Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

LONDON - Die Welt ist nach einem aktuellen Bericht in Zeiten der Pandemie konfliktreicher geworden.

17.06.2021 - 06:34:05

Bericht: Mehr Unruhen und weniger Frieden in Zeiten der Pandemie. Das ist das zentrale Ergebnis des jährlichen Global Peace Index, den das Institute for Economics and Peace am Donnerstag in London für 2020 veröffentlichte. Damit hat sich die Friedenssituation im Schnitt zum neunten Mal in zwölf Jahren verschlechtert.

Der Gründer des Instituts, Steve Killelea, macht die Corona-Pandemie für eine Verschärfung der Lage verantwortlich: "Obwohl das Niveau von Konflikten und Terrorismus im Jahr 2020 insgesamt gesunken ist, haben politische Instabilität und gewalttätige Demonstrationen zugenommen", so Killelea. "Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie werden weitere Unsicherheiten schaffen, insbesondere für Länder, die bereits vor der Pandemie Probleme hatten." Voraussichtlich werde die Erholung auch sehr unterschiedlich verlaufen. Das könnte das Risiko für eine weitere Vertiefung der Gräben bergen.

Insgesamt registrierte der Global Peace Index zwischen Januar 2020 und April diesen Jahres weltweit mehr als 5000 gewaltsame Ereignisse im Zusammenhang mit der Pandemie. 25 Länder verschlechterten sich in der Kategorie gewaltsame Demonstrationen, während sich nur acht Staaten verbesserten. Am verheerendsten war die Lage in Belarus, Myanmar und Russland, wo Demonstrierende bei Protesten gewaltsam bekämpft wurden.

In den USA nahm im untersuchten Zeitraum besonders stark die Zahl der zivilen Unruhen zu - allerdings nicht nur bedingt durch die Pandemie, sondern auch etwa im Rahmen der "Black Lives Matter"-Proteste oder bei der Erstürmung des Kapitols in Washington - Letzteres allerdings erst im Januar 2021.

Die Mordrate, die Todesfälle durch Terrorismus und auch die Wahrnehmung von Kriminalität ist in sehr vielen Ländern der Welt hingegen deutlich gesunken, wobei es auch hierbei extreme regionale Unterschiede gibt. In Afghanistan, Brasilien, Südafrika und Mexiko etwa gab weiterhin mehr als die Hälfte der Bevölkerung Gewalt als größtes Risiko für die eigene Sicherheit im täglichen Leben an.

Afghanistan gilt in dem Bericht als das am wenigsten friedliche Land der Erde - gefolgt vom Jemen, Syrien, Südsudan und dem Irak. Island wurde dagegen erneut als das friedlichste Land der Welt eingestuft - und verteidigt diesen Platz bereits seit 2008.

Europa als Region bleibt ebenfalls nach diesem Index die friedlichste der Welt. Allerdings hält der Bericht fest, dass auch hier die politische Instabilität zugenommen hat.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kräftige Unwetter in einigen Regionen - Katastrophengebiete verschont. In Berlin, Sachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Oberbayern wurden von Sonntagabend an bei Starkregen zahlreiche Keller überschwemmt und Straßen überflutet. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben. BERLIN - Während die Menschen in den Katastrophengebieten im Westen Deutschlands verschont blieben, gab es in anderen Regionen des Landes kräftige Unwetter. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 11:49) weiterlesen...

Zahl der Corona-Infektionen in Tokio steigt auf Rekord. TOKIO - Während der Olympischen Spiele ist die Zahl der Neuinfektionen in Tokio auf einen Rekordstand gestiegen. Am Dienstag meldete die Hauptstadt 2848 Neuinfektionen binnen eines Tages. Damit wurde der vorherige Höchststand vom 7. Januar mit 2520 Fällen übertroffen. Experten hatten schon vor dem Beginn der Spiele gewarnt, dass die Neuinfektionen binnen eines Tages während des Spektakels auf über 3000 steigen könnten. Die Lage könnte "kritisch" werden, hieß es. Tokio befindet sich im mittlerweile vierten Corona-Notstand. Zahl der Corona-Infektionen in Tokio steigt auf Rekord (Boerse, 27.07.2021 - 11:05) weiterlesen...

EU erreicht 70 Prozent Erstimpfungsquote bei Erwachsenen. Wie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag mitteilte, haben zudem 57 Prozent der Volljährigen bereits den vollen Impfschutz. Damit habe Europa im weltweiten Vergleich aufgeholt. Unter anderem waren etwa die USA oder Israel zunächst deutlich schneller darin, der Bevölkerung Impfangebote zu machen. Man müsse die Anstrengungen aber beibehalten, so von der Leyen. "Die Deltavariante ist sehr gefährlich." Sie rufe daher jeden und jede dazu auf, sich impfen zu lassen, sofern die Möglichkeit dazu bestehe. BRÜSSEL - In der EU haben 70 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 10:16) weiterlesen...

WDH: Bahn stellt Pläne für neues Bahnwerk in Cottbus vor (Angabe zu Baubeginn 2. Absatz präzisiert.) (Boerse, 27.07.2021 - 07:53) weiterlesen...

Spanien und die Niederlande sind nun Corona-Hochinzidenzgebiete. Damit gelten bei der Einreise von dort nach Deutschland zusätzliche Auflagen, wie das Robert Koch-Institut mitgeteilt hatte. Mit der Entscheidung reagierte die Bundesregierung auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern. BERLIN - Spanien und die Niederlande sind seit Mitternacht als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 06:34) weiterlesen...

Schauplatz politischer Kämpfe - Gremium zur Kapitol-Attacke startet. WASHINGTON - Überschattet von heftigen Streitereien zwischen Republikanern und Demokraten nimmt der Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Attacke auf das US-Kapitol vom 6. Januar seine Arbeit auf. Bei der ersten Anhörung am Dienstag sollen nun unter anderem Vertreter der Polizei und des Kapitols in der Hauptstadt Washington angehört werden. Zuvor war die Auseinandersetzung rund um das Gremium zwischen der demokratischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und dem obersten Republikaner in der Kongresskammer, Kevin McCarthy, eskaliert. Schauplatz politischer Kämpfe - Gremium zur Kapitol-Attacke startet (Wirtschaft, 27.07.2021 - 06:33) weiterlesen...