Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

LONDON - Nach umfassenden Vorwürfen seines früheren Vertrauten Dominic Cummings gerät der britische Premierminister Boris Johnson unter anderem wegen einer Renovierung seiner Dienstwohnung in Bedrängnis.

24.04.2021 - 19:19:03

Premier Johnson nach Vorwürfen des Ex-Beraters Cummings in Bedrängnis. Die führende Oppositionspartei Labour forderte den Premier am Samstag zu Erklärungen auf.

Labour-Chef Keir Starmer forderte erneut, dass das Vorgehen der Regierung untersucht werden müsse. Es gehe um Integrität und Geld der Steuerzahler, sagte er BBC News. "Jeden Tag gibt es mehr Beweise für diesen Filz. Ehrlich, es stinkt." Ähnlich äußerte sich die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon: Es handele sich um sehr schwerwiegende Vorwürfe gegen Johnson und seine Regierung, die eine Untersuchung notwendig machten, erklärte die Schottin.

Mehrere britische Medien hatten zuvor unter Berufung auf Quellen aus der Downing Street berichtet, dass Cummings hinter der Veröffentlichung eines vertraulichen SMS-Austausches zwischen Johnson und dem Unternehmer James Dyson stecke. Johnsons Ex-Chefberater, der seinen Posten nach erbittertem Streit im Dezember verlassen hatte, reagierte darauf am Freitag mit einer umfassenden Breitseite gegen den Regierungschef.

Auf seinem privaten Blog warf er Johnson mehrere Verfehlungen vor, darunter auch bei der Renovierung der Amtswohnung in der Downing Street 11. Der Premierminister habe seit 2020 nicht mehr mit ihm über die Angelegenheit gesprochen, schrieb Cummings. Zuvor habe er Johnson gesagt, er denke, dass dessen "Pläne, dass Spender insgeheim für die Renovierung bezahlen, unethisch, dumm, möglicherweise illegal und mit ziemlicher Sicherheit ein Verstoß gegen die Regeln der ordnungsgemäßen Offenlegung politischer Spenden" seien. Er deutete damit an, dass Johnson einst geplant habe, Parteispender für den Umbau zahlen zu lassen.

Wie die BBC und die Nachrichtenagentur PA berichteten, erklärte die Regierung am Freitag erstmals, dass Johnson den Umbau aus eigener Tasche bezahle habe. Die Regierung und Minister hätten sich zu jeder Zeit an den Verhaltenskodex und das Wahlgesetz gehalten. Gekostet haben soll der Umbau angeblich umgerechnet um die 230 000 Euro.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

CDU-Wirtschaftsrat kritisiert CO2-Preis-Anteil für Vermieter. "Der SPD-Ansatz, Mieter und Vermieter gegeneinander auszuspielen, geht nun voll auf", sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, Wolfgang Steiger, der "Rheinischen Post" (Samstag). Der Berufsverband sprach von einem "Systembruch". "Jetzt, da der seit Jahresbeginn erhobene CO2-Preiszuschlag das Heizen und die morgendliche Dusche verteuert, kann es doch nicht in die Verantwortung des Vermieters fallen, für die individuellen Energiekosten seines Mieters einzustehen. Das wäre so, als würde man den Autovermieter an den Tankrechnungen seiner Kunden beteiligen", argumentierte Steiger. BERLIN - Wirtschaftsvertreter aus den Reihen der CDU haben scharfe Kritik an der geplanten 50/50-Aufteilung der CO2-Preis-Kosten zwischen Mietern und Vermietern geübt. (Boerse, 14.05.2021 - 14:38) weiterlesen...

Heil will Erleichterungen bei Kurzarbeit bis Ende 2021 verlängern. Handel, Gastronomie oder Veranstaltungsbranche litten nach wie vor sehr unter dem Lockdown, sagte der SPD-Politiker dem "Handelsblatt" in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Auch gebe es in manchen Betrieben Schwierigkeiten, weil etwa Halbleiter fehlten. "Ich will deshalb, dass wir die Möglichkeiten der Kurzarbeit in vollem Umfang bis zum Jahresende verlängern." Dazu habe er einen Verordnungsentwurf erarbeitet, den die Regierung gerade abstimme. BERLIN - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will Erleichterungen für Firmen mit Kurzarbeit bis zum Jahresende verlängern. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 14:14) weiterlesen...

Giffey: Kinder und Jugendliche müssen vorrangig geimpft werden. "Sie müssen mit Vorrang ein Impfangebot bekommen, sobald der Impfstoff für sie zugelassen ist. Das sind wir Erwachsenen der jungen Generation schuldig", sagte Giffey am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Kinder und Jugendliche hätten in der Pandemie auf vieles verzichtet, erklärte die Familienministerin. Die Bundesländer müssten nun zügig alles vorbereiten, um den drei Millionen Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren schnell ein Angebot zu machen. BERLIN - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, Kindern und Jugendlichen vorrangig ein Impfangebot zu machen, sobald der Impfstoff für diese Gruppe zugelassen ist. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 13:00) weiterlesen...

EU-Wettbewerbskommissarin beeindruckt von griechischen Reformen. Diese Ansicht vertrat am Freitag die für den Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin, Margrethe Vestager, bei einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Kyriakos Mitsotakis in Athen. "Die Situation im Land ist beeidruckend", sagte Vestager im Staatsfernsehen (ERT). In allen Bereichen seien Reformen in die Tat umgesetzt worden und das werde Wachstum erzeugen, hieß es. Damit rechne die EU-Kommission, fügte Vestager hinzu. Mitsotakis sagte, das Schlimmste in Sachen Corona-Pandemie sei vorbei. ATHEN - Griechenland hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Reformen in die Tat umgesetzt und könnte deswegen das stärkste Wachstum im Euroland nach der Eindämmung der Corona-Pandemie erzielen. (Wirtschaft, 14.05.2021 - 12:48) weiterlesen...

US-Klimabeauftragte Kerry nimmt Brasilien in die Pflicht. "Brasilien ist eine der zehn größten Volkswirtschaften der Welt und eine regionale Führungsmacht, das Land hat eine Verantwortung zu führen", sagte Kerry der brasilianischen Zeitung "Folha de S. Paulo" am Donnerstagabend (Ortszeit). BRASÍLIA/WASHINGTON - Der US-Klimabeauftragte John Kerry hat Brasilien im Kampf gegen den Klimawandel und zum Erhalt des Amazonasgebiets in die Pflicht genommen. (Boerse, 14.05.2021 - 12:45) weiterlesen...

Rund 13 000 Corona-Infektionen bei vollständig Geimpften in Deutschland. Das entspricht bei insgesamt mehr als acht Millionen Zweitimpfungen etwa 0,16 Prozent. Es sei aber nicht klar, ob die Erkrankung bei vollem Impfschutz, also mehr als 14 Tage nach der zweiten Impfung, auftrat oder in den Tagen davor, erklärte das Gesundheitsministerium am Freitag. Impfungen können Corona-Infektionen zwar in den meisten Fällen verhindern, allerdings nicht zu hundert Prozent. Man geht außerdem davon aus, dass der Körper nach der zweiten Impfung rund zwei Wochen braucht, um den vollen Impfschutz aufzubauen. BERLIN - In Deutschland wurden bisher rund 13 000 vollständig Geimpfte noch positiv auf das Coronavirus getestet. (Boerse, 14.05.2021 - 12:13) weiterlesen...