Indikatoren, Spanien

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum zieht weiter an.

29.10.2021 - 17:17:59

Eurozone: Inflationsrate springt über vier Prozent. Im Oktober stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Das ist der höchste Wert seit Mitte 2008, als die Rate ebenfalls 4,1 Prozent betragen hatte. Im Vormonat hatte die Rate lediglich bei 3,4 Prozent gelegen. Analysten hatten mit einem Anstieg gerechnet, allerdings auf nur 3,7 Prozent.

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum zieht weiter an. Im Oktober stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Das ist der höchste Wert seit Mitte 2008, als die Rate ebenfalls 4,1 Prozent betragen hatte. Im Vormonat hatte die Rate lediglich bei 3,4 Prozent gelegen. Analysten hatten mit einem Anstieg gerechnet, allerdings auf nur 3,7 Prozent.

ROUNDUP 2: Konjunkturerholung im Sommer - Nur ein Zwischenhoch?

WIESBADEN - Angeschoben von der Kauflaune der Verbraucher hat die deutsche Wirtschaft ihre Aufholjagd nach der Corona-Krise im Sommer fortgesetzt. Lieferengpässe hinterließen allerdings erste Spuren. Das Vorkrisenniveau wurde noch nicht erreicht. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,8 Prozent. Im zweiten Vierteljahr hatte es nach den jüngsten Zahlen einen Zuwachs um 1,9 Prozent gegeben. Ökonomen zufolge dürfte es mit dem deutlichen Wachstum erst einmal vorbei sein.

ROUNDUP: Wirtschaftswachstum der Eurozone im Sommer höher als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Wirtschaft im Sommer stärker als erwartet gewachsen. Im dritten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag nach einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten mit einem Wachstum um 2,1 Prozent gerechnet. In diesem Ausmaß war die Eurozone im zweiten Quartal gewachsen. Die Aufhebung von Corona-Beschränkungen hat vor allem den Dienstleistungssektor gestützt.

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich ein - Inflation verunsichert zunehmend

MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im Oktober infolge zunehmender Verunsicherung über die steigende Inflation eingetrübt. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Punkte auf 71,7 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Erhebung mitteilte. Ein erstes Erhebungsresultat wurde leicht angehoben.

USA: Chicago-Geschäftsklima hellt sich überraschend auf

CHICAGO - Das Geschäftsklima in der Region Chicago hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. Der Indikator stieg um 3,7 Punkte auf 68,4 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang auf 63,7 Punkte erwartet.

USA: Konsumausgaben und Inflation steigen - Einnahmen fallen

WASHINGTON - Die Ausgaben der US-Verbraucher sind im September erneut gestiegen. Die Konsumausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet. Die privaten Einnahmen sanken hingegen um 1,0 Prozent.

USA: Arbeitskosten steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten im Sommer stärker als erwartet gestiegen. Der entsprechende Index legte im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,3 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,9 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal hatte der Zuwachs bei 0,7 Prozent gelegen.

Italien: Inflation legt weniger als erwartet zu

ROM - In Italien hat die Inflation im Oktober weniger als erwartet zugelegt. Die nach europäischer Methode berechneten Verbraucherpreise (HVPI) erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. Volkswirte hatten mit einer Rate von 3,2 Prozent gerechnet. Im September hatte die Rate bei 2,9 Prozent gelegen.

Italien: Wirtschaft wächst im Sommer stärker als erwartet

ROM - Die italienische Wirtschaft ist im Sommer stärker als erwartet gewachsen. Im dritten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,6 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, teilte die Statistikbehörde Istat am Freitag in Rom nach einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Wachstum um 2,0 Prozent gerechnet.

China hofft auf Wiederbelebung der Weltwirtschaft durch G20

PEKING - China hofft auf eine Wiederbelebung der Weltwirtschaft durch die Gruppe der großen Industrienationen (G20). Vor dem G20-Gipfel am Wochenende in Rom sagte Pekings Außenamtssprecher Wang Wenbin am Freitag vor der Presse, durch die Corona-Pandemie sowie die Veränderungen in der Weltwirtschaft und der globalen Ordnung sei die Erholung "voller Instabilität und Ungewissheit".

Spanische Wirtschaft wächst schwächer als erwartet

MADRID - Die spanische Wirtschaft ist im Sommer schwächer gewachsen als von Analysten erwartet. Die Wirtschaftsleistung (BIP) stieg im dritten Quartal gegenüber dem zweiten Quartal um 2,0 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Zuwachs um 2,9 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal hatte das Wachstum 1,1 Prozent betragen.

Frankreich: Inflation zieht weiter an

PARIS - In Frankreich hat die Inflation im Oktober weiter angezogen. Die nach europäischer Methode berechneten Verbraucherpreise (HVPI) seien gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mit. Im September hatte die Jahresrate 2,7 Prozent betragen. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 3,1 Prozent gerechnet.

Frankreichs Wirtschaft zieht kräftig an

PARIS - Die Wirtschaft Frankreichs ist im Sommer spürbar gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal zum Vorquartal um 3,0 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte. Im zweiten Quartal hatte das Wachstum lediglich 1,3 Prozent betragen. Analysten hatten für die Sommermonate mit lediglich 2,2 Prozent gerechnet.

Japans Industrieproduktion sinkt erneut stärker als erwartet

TOKIO - Die japanische Industrieproduktion ist im September wegen der Lieferketten-Probleme den dritten Monat in Folge gefallen. Die Produktion der Industriebetriebe sei im September im Vergleich zum August um 5,4 Prozent gesunken, teilte das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (Meti) am Freitag auf Basis vorläufiger Daten in Tokio mit. Das Minus fiel damit höher aus als in den Vormonaten und auch als von Experten erwartet. Mit dem Minus im September ging die Industrieproduktion im dritten Quartal so stark zurück wie seit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr nicht mehr.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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