Indikatoren, Spanien

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich im Oktober weiter eingetrübt.

22.10.2021 - 17:03:59

Unternehmensstimmung im Euroraum trübt sich weiter ein. Der bereits dritte Stimmungsdämpfer in Folge fiel überraschend stark aus, erfolgte aber von einem hohen Niveau aus. Der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit fiel im Oktober gegenüber dem Vormonat um 1,9 Punkte auf 54,3 Zähler, wie die Marktforscher am Freitag in London nach einer ersten Schätzung mitteilten. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang auf 55,2 Punkte gerechnet.

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich im Oktober weiter eingetrübt. Der bereits dritte Stimmungsdämpfer in Folge fiel überraschend stark aus, erfolgte aber von einem hohen Niveau aus. Der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit fiel im Oktober gegenüber dem Vormonat um 1,9 Punkte auf 54,3 Zähler, wie die Marktforscher am Freitag in London nach einer ersten Schätzung mitteilten. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang auf 55,2 Punkte gerechnet.

Großbritannien: Unternehmensstimmung hellt sich überraschend auf

LONDON - In Großbritannien hat sich die Unternehmensstimmung trotz Wachstums- und Inflationssorgen spürbar aufgehellt. Der vom britischen Forschungsinstitut IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex stieg zum Voronat um 1,9 Punkte auf 56,8 Zähler, wie die Marktforscher am Freitag in London mitteilten. Der Indikator liegt damit noch deutlicher über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, nachdem er im Sommer zeitweise etwas gesunken war.

ROUNDUP: Industrie fordert eine 'echten Reform-Agenda 2030'

HAMBURG - Spitzenverbände der Wirtschaft haben mit dem Abflauen der Corona-Pandemie eine echte Reform-Agenda 2030 gefordert. Bei der Corona-Pandemie sei der Norden mit einem blauen Auge davongekommen, sagte der Präsident des Unternehmensverbands UV Nord, Philipp Murmann, am Freitag in Hamburg bei der Jahresveranstaltung "Konjunkturperspektiven 2022" des UV Nord, des Industrieverbands Hamburg (IVH) und der Deutschen Bundesbank. "Wir können noch nicht von einem Ende der Pandemie sprechen, aber (...) wir sollten langsam (...) den Krisenmodus verlassen und den Blick deutlich nach vorne richten." Denn nun sei der späteste Zeitpunkt für den Beginn einer "echten Reform-Agenda 2030".

ROUNDUP 3/Biden warnt China: USA würden Taiwan bei Angriff verteidigen

WASHINGTON/PEKING - In den Spannungen um Taiwan hat US-Präsident Joe Biden deutlicher als seine Vorgänger zugesagt, dass die USA die demokratische Inselrepublik im Falle eines Angriffs durch China verteidigen würden. Die US-Regierung habe eine "Verpflichtung", dies zu tun, sagte Biden im TV-Sender CNN. Die USA suchten keinen Konflikt mit China, aber Peking müsse verstehen, "dass wir keinen Schritt zurück machen werden, dass wir unsere Positionen nicht ändern werden", sagte Biden am Donnerstag Ortszeit. China reagierte am Freitag empört, während Taiwan die Beistandserklärung begrüßte.

Russische Notenbank überrascht mit starker Zinserhöhung

MOSKAU - Die russische Notenbank hat mit einer unerwartet starken Zinserhöhung auf die hohe Inflation im Land reagiert. Der Leitzins werde auf 7,50 Prozent angehoben von zuvor 6,75 Prozent, wie die Zentralbank am Freitag in Moskau mitteilte. Analysten hatten eine Zinserhöhung erwartet, waren aber im Schnitt nur von einem kleinen Zinsschritt auf 7,0 Prozent ausgegangen.

IfW erwartet hohe Kosten für ungeimpfte Corona-Patienten

KIEL - Für die stationäre Behandlung ungeimpfter Corona-Patienten erwarten Wissenschaftler des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in diesem Winter stark steigende Kosten. Diese wären bei einer höheren Impfquote vermeidbar, wie das Institut mitteilte. Im Winter drohen den Berechnungen zufolge Ausgaben von rund 180 Millionen Euro pro Woche für die Krankenhausbehandlung von Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung.

Großbritannien: Umsätze im Einzelhandel sinken fünften Monat in Folge

LONDON - Der britische Einzelhandel hat im September überraschend einen weiteren Dämpfer hinnehmen müssen. Die Umsätze lagen 0,2 Prozent niedriger als im Vormonat, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Der Umsatzrückgang war bereits der fünfte in Folge. Dies ist die längste Periode mit sinkenden Umsätzen seit Beginn der Erhebungen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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China schraubt Wachstumsziel herunter - nur Außenhandel boomt noch (mehr Details) (Wirtschaft, 07.12.2021 - 12:47) weiterlesen...

Verschärfte Corona-Lage belastet ZEW-Konjunkturerwartungen. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf 29,9 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Die Abschwächung fiel jedoch geringer als erwartet aus. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang auf 25,4 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die verschärfte Corona-Lage hat die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten im Dezember belastet. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 12:12) weiterlesen...

Im dritten Quartal wurde wieder mehr gearbeitet. Das Arbeitsvolumen sei über den Sommer um 2,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg auf der Grundlage seiner Arbeitszeitrechnung mit. Insgesamt seien in Deutschland in dem Vierteljahr von Juli bis September 15,8 Milliarden Arbeitsstunden geleistet worden, jeder Erwerbstätige habe im Schnitt 351 Stunden gearbeitet. NÜRNBERG - Nach einem Rückgang der Arbeitszeit in den ersten Wellen der Corona-Krise ist in Deutschland im dritten Quartal wieder mehr gearbeitet worden. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 12:01) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich weniger als erwartet ein. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf 29,9 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt einen Rückgang auf 25,4 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Dezember weniger als erwartet eingetrübt. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 11:33) weiterlesen...

IWH: Mehr Pleiten in Deutschland - aber weiterhin niedriges Niveau. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag mitteilte, lag die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften im November bei 655. Damit stieg sie um 15 Prozent im Vergleich zum Allzeittief im August 2021 und befand sich auf dem Niveau des Vormonats. HALLE - Die Zahl der Pleiten in Deutschland zieht weiter leicht an, die befürchtete Insolvenzwelle zeigt sich nach Angaben von IWH-Ökonomen bisher aber nicht. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 11:24) weiterlesen...