Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

LUXEMBURG - Die Industrie der Eurozone hat ihre Erholung vom schweren Corona-Einbruch vorerst gestoppt.

15.02.2021 - 12:23:07

Eurozone: Industrieproduktion sinkt erstmals seit Corona-Einbruch. Im Dezember ging die Fertigung erstmals seit dem vergangenen Frühjahr wieder zurück, wobei der Dämpfer stärker als erwartet ausfiel. Im Monatsvergleich sei die Produktion um 1,6 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Analysten wurden von der Stärke des Rückschlags überrascht. Sie hatten im Schnitt nur einen Dämpfer um 0,8 Prozent erwartet.

Der Produktionsdämpfer im Dezember belastete auch die Entwicklung im Gesamtjahr. Wie Eurostat weiter mitteilte, schrumpfte die Fertigung im Währungsraum 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Prozent.

Nach dem drastischen Corona-Einbruch in den Monaten März und April des vergangenen Jahres konnte sich die Industrie im gemeinsamen Währungsraum zunächst tendenziell erholen und war bis zum November zum Teil kräftig gestiegen. Darüber hinaus fiel der Produktionszuwachs im November etwas stärker aus als bisher bekannt. Eurostat revidierte den Zuwachs im Monatsvergleich auf 2,6 Prozent, nach zuvor 2,5 Prozent.

Der Dämpfer zum Jahresende 2020 zeigte vor allem bei der Herstellung von Investitionsgütern, die im Dezember im Monatsvergleich um 3,1 Prozent schrumpfte. Die Fertigung von Verbrauchsgütern fiel um 0,6 Prozent. Dagegen stieg die Produktion von Gebrauchsgütern um 0,8 Prozent, die von Vorleistungsgütern um 1,0 Prozent und von Energie um 1,4 Prozent.

Wie schwer die Corona-Krise die Industrie im Frühjahr getroffen hat, zeigt auch der Jahresvergleich. Im Dezember wurde 0,8 Prozent weniger produziert als ein Jahr zuvor. Auch in dieser Betrachtung wurden die Erwartungen von Analysten verfehlt. Sie waren nur von einem Rückgang um 0,2 Prozent ausgegangen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Credit Agricole verdient fast zwei Milliarden Euro im Quartal. Da inzwischen nicht mehr so viele Kreditausfälle drohen wie noch vor einem Jahr, legte der Gewinn auf fast zwei Milliarden Euro zu, wie die Bank am Donnerstag in Paris mitteilte. Das war mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. PARIS - Die französische Großbank Credit Agricole hat wie die meisten europäischen Konkurrenten von einer kräftigen Erholung der Wirtschaft profitiert. (Boerse, 05.08.2021 - 09:16) weiterlesen...

Frankreichs Industrie legt bei der Produktion wieder zu. Im Monatsvergleich legte die Gesamtherstellung um 0,5 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Analysten hatten diesen Zuwachs im Schnitt erwartet, nachdem die Produktion im Mai noch um 0,4 Prozent gesunken war. Die Fertigung im verarbeitenden Gewerbe stieg im Juni um 0,9 Prozent. PARIS - Die französische Industrie hat ihre Produktion im Juni wieder stärker hochgefahren. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 09:08) weiterlesen...

'Forbes': Kosmetiklinie macht Rihanna zur Milliardärin. Die 33-jährige Sängerin ("Umbrella") steigerte ihr Vermögen auf schätzungsweise 1,7 Milliarden Dollar (etwa 1,4 Milliarden Euro) und ist damit die reichste Sängerin der Welt und die zweitreichste Entertainerin nach Oprah Winfrey, wie das Magazin am Mittwoch berichtete. LOS ANGELES - Kosmetikprodukte haben Popstar Rihanna nach Schätzung des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" zur Milliardärin gemacht. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 09:01) weiterlesen...

Lufthansa erholt sich nur langsam vom Corona-Schock. Der Luftverkehrskonzern konnte seinen Verlust im zweiten Quartal auf 756 Millionen Euro begrenzen, wie er am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Das Minus war damit noch rund halb so hoch wie im Vorjahreszeitraum, der komplett unter dem Eindruck der Pandemie gestanden hatte. Zudem schnitt die Lufthansa diesmal besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet. FRANKFURT - Dank der allmählich wieder anziehenden Nachfrage nach Flugreisen erholt sich die Lufthansa langsam vom Corona-Schock. (Boerse, 05.08.2021 - 08:55) weiterlesen...

Continental wird dank Reifensparte etwas zuversichtlicher. So soll der Umsatz der fortgeführten Geschäfte - also ohne die im September abzuspaltende Antriebstechnik - nun zwischen 33,5 und 34,5 Milliarden Euro landen, wie der Dax -Konzern am Donnerstag in Hannover mitteilte. Das ist am unteren Ende der Spanne eine Milliarde Euro mehr als bisher. Die um Sondereffekte bereinigte Marge vor Zinsen und Steuern soll 6,5 bis 7 Prozent betragen. Vorher war Conti-Chef Nikolai Setzer von 6 bis 7 Prozent ausgegangen. HANNOVER - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental blickt dank der guten Geschäfte mit Reifen etwas optimistischer auf das Gesamtjahr. (Boerse, 05.08.2021 - 08:52) weiterlesen...

Conti baut Gewinn aus - Chip-Mangel drückt aufs Geschäft. Die Hannoveraner konnten im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 545 Millionen Euro erzielen, nachdem im coronageprägten Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 741 Millionen Euro angefallen war. Wie der Dax -Konzern am Donnerstag berichtete, gingen zuletzt etliche neue Aufträge ein. Auch das Reifengeschäft lief gut, etwa in der Erstausrüstung von Elektroautos. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern lag mit knapp 711 Millionen Euro und einer Marge von 7,2 Prozent deutlich über den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten. Zwischen April und Juni legte der Gesamtumsatz um fast die Hälfte auf 9,9 Milliarden Euro zu. HANNOVER - Continental hat sich nach dem harten Jahr 2020 weiter stabilisiert - der Mangel an Mikrochips zeigen aber auch bei dem Autozulieferer deutliche Spuren. (Boerse, 05.08.2021 - 08:33) weiterlesen...