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Indikatoren, Spanien

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone trübt sich immer weiter ein.

03.10.2019 - 11:50:24

Unternehmensstimmung im Euroraum nähert sich Stagnationsniveau. Im September fiel sie auf den tiefsten Stand seit mehr als sechs Jahren und fast auf Stagnationsniveau. Wie das Institut Markit am Donnerstag in London in einer zweiten Schätzung mitteilte, sank der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex im Vergleich zum Vormonat um 1,8 Punkte auf 50,1 Zähler. Das ist der tiefste Stand seit Juni 2013. Vorläufige Daten wurden nach unten korrigiert.

Die wichtige Schätzgröße für die tatsächliche Wirtschaftsentwicklung bewegt sich damit nur noch knapp über dem Niveau wirtschaftlichen Stillstands. Die Marke von 50 Punkten trennt Wachstum von Schrumpfung. Besonders nachdenklich stimmt, dass nach der Industrie auch die Dienstleister in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Industrieindikator befindet sich schon seit längerem unterhalb der Wachstumsgrenze. Der Serviceindex fällt immer schneller in diese Richtung.

"Die Krise scheint jetzt auch immer stärker auf den Servicesektor überzuspringen", kommentierte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Deutschland habe es am schlimmsten erwischt, doch auch Frankreich und Italien vermeldeten annähernden Stillstand. "Das zunehmende Risiko einer Rezession in Verbindung mit weiter nachlassender Inflation dürfte den Druck auf die Europäische Zentralbank weiter verstärken, in den nächsten Monaten zusätzliche Wachstumsanreize zu setzen", resümierte Williamson.

^Region/Index September Prognose Erstschätzung Vormonat

EURORAUM

Gesamt 50,1 50,4 50,4 51,9

Verarb. Gew. 45,7 45,6 45,6 47,0

Dienste 51,6 52,0 52,0 53,5

DEUTSCHLAND

Verarb. Gew. 41,7 41,4 41,4 43,5

Dienste 51,4 52,5 52,5 54,8

FRANKREICH

Verarb. Gew. 50,1 50,3 50,3 51,1

Dienste 51,1 51,6 51,6 53,4

Italien

Verarb. Gew. 47,8 48,1 48,7

Dienste 51,4 50,5 50,6

Spanien

Verarb. Gew. 47,7 48,2 48,8

Dienste 53,3 53,9 54,3°

(Angaben in Punkten)

@ dpa.de

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