Regierungen, Ukraine

LONDON - Nach Einschätzung britischer Geheimdienste soll Russland zur Stärkung seiner Offensive in der Ukraine Freiwillige für ein neues Armeekorps rekrutieren.

10.08.2022 - 09:45:27

London: Russland rekrutiert Freiwillige für neue Kampfeinheiten. Den Rekruten - Männern bis zum Alter von 50 und mit mittlerem Schulabschluss - würden lukrative Boni angeboten, hieß es am Mittwoch in einem Update des britischen Verteidigungsministeriums. Hauptquartier der neuen Einheit, die von den Briten als "3rd Army Corps (3AC)" bezeichnet wird, soll Mulino, eine Siedlung im Gebiet Nischni Nowgorod östlich von Moskau, sein.

Es sei allerdings unwahrscheinlich, dass es den Ukraine-Krieg entscheidend beeinflussen werde, hieß es weiter aus London. Es werde den Russen voraussichtlich nicht gelingen, das neue Korps auf die übliche Truppenstärke von 15 000 bis 20 000 zu bringen.

Nach erheblichen Verlusten kämpfen die Russen in der Ukraine derzeit einerseits daran, ihre Offensive im Donbass weiter voranzutreiben und andererseits ukrainische Gegenangriffe im Süden abzuwehren.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht die britische Regierung regelmäßig Geheimdienstinformationen zu dessen Verlauf. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Druckprobleme an beiden Nord Stream-Pipelines (erweiterte Fassung) (Boerse, 26.09.2022 - 23:12) weiterlesen...

Rechtsbündnis hat Mehrheit im italienischen Parlament sicher. Das bestätigten am Montagabend Zahlen des Innenministeriums. Die Fratelli, die rechtspopulistische Lega und die konservative Forza Italia kommen demnach im Senat zusammen auf 112 der 200 Sitze, in der Abgeordnetenkammer auf 235 von 400. ROM - Das von der radikalen Partei Fratelli d'Italia angeführte Rechtsbündnis hat sich bei der Wahl in Italien die absolute Mehrheit der Sitze in beiden Kammern des Parlaments gesichert. (Wirtschaft, 26.09.2022 - 21:10) weiterlesen...

Biden empfängt Macron im Dezember zu Staatsbesuch in Washington. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden wird Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zu einem Staatsbesuch im Weißen Haus empfangen. Macron und seine Ehefrau Brigitte würden am 1. Dezember in Washington erwartet, kündigte Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre am Montag an. Macron sei der erste ausländische Gast, für den Biden seit Beginn seiner Amtszeit einen offiziellen Staatsbesuch abhalte. In der Vergangenheit habe es in erster Linie wegen Covid Arbeitsbesuche von Staats- und Regierungschef gegeben. "Er wird die tiefe und dauerhafte Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich, unserem ältesten Verbündeten, unterstreichen", sagte Jean-Pierre weiter. Biden empfängt Macron im Dezember zu Staatsbesuch in Washington (Wirtschaft, 26.09.2022 - 20:23) weiterlesen...

Niederlande drosseln Gas-Förderung. Die elf Förderstellen in der nordöstlichen Provinz Groningen werden ab Oktober nur noch 2,8 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich produzieren, kündigte der für die Gasförderung zuständige Staatssekretär Hans Vijlbrief am Montag in Den Haag an. Das ist die Mindestmenge, um die Systeme am Laufen zu halten. Im vergangenen Gasjahr (von Oktober bis Oktober) waren 4,5 Milliarden Kubikmeter gefördert worden. DEN HAAG - Trotz der Energiekrise werden die Niederlande wie geplant die eigene Gasproduktion weiter drosseln. (Wirtschaft, 26.09.2022 - 18:17) weiterlesen...

Letzte Wahlstunden in Italien - Meloni verschiebt Stimmabgabe (aktualisierte Fassung) (Wirtschaft, 26.09.2022 - 17:56) weiterlesen...

Druckabfall bei Nord Stream 2 - Gasleck südöstlich von Bornholm. In Zusammenarbeit mit Behörden sei die ausschließliche Wirtschaftszone Dänemarks als Ort eines möglichen Austritts identifiziert worden, teilte die Nord Stream 2 AG am Montagnachmittag mit. Die zuständigen Behörden haben demnach als Vorsichtsmaßnahme eine Sicherheitszone eingerichtet. Die Untersuchungen dauerten an. LUBMIN/BORNHOLM - Der Druckabfall in der für Gaslieferungen nicht genutzten Ostseepipeline Nord Stream 2 ist nach Angaben der Betreiber Folge eines Gasaustritts südöstlich der dänischen Insel Bornholm. (Boerse, 26.09.2022 - 17:34) weiterlesen...