Produktion, Absatz

LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im August überraschend stark gestiegen.

12.10.2018 - 11:02:24

Eurozone: Industrieproduktion steigt deutlich stärker als erwartet. Die Gesamtproduktion habe im Monatsvergleich um 1,0 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Im Juli war die Produktion um revidierte 0,7 Prozent (zuvor 0,8 Prozent) gesunken.

Besonders deutlich stieg die Energieproduktion. Deutliche Zuwächse gab es auch bei den Investitionsgütern, den Gebrauchs- und den Verbrauchsgütern. Insgesamt stieg die Industrieproduktion im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Irland den stärksten Anstieg der Industrieproduktion mit 8,0 Prozent im Monatsvergleich. In Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Eurozone, stagnierte die Produktion hingegen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Paypal steigert Gewinn und Erlöse deutlich. Im dritten Quartal stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 694 Millionen Dollar (606 Mio Euro), wie die einstige Ebay -Tochter am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse nahmen um 14 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zu. SAN JOSE - Der im Zuge der boomenden US-Wirtschaft florierende Internethandel hat dem Bezahldienst Paypal im Sommer gute Geschäfte beschert. (Boerse, 19.10.2018 - 10:53) weiterlesen...

Saudi-Arabien zweitbester Kunde deutscher Rüstungskonzerne. BERLIN - Trotz der Beteiligung Saudi-Arabiens am Jemen-Krieg war der Wüstenstaat in diesem Jahr bisher der zweitbeste Kunde der deutschen Rüstungsindustrie. Bis zum 30. September erteilte die Bundesregierung Exportgenehmigungen im Wert von 416,4 Millionen Euro für das Königreich, das derzeit wegen des Verschwindens des Journalisten Jamal Khashoggi unter massivem internationalem Druck steht. Nur nach Algerien wurden mit 741,3 Millionen Euro Rüstungslieferungen in größerem Umfang genehmigt. Saudi-Arabien zweitbester Kunde deutscher Rüstungskonzerne (Boerse, 19.10.2018 - 09:32) weiterlesen...

Lkw-Zulieferer SAF Holland schraubt Umsatzaussichten hoch - Stahlpreise belasten. Aus eigener Kraft - also ohne Währungseffekte und Zukäufe - sollen es in diesem Jahr nun 9 bis 10 Prozent sein, vorher standen lediglich 5 bis 7 Prozent im Plan. Vorbörslich legten die Aktien um vier Prozent zu. LUXEMBURG/BESSENBACH - Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF Holland notierte Unternehmen mit Sitz in Luxemburg am Freitag seine Erwartung für das Umsatzwachstum hoch. (Boerse, 19.10.2018 - 08:36) weiterlesen...

Grüne: Bundesregierung bei Mietpreisbremse unverantwortlich. "Die große Koalition gaukelt den Mieterinnen und Mietern mit ihren Vorschlägen etwas vor", sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der Deutschen Presse-Agentur. Es sei unverantwortlich, dass sich Union und SPD mit "halbherzigen Kurskorrekturen" zufrieden gäben. BERLIN - Die von der Bundesregierung geplante schärfere Mietpreisbremse wird nach Ansicht der Grünen-Bundestagsfraktion nicht für niedrigere Mieten sorgen. (Boerse, 19.10.2018 - 08:31) weiterlesen...

Software AG kann deutlich zulegen - Cloud und Integrationssparte schieben an. Dabei bremste der stärkere Euro das Wachstum noch etwas. DARMSTADT - Die Software AG notierte Konzern am Freitag in Darmstadt mitteilte. (Boerse, 19.10.2018 - 08:14) weiterlesen...

Reifenhersteller Michelin warnt vor Nachfragerückgang. Die Nachfrage nach Michelin-Produkten sei in Westeuropa wegen der neuen WLTP-Abgastests gesunken und in China belaste der schwächere Automarkt, erklärte das Unternehmen am Donnerstagabend bei der Vorlage seiner Erlöse aus den ersten neun Monaten. PARIS - Der Reifenhersteller Michelin stellt sich im Jahresverlauf auf sinkende Umsätzen in Europa und China ein. (Boerse, 19.10.2018 - 08:11) weiterlesen...