Regierungen, Deutschland

LONDON - In Großbritannien sind erstmals mehr als 100 000 Infektionen mit dem Coronavirus an einem einzigen Tag verzeichnet worden.

22.12.2021 - 17:55:29

Mehr als 100 000 Corona-Infektionen in Großbritannien an einem Tag. Das Land, das mit einer massiven Omikron-Welle konfrontiert ist, verzeichnete am Mittwoch laut Regierungswebseite 106 122 Neuinfektionen.

Trotz der beunruhigenden Entwicklung hatte Premierminister Boris Johnson am Dienstag eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen für den größten Landesteil England für die Festtage ausgeschlossen. Die Regierung will abwarten, bis es eine klare Datenlage dazu gibt, ob mit dem starken Anstieg der Infektionen auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen steigt.

Experten warnen jedoch, dass es zu spät sein könnte, wenn die Datenlage klar sei. Zudem bereiten Personalmängel in Krankenhäusern und im öffentlichen Verkehr zunehmend Schwierigkeiten, weil viele Mitarbeiter sich infizieren und in Selbstisolation gehen. Die Regierung kündigte daher am Mittwoch an, die Dauer der Isolation von zehn auf sieben Tage zu verkürzen.

Die Regionalregierungen in Schottland und Wales hatten hingegen weitere Einschränkungen angekündigt. So gelten für Schottland vom zweiten Weihnachtsfeiertag an Obergrenzen bei Besucherzahlen für Sportveranstaltungen. Für Wales kündigte die Regierung eine Obergrenze von 30 Personen für Veranstaltungen in Innenräumen und 50 Personen im Freien an.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA und europäische Verbündete rufen Russland zur Deeskalation auf. Bei einer Videokonferenz am Montagabend, an der auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) teilnahm, hätten alle darin übereingestimmt, "dass eine weitere russische Aggression gegen die Ukraine sehr schwerwiegende Folgen haben werde", erklärte der deutsche Regierungssprecher Steffen Hebestreit anschließend. Der Ukraine hätten die Teilnehmer "ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine" versichert. BERLIN - Die Staats- und Regierungschefs der USA und ihrer europäischen Verbündeten haben Russland gemeinsam zu sichtbaren Schritten der Deeskalation im Ukraine-Konflikt aufgefordert. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 23:39) weiterlesen...

Scholz reist im Februar zu Antrittsbesuch in die USA. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin. Zuvor hatte das Weiße Haus den Besuch in Washington angekündigt. "Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. "Wir freuen uns natürlich darauf, den Bundeskanzler im Februar hier in den Vereinigten Staaten begrüßen zu dürfen." Ein genaues Datum für den Besuch wurde noch nicht genannt. WASHINGTON/BERLIN - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird im Februar zu seinem Antrittsbesuch in die USA reisen. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 23:12) weiterlesen...

Schulden bei UN teilweise beglichen: Iran bekommt Stimmrecht zurück. Die Führung in Teheran überwies nach UN-Angaben mehr als 16,1 Millionen Euro ans Hauptquartier am East River in New York. Nach UN-Regularien wird jenen Staaten das Recht auf Mitbestimmung entzogen, deren Schulden mindestens der Höhe ihrer Mitgliedsbeiträge der vergangenen zwei Jahre entsprechen - so geschehen etwa im Falle Venezuelas und weiterer kleinerer Staaten Mitte diesen Monats. Venezuelas Stimmrecht ist weiterhin ausgesetzt. NEW YORK - Der Iran hat einen Teil seiner Schulden bei den Vereinten Nationen bezahlt und damit sein Stimmrecht in der UN-Generalversammlung zurückerlangt. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 22:58) weiterlesen...

Söder mit Bund-Länder-Runde unzufrieden. Es "war unbefriedigend, weil wir erneut nur vertagt haben", sagte er am Montagabend in den ARD-"Tagesthemen". Seine Frage sei schon vor Wochen gewesen: "Was müssen wir jetzt ändern?" Da die inzwischen vorherrschende Omikron-Variante offenbar weniger aggressiv und auch milder im Verlauf als frühere Corona-Varianten sei, sei es nicht mehr wie im vergangenen Jahr angebracht, "mit Zusperren alles zu lösen", sagte der CSU-Vorsitzende. "Wir müssen uns einen klügeren Weg überlegen". BERLIN - Nach dem Spitzentreffen von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie hat sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder unzufrieden geäußert. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 22:40) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 3/Ukraine-Konflikt:USA versetzen Soldaten in erhöhte Bereitschaft (aktualisierte Fassung) (Wirtschaft, 24.01.2022 - 22:18) weiterlesen...

Neue Gespräche zwischen Russland und Ukraine in Paris geplant. Gemeinsam mit Frankreich und Deutschland soll eine Zusammenkunft auf Beraterebene im sogenannten Normandie-Format stattfinden, wie es am Montag aus Élyséekreisen hieß. Inhaltlich solle es darum gehen, humanitäre Maßnahmen auszuhandeln und ein Datum zu bestimmen, an dem die Ukraine und Separatisten über ein Gesetz zum Status des Donbass diskutieren. Ebenso soll es um Überlegungen der Ukraine für die Zeit nach der angestrebten Reintegration der abtrünnigen Gebiete in der Ostukraine gehen. PARIS - Im angespannten Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wollen sich Vertreter beider Länder am Mittwoch zu Gesprächen in Paris treffen. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 21:40) weiterlesen...