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LONDON - Ungeimpfte Reisende aus Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern müssen nach Ankunft in Großbritannien nicht mehr in Quarantäne.

05.08.2021 - 10:53:29

Keine Quarantäne mehr für ungeimpfte Deutsche in Großbritannien. Die britische Regierung stufte unter anderem Deutschland und Österreich in die niedrigste Risikokategorie herab, wie sie in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Die Änderung tritt am Sonntag um 5.00 Uhr (MESZ) in Kraft.

Einreisende aus Ländern auf der so genannten grünen Liste können ohne Quarantäne nach Großbritannien einreisen, müssen jedoch einen negativen Test mitbringen und spätestens am zweiten Tag nach der Einreise einen PCR-Test machen. Zuletzt konnten nur vollständig Geimpfte aus Deutschland und den meisten EU-Staaten sowie den USA einreisen, ohne anschließend in Selbstisolation zu müssen.

Bei der Rückkehr nach Deutschland können jedoch nach aktuellem Stand nur Geimpfte die Quarantäne umgehen, da das Vereinigte Königreich weiterhin als Hochrisikogebiet gilt. Die Inzidenz lag zuletzt bei 275 (Stand: 30. Juli).

Die britische Reisewirtschaft begrüßte die Änderungen, forderte aber, noch mehr Staaten auf die "grüne Liste" zu setzen. Außerdem müssten die verpflichtenden PCR-Tests nach Einreise abgeschafft werden. Sie seien zu aufwendig und zu teuer. Das "Schneckentempo" bei der Öffnung des Tourismus lasse Großbritannien hinter die europäischen Wettbewerber zurückfallen, kritisierte Verbandschef Mark Tanzer. Verkehrsminister Grant Shapps betonte hingegen, Urlauber hätten nun Klarheit. Es sei aber unmöglich, langfristige Vorhersagen zu treffen.

Gleichzeitig erhöhte die britische Regierung die Preise für die Hotel-Quarantäne, die Einreisende absolvieren müssen, die aus Ländern auf der so genannten roten Liste kommen. Dort stehen Länder, in denen gefährliche Varianten kursieren - vor allem Staaten in Südamerika und im südlichen Afrika, aber auch die Urlaubsländer Tunesien und Ägypten sowie Mexiko. Mussten Reisende bislang für die elf Tage pro Person 1750 Pfund zahlen, werden es künftig 2285 Pfund (umgerechnet mehr als 2680 Euro) sein.

@ dpa.de

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