Indikatoren, Spanien

LUXEMBURG - Das Handelsdefizit der Eurozone hat sich im Juni überraschend ausgeweitet.

16.08.2022 - 11:08:29

Eurozone: Handelsdefizit weitet sich überraschend aus. Das saisonbereinigte Defizit sei im Vergleich zum Mai um 3,6 Milliarden auf 30,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang des Defizits auf 22,0 Milliarden Euro gerechnet. Im April war, mit 32,3 Milliarden Euro, das mit Abstand höchste Defizit im Außenhandel seit Bestehen des Währungsraums verzeichnet worden.

Deutlich steigende Importe und schwächelnde Exporte belasten die Handelsbilanz. So fielen im Juni die Ausfuhren um bereinigte 0,1 Prozent. Die Einfuhren legten hingegen um 1,3 Prozent zu. Zuletzt waren die Energieimporte besonders stark gestiegen, eine Folge der wegen des Ukraine-Kriegs stark gestiegenen Energiepreise. Zudem werden die Ausfuhren durch die harte Corona-Politik in China und die schwächelnde Weltwirtschaft belastet.

Der Saldo der Handelsbilanz ergibt sich aus der Differenz zwischen Exporten und Importen. In der Vergangenheit verzeichnet die Eurozone meist einen Überschuss im Außenhandel.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wirtschaft wächst in Rheinland-Pfalz dank Biontech-Effekt kräftig. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems vom Freitag im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum preisbereinigt um 6,4 Prozent. Diese Steigerung belegte im Ländervergleich den Spitzenplatz. Im Bundesdurchschnitt wuchs die Wirtschaftsleistung um 2,8 Prozent. BAD EMS - Trotz des Ukraine-Kriegs und der explodierenden Energiepreise ist die rheinland-pfälzische Wirtschaft nach ihrem Rekordwachstum 2021 weiter auf Expansionskurs. (Wirtschaft, 23.09.2022 - 14:29) weiterlesen...

IAB: Arbeitsmarkt bleibt trotz Krise weitgehend stabil. Die Forscher erwarten für 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,4 Prozent. "Der Arbeitsmarkt wird durch die wirtschaftlichen Rückschläge beeinträchtigt, wir erwarten jedoch in Anbetracht des hohen Arbeitskräftebedarfs keinen Einbruch", sagte der Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen beim IAB, Enzo Weber, am Freitag. NÜRNBERG - Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht trotz der wirtschaftlichen Talfahrt zunächst weiter von einem stabilen Arbeitsmarkt in Deutschland aus. (Wirtschaft, 23.09.2022 - 12:18) weiterlesen...

Wohnimmobilien verteuern sich weiter - Real weniger Aufträge am Bau. "Mit Sorge sehen wir die Orderentwicklung im Wohnungsbau", sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, am Freitag. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes verzeichnete das Bauhauptgewerbe im Juli aufgrund gestiegener Preise zwar ein höheres Auftragsvolumen als ein Jahr zuvor. Preisbereinigt (real) lag der Auftragseingang jedoch um 5,8 Prozent niedriger. WIESBADEN - Gestiegene Preise machen der Bauwirtschaft zu schaffen, zugleich verteuern sich Häuser und Wohnungen weiter. (Wirtschaft, 23.09.2022 - 11:51) weiterlesen...

Großbritannien: Unternehmensstimmung sinkt auf 20-Monatstief. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel um 1,2 Punkte auf 48,4 Punkte, wie die Marktforscher am Freitag in London laut einer ersten Schätzung mitteilten. Dies ist der tiefste Stand seit Januar 2021. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 49,0 Punkte gerechnet. LONDON - Die Unternehmensstimmung in Großbritannien hat sich im September stärker verschlechtert als erwartet. (Wirtschaft, 23.09.2022 - 11:16) weiterlesen...

Eurozone: Unternehmensstimmung trübt sich weiter ein. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel zum Vormonat um 0,7 Punkte auf 48,2 Zähler, wie die Marktforscher am Freitag in London nach einer ersten Umfragerunde mitteilten. Der Indikator liegt damit so tief wie seit 20 Monaten nicht mehr. Zudem wird die Wachstumsschwelle von 50 Punkten klar unterschritten, was auf eine schrumpfende Wirtschaft hindeutet. LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im September weiter verschlechtert. (Wirtschaft, 23.09.2022 - 11:13) weiterlesen...

Spanische Wirtschaft wächst stärker als gedacht. Im zweiten Quartal erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem ersten Quartal um 1,5 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Berechnung hatte einen Anstieg um 1,1 Prozent ergeben. MADRID - Die Wirtschaft Spaniens ist im Frühjahr stärker gewachsen als bisher gedacht. (Wirtschaft, 23.09.2022 - 09:25) weiterlesen...