiterlesen...

Sterblichkeit in Frankreich bei Menschen aus Ausland besonders hoch. Mit Blick auf das ganze Jahr und alle Todesursachen ist die Zahl der Toten unter Menschen, die in Frankreich geboren sind, um 8 Prozent angestiegen, wie das Statistikamt Insee am Freitag mitteilte. Bei Menschen die im Ausland geboren sind, war dieser Wert mehr als doppelt so hoch und lag bei 17 Prozent. Landesweit lag der Anstieg der Sterblichkeit bei 9 Prozent. PARIS - Bei im Ausland geborenen Menschen ist die Übersterblichkeit im Jahr 2020 während der Corona-Pandemie in Frankreich besonders hoch gewesen. (Boerse, 16.04.2021 - 13:53) weiterlesen...

Geldvermögen in Corona-Krise auf Rekordhoch von fast 7 Billionen Euro. Das Geldvermögen der privaten Haushalte erreichte Ende 2020 die gewaltige Summe von fast 7 Billionen Euro. Nach Daten der Deutschen Bundesbank vom Freitag stieg das Vermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen im vierten Quartal gegenüber dem dritten Vierteljahr 2020 um 211 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 6,95 Billionen Euro. Wie die Geld verteilt ist, geht aus den Daten nicht hervor. FRANKFURT - Sparfleiß und Börsenboom: Die Menschen in Deutschland sind trotz der Corona-Krise in der Summe so reich wie noch nie. (Wirtschaft, 16.04.2021 - 12:40) weiterlesen...

Menschen in Deutschland reich wie nie - Geldvermögen bei fast 7 Billionen Euro. Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen belief sich Ende 2020 auf den Rekordwert von 6,95 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Das waren 211 Milliarden Euro oder 3,1 Prozent mehr als im dritten Quartal 2020. FRANKFURT - Trotz der Corona-Krise sind die Menschen in Deutschland in der Summe so reich wie noch nie. (Boerse, 16.04.2021 - 11:14) weiterlesen...

Eurozone: Exporte gehen deutlich zurück. In den 19 Euroländern gingen die Exporte gegenüber Januar saisonbereinigt um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Die Einfuhren stiegen hingegen um 3,4 Prozent. LUXEMBURG - Der Außenhandel der Eurozone und der Europäischen Union (EU) ist im Februar eher schwach gelaufen. (Wirtschaft, 16.04.2021 - 11:04) weiterlesen...