Regierungen, Nahost

LONDON - Großbritannien will nach der mutmaßlichen Giftgasattacke in Syrien weiter mit den USA und Frankreich an einer gemeinsamen Reaktion arbeiten.

12.04.2018 - 22:20:24

Britische Regierung hält sich in Syrienkrise bedeckt. Das verlautete am Donnerstagabend nach einer Kabinettssitzung in London. Über eine eindeutige Schuldzuweisung oder eine Entscheidung für einen Angriff auf Syrien wurde nichts mitgeteilt.

Premierministerin Theresa May habe den Angriff vom vergangenen Samstag als "schockierend und barbarisch" verurteilt, erklärte eine Sprecherin. Syrien sei bekannt dafür, Giftgas einzusetzen, und es sei sehr wahrscheinlich, dass die Regierung von Präsident Baschar al-Assad auch für den Angriff vom Samstag verantwortlich sei, wurde May wiedergegeben.

Bei dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz auf die Stadt Duma in Ost-Ghuta sollen nach Angaben der Hilfsorganisation Weißhelme mindestens 42 Menschen getötet worden sein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach eigenen Angaben den Beweis, dass die Chemiewaffen von der syrischen Armee eingesetzt wurden. Auch US-Präsident Donald Trump macht die Assad-Führung für die Giftgasattacke verantwortlich.

Britische U-Boote sind nach übereinstimmenden Medienberichten bereits in Position und Reichweite, um Marschflugkörper nach Syrien zu starten. Das Verteidigungsministerium lehnte dazu jeden Kommentar ab.

Die Opposition forderte eine Beteiligung des Londoner Parlaments bei den Entscheidungen zur Syrien-Krise. "Das Parlament sollte bei militärischen Aktionen immer ein Mitspracherecht haben", sagte Labour-Chef Jeremy Corbyn. Einen Anspruch darauf haben die Abgeordneten im Westminster Palace allerdings nicht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump räumt nach Kritik russische Einmischung in US-Wahl ein (Wirtschaft, 17.07.2018 - 21:34) weiterlesen...

May entgeht Schlappe im britischen Parlament in Sachen Zollunion. Proeuropäische Rebellen aus ihrer konservativen Fraktion wollten Großbritannien zu Verhandlungen für eine Zollunion mit der EU verpflichten, falls bis Januar 2019 keine Freihandelszone mit Brüssel vereinbart sein sollte. Doch ein entsprechender Änderungsantrag zum Handelsgesetz (Trade Bill) wurde am Dienstag mit 307 zu 301 Stimmen vom Unterhaus abgelehnt. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May ist im Parlament nur knapp einer Schlappe mit Blick auf eine mögliche Zollunion nach dem Brexit entgangen. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:57) weiterlesen...

Trump räumt nach Kritik russische Einmischung in US-Wahl ein. Er akzeptiere entsprechende US-Geheimdienstinformationen, sagte Trump nach Angaben des Senders Fox News und anderer US-Medien am Dienstag im Weißen Haus in Washington. WASHINGTON - Nach heftiger Kritik wegen seiner Haltung beim Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump eingeräumt, dass Russland sich in die US-Wahl 2016 eingemischt hat. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:50) weiterlesen...

Trump räumt nach Kritik russische Einmischung in US-Wahl ein. Er akzeptiere entsprechende US-Geheimdienstinformationen, sagte Trump nach Angaben des Senders Fox News und anderer Medien am Dienstag im Weißen Haus in Washington. WASHINGTON - Nach heftiger Kritik wegen seiner Haltung beim Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump eingeräumt, dass Russland sich in die US-Wahl 2016 eingemischt hat. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:41) weiterlesen...

May entgeht im britischen Parlament Schlappe in Sachen Zollunion. Proeuropäische Rebellen aus ihrer konservativen Fraktion wollten Großbritannien zu einer Zollunion mit der EU verpflichten, falls bis Januar 2019 keine Freihandelszone mit Brüssel vereinbart sein sollte. Doch ein entsprechender Änderungsantrag zum Handelsgesetz (Trade Bill) wurde am Dienstag mit 307 zu 301 Stimmen vom Unterhaus abgelehnt. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May ist im Parlament nur knapp einer Schlappe in Sachen Zollunion nach dem Brexit entgangen. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:08) weiterlesen...

Trump verteidigt Putin-Gipfel gegen vernichtende Kritik in den USA. Trump lobte sein Treffen mit Putin und warf Medien vor, falsch darüber zu berichten. Der Unmut über Trumps unkritische Haltung gegenüber Putin vor allem in der Frage, ob sich Russland in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 eingemischt hat, ist allerdings nicht auf Medien beschränkt. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat seinen Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin gegen vernichtende Kritik auch aus seiner eigenen republikanischen Partei verteidigt. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 19:10) weiterlesen...