Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Großbritannien

LONDON - In Großbritannien sind die Lebenshaltungskosten im Mai weiter kräftig gestiegen.

16.06.2021 - 08:30:29

Großbritannien: Überraschend starker Preisanstieg - Inflation über zwei Prozent. Die Verbraucherpreise lagen 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie die Statistikbehörde ONS am Mittwoch in London mitteilte. Die Teuerung ist damit so stark wie seit Juli 2019 nicht mehr. Im April hatte die Inflationsrate 1,5 Prozent betragen und im März nur 0,7 Prozent.

Analysten wurden von der Stärke des Teuerungsschubs überrascht. Sie hatten für Mai im Schnitt nur mit einer Inflationsrate von 1,8 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau ebenfalls unerwartet stark. In dieser Betrachtung meldete die Statistikbehörde einen Preisanstieg um 0,6 Prozent, während Analysten nur mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet hatten.

Preisauftrieb kam laut ONS unter anderem durch steigende Preise für Bekleidung und Treibstoffe. Höhere Energiekosten sind eine Folge des herben Ölpreiseinbruchs während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020.

Ähnlich wie in Großbritannien ist derzeit auch in anderen führenden Industriestaaten ein deutlicher Anstieg der Inflationsraten zu beobachten. Neben der Entwicklung der Energiepreise spielt hierbei auch eine robuste Konjunktur dank der Fortschritte bei den Corona-Impfungen eine Rolle.

Mit dem Preisschub im Mai wird das Inflationsziel der britischen Notenbank von zwei Prozent übertroffen. Viele Experten sehen den Anstieg der Inflation aber nur als eine vorübergehende Erscheinung. Ausschlaggebend ist einerseits der coronabedingte Preisverfall im Vorjahr, der mit der derzeitigen konjunkturellen Besserung eine Gegenbewegung erfährt. Hinzu kommen weitere Entwicklungen wie stark steigende Preise von Rohstoffen und Vorprodukten auf dem Weltmarkt. Bisher will die Notenbank nicht mit einer Änderung der Geldpolitik auf den Preisauftrieb reagieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Industrie erhält mehr Aufträge als erwartet. Die Bestellungen seien um 1,5 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten lediglich mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent gerechnet. Im Mai waren die Aufträge um revidiert 2,3 Prozent (zunächst 1,7 Prozent) gestiegen. Ohne Transportgüter wie Flugzeuge stiegen die Aufträge im Juni um 1,4 Prozent. WASHINGTON - Die US-Industrieunternehmen haben im Juni mehr Aufträge erhalten als erwartet. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 17:03) weiterlesen...

Eurozone: Erzeugerpreise steigen mit Rekordtempo von mehr als zehn Prozent. Die Erzeugerpreise stiegen im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Das ist die höchste Rate seit Beginn der Währungsunion im Jahr 1999. Im Mai hatte die Rate noch 9,6 Prozent und im April 7,6 Prozent betragen. Analysten hatten für Juni eine Rate von 10,3 Prozent erwartet. LUXEMBURG - Der Preisauftrieb auf Herstellerebene gewinnt in der Eurozone immer stärker an Fahrt. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 11:03) weiterlesen...

Türkische Inflationsrate näher sich weiter 20 Prozent-Marke. Die Inflationsrate steuert mittlerweile auf die Marke von 20 Prozent zu. Im Juli seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 18,95 Prozent gestiegen, teilte das türkische Statistikamt am Dienstag mit. Im Juni hatte die Inflationsrate bei 17,5 Prozent und im Mai bei 16,6 Prozent gelegen. Zuletzt hatte die türkische Inflationsrate Anfang 2019 über der Marke von 20 Prozent gelegen. ISTANBUL - In der Türkei hat sich die Inflation erneut deutlich verstärkt. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 09:31) weiterlesen...

USA: Industriestimmung trübt sich überraschend ein. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Punkte auf 59,5 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag in Tempe mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg auf 61,0 Punkte gerechnet. TEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Juli überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 17:04) weiterlesen...

USA: Bauausgaben steigen weniger als erwartet. Gegenüber dem Vormonat legten sie um 0,1 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet. WASHINGTON - In den USA sind die Bauausgaben im Juni weniger als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 16:27) weiterlesen...

Einzelhandel profitiert vom Ende vieler Corona-Beschränkungen. Der Umsatz stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 4,2 Prozent und nominal um 4,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Gegenüber Juni 2020 gab es ebenfalls deutliche Zuwächse (real plus 6,2 Prozent). Die Halbjahresbilanz fiel positiv aus: Die Umsätze lagen real um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. WIESBADEN - Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen haben die Geschäfte der Einzelhändler in Deutschland im Juni kräftig angekurbelt. (Boerse, 02.08.2021 - 12:15) weiterlesen...