Indikatoren, Spanien

LUXEMBURG - Die Inflationsrate im Euroraum ist im November auf einen Rekordwert gestiegen.

17.12.2021 - 11:03:27

Eurozone: Inflation steigt auf Rekordwert von 4,9 Prozent. Die Verbraucherpreise legten im Jahresvergleich um 4,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Es ist der höchste Wert seit dem Start der Währungsunion. Im Vormonat hatte die Teuerungsrate noch bei 4,1 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Oktober stiegen die Verbraucherpreise im November um 0,4 Prozent.

Getrieben wurde die Teuerung im November einmal mehr durch einen extrem starken Anstieg der Preise für Energie, die sich zum Vorjahresmonat um 27,5 Prozent verteuerte. Lebens- und Genussmittel waren 2,2 Prozent teurer als vor einem Jahr. Etwas deutlicher verteuerten sich Industriewaren und Dienstleistungen.

Ohne Energie, Lebens- und Genussmittel stieg das Preisniveau um 2,6 Prozent. Im Oktober hatte der Anstieg noch bei 2,0 Prozent gelegen. Diese sogenannte Kernrate wird von vielen Ökonomen als verlässliches Maß für den Inflationstrend angesehen.

Das mittelfristige Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent wird deutlich überschritten. Die Notenbank hatte am Donnerstag aber nur eine zögerliche Verringerung ihrer Anleihekäufe beschlossen. Eine Zinserhöhung ist noch nicht in Sicht. Die EZB sieht die Inflation vor allem durch Sonderfaktoren getrieben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Michigan-Konsumklima sinkt auf den niedrigsten Stand seit gut 10 Jahren. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung fiel im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Punkte auf 67,2 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Erhebung waren noch 68,8 Punkte ermittelt worden. Noch niedriger lag der Indikator zuletzt im November 2011. MICHIGAN - In den USA ist das Konsumklima im Januar auf den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren gefallen. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 16:21) weiterlesen...

USA: Konsumausgaben gehen zurück - Preisauftrieb verstärkt sich. Die Konsumausgaben sanken im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet. Die privaten Einnahmen legten dagegen um 0,3 Prozent zu. WASHINGTON - Die Konsumausgaben der US-Verbraucher sind zum Jahresende gefallen, während ihre Einkommen moderat zulegten. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 15:09) weiterlesen...

USA: Arbeitskosten steigen weniger als erwartet. Der entsprechende Index legte im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,0 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,2 Prozent gerechnet. Im dritten Quartal hatte der Zuwachs bei 1,3 Prozent gelegen. WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten im Herbst weniger als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 14:46) weiterlesen...

Exporte nach Großbritannien nach endgültigem Bruch mit EU gesunken. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr Waren im Wert von 65,4 Milliarden Euro in das Land geliefert. Das waren 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im Corona-Krisenjahr 2020 waren die Ausfuhren "Made in Germany" nach Großbritannien um 15,3 Prozent eingebrochen. WIESBADEN - Ein Jahr nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) sind die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich gegen den allgemeinen Trend weiter gesunken. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 11:14) weiterlesen...

Trotz Rekordzahlen: Angst vor Corona geht zurück. Nach dem am Freitag veröffentlichen ZDF-"Politbarometer" halten zwar 70 Prozent der Befragten "Corona und die Folgen" weiter für das wichtigste Problem, allerdings sehen jetzt nur noch 42 Prozent ihre Gesundheit durch das Virus gefährdet. Vor zwei Wochen waren es noch 53 Prozent. Inzwischen wird aus Sicht vieler Experten immer klarer, dass eine Infektion mit der hochansteckenden Omikron-Variante in vielen Fällen einen eher milden Krankheitsverlauf auslöst. BERLIN - Trotz der rasant steigenden Infektionszahlen ist einer Umfrage zufolge die Angst vor dem Coronavirus in Deutschland deutlich zurückgegangen. (Boerse, 28.01.2022 - 11:13) weiterlesen...

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich überraschend ein. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel gegenüber dem Vormonat um 1,1 Punkte auf 112,7 Punkte, wie die Europäische Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 114,5 Punkten gerechnet. BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Januar überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 11:03) weiterlesen...