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LUXEMBURG - Der europäische Außenhandel hat im vergangenen Jahr deutlich unter der Corona-Pandemie gelitten.

15.02.2021 - 11:04:29

Europas Außenhandel im Corona-Jahr 2020 deutlich rückläufig. Zum Jahresende hin stellte sich jedoch zunehmend Besserung ein. Die Ausfuhren der 19 Euroländer gingen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Die Einfuhren sanken gegenüber dem Vorjahr um 10,8 Prozent. In den 27 Ländern der Europäischen Union fielen die Ergebnisse ähnlich aus.

Von dem starken Einbruch in der ersten Corona-Welle im Frühjahr hat sich der Außenhandel im Jahresverlauf jedoch zunehmend erholt. Im Dezember stiegen die Ausfuhren der Eurozone gegenüber November saisonbereinigt um 1,1 Prozent, während die Einfuhren leicht zurückgingen. Der Handelsüberschuss, der die Differenz zwischen Aus- und Einfuhren beschreibt, stieg auf saisonbereinigt 27,5 Milliarden Euro. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999. In der EU entwickelte sich der Außenhandel ähnlich.

Auch im Gesamtjahr 2020 stieg der Handelsüberschuss sowohl in der Eurozone als auch in der EU an. In der Eurozone betrug er 234,5 Milliarden Euro, nach 221,0 Milliarden Euro im Vorjahr. In der EU stieg der Exportüberschuss von 191,5 Milliarden auf 217,3 Milliarden Euro.

Die stärksten Rückgänge sowohl auf Export- wie auf Importseite traten im vergangenen Jahr bei Energieprodukten auf. Dies dürfte wesentlich auf den zeitweise scharfen Einbruch der Erdölpreise zurückzuführen sein. Der Handel mit Maschinen und Fahrzeugen ging ebenfalls zurück. Die Geschäfte mit Lebensmitteln, Rohstoffen und chemischen Produkten waren dagegen weniger stark betroffen.

Haupthandelspartner mit der EU war im Jahr 2020 nach Angaben von Eurostat China. Die Einfuhren von dort stiegen um 5,6 Prozent, die Ausfuhren dorthin erhöhten sich um 2,2 Prozent. Dagegen ging der Außenhandel mit den USA deutlich zurück. Die Einfuhren fielen um 13,2 Prozent, die Ausfuhren sanken um 8,2 Prozent.

@ dpa.de

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