Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Spanien

LONDON - Im Fischereistreit mit Frankreich hat Großbritannien nun seinerseits ein Ultimatum gestellt.

01.11.2021 - 10:06:27

London stellt Paris im Fischereistreit Ultimatum. "Dieses Problem muss innerhalb der nächsten 48 Stunden gelöst sein", sagte Außenministerin Liz Truss am Montag dem Sender Sky News. Ansonsten werde London den im Brexit-Vertrag vereinbarten Streitschlichtungsmechanismus auslösen, um Kompensationen einzufordern. "Hört auf, britischen Fischerbooten zu drohen. Hört auf, den Kanalhäfen zu drohen. Und akzeptiert, dass wir völlig im Recht sind, Fischereilizenzen im Einklang mit dem Handelsvertrag zu vergeben", sagte Truss.

Paris wirft London vor, französische Fischer bei der Erlaubnis zum Fang in britischen Gewässern zu benachteiligen. Frankreich hat angekündigt, von diesem Dienstag an einige Häfen für britische Boote zu sperren und Fischer aus dem Vereinigten Königreich schärfer zu kontrollieren, falls es keine Einigung gibt. Auch Lastwagen sollen stärker überwacht werden. London weist die Anschuldigungen zurück und droht mit Gegenmaßnahmen, die die ganze EU betreffen würden.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vertritt die Ansicht, der Ball liege auf der britischen Seite. "Falls die Briten keine wesentlichen Schritte unternehmen, müssen vom 2. November an Maßnahmen ergriffen werden", sagte Macron am Sonntagabend am Rande des G20-Gipfels in Rom. Nach britischen Angaben geht es um einige Dutzend französische Boote, die keine Fischereilizenz erhalten haben, weil sie die verlangten Dokumente nicht nachweisen konnten.

Es ist nicht der einzige Konflikt zwischen Großbritannien und der EU, der den Klimagipfel COP26 in Glasgow überschatten könnte. Im Streit um Brexit-Sonderregeln für Nordirland machten sich beide Seiten erneut Vorwürfe.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD, Grüne und Linke in Berlin stellen Koalitionsvertrag vor. Dann dürfte auch der Ressortzuschnitt im neuen Senat feststehen und die Frage beantwortet sein, welche Partei wie viele Senatorenposten bekommt. Den Chefsessel im Roten Rathaus soll die SPD-Landesvorsitzende und frühere Bundesfamilienministerin Franziska Giffey übernehmen. BERLIN - Gut zwei Monate nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus stellen SPD, Grüne und Linke am Montag (12.00 Uhr) ihren Koalitionsvertrag vor. (Wirtschaft, 29.11.2021 - 05:49) weiterlesen...

Schwedisches Parlament stimmt erneut über Magdalena Andersson ab. Bei der Abstimmung am Montag (gegen 13.00 Uhr) reicht der 54-Jährigen erneut, wenn sich keine Mehrheit gegen sie ausspricht. Ihre Chancen stehen gut: Dieselben Parteien, mit deren Stimmen sie schon am vergangenen Mittwoch gewählt worden war, haben der bisherigen Finanzministerin wieder ihre Unterstützung signalisiert. STOCKHOLM - Wenige Tage nach ihrer Wahl zur ersten Ministerpräsidentin von Schweden mit anschließendem Rücktritt stellt sich die Sozialdemokratin Magdalena Andersson einem neuen Votum im Parlament. (Wirtschaft, 29.11.2021 - 05:49) weiterlesen...

Bessere Krisenvorbereitung: WHO-Mitglieder erörtern Pandemie-Abkommen. Um das zu erreichen, schlagen die EU und andere Staaten einen verbindlichen globalen Pandemievertrag vor. Ob darüber formelle Verhandlungen aufgenommen werden sollen, erörtern Minister der 194 Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab Montag. GENF - Die Welt soll bei der nächsten Pandemie deutlich besser vorbereitet sein als bei Corona und schneller agieren können. (Boerse, 29.11.2021 - 05:49) weiterlesen...

Angespannte Atmosphäre zu Beginn der Atomgespräche mit Iran und USA. "Wir glauben nicht, dass der Westen eine Vereinbarung will", zeigte sich der iranische Chefverhandler Ali Bagheri am Tag vor den Gesprächen pessimistisch. Sein US-Gegenüber Robert Malley stellte jüngst eine härtere Gangart in den Raum, falls Teheran nicht einlenken sollte. Mit einem schnellen Durchbruch ist nicht zu rechnen. WIEN - Die Verhandlungen über eine Wiederbelebung des iranischen Atomabkommens von 2015 werden am Montag in Wien ohne positive Vorzeichen und in angespannter Atmosphäre wieder aufgenommen. (Wirtschaft, 29.11.2021 - 05:48) weiterlesen...

Esa-Chef Aschbacher: Europäischer Zugang zum All ist politische Frage. "Diese Entscheidung will ich an die Politiker tragen", sagte Aschbacher der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Derzeit flögen die europäischen Astronauten mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa und die Kooperation laufe sehr gut. "Aber man muss natürlich mehr als zehn Jahre voraus denken." Die Situation werde dann eine ganz andere sein. PARIS - Der Chef der Europäischen Weltraumagentur (Esa), Josef Aschbacher, pocht in der Frage eines souveränen Zugangs Europas zum Weltall auf politische Antworten. (Wirtschaft, 29.11.2021 - 05:43) weiterlesen...

Grüne: Zusätzliche Schritte zur Corona-Bekämpfung notwendig. "Die geschäftsführende und neue Bundesregierung wird sich damit beschäftigen müssen, welche zusätzlichen Regelungen kurzfristig auf den Weg gebracht werden müssen, um flankierend zu den schon möglichen Schutzmaßnahmen eine noch konsequentere Bekämpfung der Pandemie zu ermöglichen", sagte Dahmen am Sonntag im "Welt"-Interview. BERLIN - Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hält wegen der Zuspitzung der Corona-Lage weitere Schritte zum Infektionsschutz für notwendig. (Wirtschaft, 29.11.2021 - 05:39) weiterlesen...