Indikatoren, Spanien

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat sich trotz einer ultralockeren Geldpolitik im April abgeschwächt.

16.05.2018 - 11:01:25

Eurozone: Inflation sinkt - Kernrate auf tiefstem Stand seit März 2017. Die Verbraucherpreise legten nur noch um 1,2 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Im März hatte die Jahresinflationsrate noch bei 1,3 Prozent gelegen. Mit den Zahlen wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt.

Noch deutlicher ging die Inflation zurück, wenn schwankungsanfällige Komponenten wie Energie, Lebens- und Genussmittel ausgeklammert werden. Die sogenannte Kerninflationsrate fiel von 1,0 Prozent im März auf 0,7 Prozent im April. Das ist der niedrigste Wert seit März 2017. Auch hier wurde die erste Schätzung bestätigt.

Die Kerninflation wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) stark beachtet. Sie begründet auch mit dieser ihre ultralockere Geldpolitik. Insgesamt hat sich die Inflation im April weiter vom Inflationsziel der Notenbank entfernt. Sie strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an.

Im Vergleicht zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im April um 0,3 Prozent. Volkswirte hatte dies erwartet. Die Kernverbraucherpreise legten im Monatsvergleich um 0,2 Prozent zu.

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Zypern (-0,3 Prozent), Irland (-0,1 Prozent) und Portugal (+0,3 Prozent) gemessen. Die höchsten Raten wurden in der Slowakei (+3,0 Prozent) und Estland (+2,9 Prozent) verzeichnet. In Deutschland ging die Jahresrate von 1,5 Prozent im März auf 1,4 Prozent im April zurück.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich überraschend ein. Wie die Universität von Michigan am Freitag laut einer zweiten Schätzung mitteilte, fiel das von ihr erhobene Konsumklima um 0,8 Punkte auf 98,0 Punkte. In einer ersten Schätzung war zuvor ein gegenüber dem Vormonat unveränderter Wert von 98,8 Punkten ermittelt worden. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Mai überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 17:06) weiterlesen...

USA: Aufträge für langlebige Güter fallen überraschend stark. Der Auftragseingang lag 1,7 Prozent unter dem Vormonatsniveau, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen geringeren Rückgang um 1,3 Prozent erwartet. WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im April deutlicher als erwartet gesunken. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 14:46) weiterlesen...

Deutschland: Ifo-Geschäftsklimaindex stoppt überraschend Abwärtstrend. Das Geschäftsklima verharrte wie im Vormonat auf 102,2 Punkten, wie das Ifo-Institut am Freitag in München mitteilte. Außerdem revidierte das Institut den Indexwert für April leicht nach oben, von 102,1 auf 102,2 Punkte. MÜNCHEN - Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im Mai überraschend nicht weiter eingetrübt. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 11:16) weiterlesen...

Großbritannien: Wirtschaft wächst zum Jahresbeginn kaum noch. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal um 0,1 Prozent zum Vorquartal gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London laut einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde das Ergebnis einer ersten Schätzung bestätigt. LONDON - Die britische Wirtschaft ist zum Jahresstart kaum noch gewachsen. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 10:42) weiterlesen...

Minister Heil für digitale Agenda der Regierung binnen eines Jahres. "Wir sollten binnen eines Jahres eine ambitionierte digitale Agenda hinbekommen", sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Die Koalition hat sich hier viel Gutes vorgenommen", so der SPD-Politiker. BERLIN - Arbeitsminister Hubertus Heil hat die Koalition zu mehr Ehrgeiz bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft aufgerufen. (Boerse, 25.05.2018 - 06:32) weiterlesen...

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen deutlich stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 2,5 Prozent gesunken, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im April deutlich stärker gefallen als erwartet. (Boerse, 24.05.2018 - 16:10) weiterlesen...