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Großbritannien, Volkswirtschaft

LONDON - Die Zahl der Schüler in England, die in der Pandemie wegen Selbstisolation nicht am Unterricht teilnehmen, ist in den vergangenen Wochen massiv gestiegen.

06.07.2021 - 16:00:26

Hunderttausende Schüler in England wegen Coronaregeln nicht in Schule. Die Zahl hatte sich innerhalb von zwei Wochen von Mitte Juni bis Anfang Juli mehr als verdoppelt. Die Regierung in London will daher nun die Pflicht zur Selbstisolation auf die Schüler beschränken, die selbst positiv getestet wurden, wie Bildungsminister Gavin Williamson am Dienstag in London mitteilte.

Jüngsten Zahlen der Regierung zufolge waren am 1. Juli rund 560 000 Schüler für zehn Tage in Selbstisolation, weil eine Person in ihrer Klasse oder Jahrgangsstufe zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Rund 62 000 Schüler verpassten den Unterricht, weil bei ihnen selbst eine Infektion vermutet oder nachgewiesen wurde. Insgesamt entspricht das 8,5 Prozent der Schülerschaft in staatlichen Schulen.

Um die Fehlzeiten zu reduzieren, sollen nun vom 16. August an nur noch die Kinder in Selbstisolation geschickt werden, die selbst positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch geimpfte Erwachsene müssen künftig nicht mehr zuhause bleiben, wenn ihre Corona-Warnapp einen Kontakt mit einer infizierten Person anzeigt.

Trotz steigender Infektionszahlen sollen in England am 19. Juli alle Corona-Maßnahmen aufgehoben werden. Dann soll es weder die Maskenpflicht in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln noch zahlenmäßige Beschränkungen bei Veranstaltungen mehr geben. Die Pläne stoßen teilweise auf heftige Kritik, doch die Regierung verweist auf den Erfolg der Impfkampagne, wodurch die Verbindung zwischen Infektionen und Todesfällen erheblich geschwächt sei.

@ dpa.de

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