Regierungen, Deutschland

LÜBECK / ROSTOCK - Die beiden großen Hansestädte Lübeck und Rostock im Norden haben laut einem Städteranking ein stark unterschiedliches Entwicklungstempo vorgelegt.

08.11.2018 - 13:59:25

Gegensätze im Ranking: Lübeck dynamisch - Rostock verliert. Während Lübeck binnen Jahresfrist um 17 Plätze auf Rang 17 nach oben kletterte, rutschte Rostock in dieser Betrachtung um 19 Plätze auf Rang 48 ab und war damit größter Verlierer unter 71 kreisfreien Städten, wie das am Donnerstag von der "Wirtschaftswoche" und dem Internet-Portal Immobilienscout24 vorgelegte Ranking ergab.

"Das Städteranking untersucht die Kriterien, die eine Stadt attraktiv machen", erläuterte der Chefredakteur der "Wirtschaftswoche", Beat Balzli. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel hat zwei Plätze auf Rang 38 gut gemacht. Dagegen ist auch die Hansestadt Hamburg in ihrer Dynamik um vier Plätze auf Rang 22 zurückgefallen.

Allerdings wird der Ist-Zustand der Hansestadt Rostock besser als noch im vergangenen Jahr (plus vier Plätze) bewertet. Für das digitale Zeitalter hat die Stadt der Bewertung zufolge aber an Fitness verloren (4 Plätze minus). Der Blick in die zukünftige Entwicklung Lübecks wirft die Hansestadt ebenfalls (um 6 Plätze) zurück. Hamburg und Kiel sind demnach besser in puncto Innovation und Kreativität und machten diesbezüglich einen beziehungsweise zwei Plätze gut.

Bei der Betrachtung des Ist-Zustands der Großstädte - ihrer Wirtschaftskraft, des Arbeitsmarkts, der Immobilienversorgung und Lebensqualität - ist Hamburg mit Platz 11 aus den Top Ten von Würzburg verdrängt worden. Lübeck machte dank seiner bisherigen Dynamik fünf Plätze gut, Kiel hat sich um einen Platz verschlechtert.

Für die jährliche Untersuchung vergleicht die Gesellschaft IW Consult des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft die Wirtschaftskraft, Veränderungsraten bestimmter Indikatoren sowie Zukunftsperspektiven aller kreisfreien Städte in Deutschland mit mehr als 100 000 Einwohnern. Verschiedenste Faktoren aus Bereichen wie Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Immobilien, Forschungsstärke, Industrie der Zukunft und Lebensqualität wurden analysiert.

@ dpa.de

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