Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Spanien

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im September deutlich eingetrübt.

01.10.2021 - 11:27:26

Industriestimmung im Euroraum trübt sich deutlich ein. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit gab zum Vormonat um 2,8 Punkte auf 58,6 Zähler nach, wie Markit am Freitag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Ein erstes Resultat wurde leicht nach unten revidiert. Zwar zeigt der Indikator mit mehr als 50 Punkten Wachstum an. Die Dynamik hat sich in den vergangenen Monaten aber spürbar verlangsamt.

Viele Unternehmen litten unter Lieferproblemen, erklärte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Die Engpässe sorgten in weiten Teilen der Eurozone für erhebliche Störungen. Die Unternehmen hätten gar vom größten Ausmaß an Verzögerungen seit fast einem Vierteljahrhundert berichtet - und es gebe keine Anzeichen für eine baldige Besserung. Die Gründe liegen in zahlreichen Problemen im Welthandel, die sich überwiegend auf die Corona-Krise zurückführen lassen.

Zunehmende Versorgungs- und Transportprobleme seien von den Befragten nicht nur als ein wesentliches Hemmnis für Produktion und Nachfrage genannt worden, sie hätten auch die Preise weiter in die Höhe getrieben. Folglich bleibe der Inflationsdruck hoch, erklärte Markit.

In den vier größten Euroländern trübte sich die Stimmung durchweg ein, am deutlichsten jedoch in Deutschland. Am höchsten liegen die Indikatoren derzeit in Österreich, den Niederlanden und Irland. Griechenland liegt mit 58,4 Punkten auf dem Niveau Deutschlands.

Die Daten im Überblick:

^

Region/Index September Prognose Vorläufig Vormonat

EURORAUM

Industrie 58,6 58,7 58,7 61,4

DEUTSCHLAND

Industrie 58,4 58,5 58,5 62,6

FRANKREICH

Industrie 55,0 55,2 55,2 57,5

ITALIEN

Industrie 59,7 59,5 60,9

SPANIEN

Industrie 58,1 58,2 59,5°

(Angaben in Punkten)

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Konsumklima der Uni Michigan trübt sich überraschend ein. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Punkte auf 71,4 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Analysten hatten hingegen einen Anstieg auf 73,1 Punkte erwartet. Im August war der Indikator noch mit 70,3 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2011 gefallen, von dem er sich im September etwas erholen konnte. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im Oktober überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 15.10.2021 - 17:04) weiterlesen...

USA: Einfuhrpreise steigen schwächer als erwartet. Die Einfuhrpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer Rate von 9,4 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich stiegen die Einfuhrpreise um 0,4 Prozent. Analysten hatten hier ein Plus von 0,6 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die Preise von in die USA importierten Gütern sind im September nicht so stark gestiegen wie erwartet. (Wirtschaft, 15.10.2021 - 15:03) weiterlesen...

USA: Empire-State-Index trübt sich deutlich ein. Der Empire-State-Index fiel im Vergleich zum Vormonat um 14,5 Punkte auf 19,8 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem moderateren Rückgang auf 25,0 Punkte gerechnet. Trotz des Rückgangs signalisiert der Indikator ein robustes wirtschaftliches Wachstum, da er über Null Punkten liegt. NEW YORK - Die Stimmung in den Industrieunternehmen im US-Bundesstaat New York hat sich im Oktober deutlich eingetrübt. (Wirtschaft, 15.10.2021 - 14:50) weiterlesen...

USA: Einzelhandel überrascht mit Umsatzanstieg. Die Umsätze seien um 0,7 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Außerdem wurde der Anstieg im Vormonat von 0,7 auf 0,9 Prozent nach oben revidiert. WASHINGTON - Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im September zur Überraschung von Experten ausgeweitet. (Wirtschaft, 15.10.2021 - 14:44) weiterlesen...

Gut ein Fünftel der EU-Bevölkerung von Armut oder Ausgrenzung bedroht. Insgesamt geht es um mehr als 96 Millionen Bürgerinnen und Bürger, wie aus den am Freitag veröffentlichten Daten des EU-Statistiksamts Eurostat hervorgeht. Deutschland liegt den Angaben zufolge mit 22,5 Prozent leicht über dem EU-Schnitt von 21,9 Prozent. LUXEMBURG - In der Europäischen Union ist mehr als jeder fünfte Mensch von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. (Wirtschaft, 15.10.2021 - 13:37) weiterlesen...

Eurozone: Handelsüberschuss geht zurück. Gegenüber dem Vormonat fiel der saisonbereinigte Überschuss um 2,4 Milliarden auf 11,1 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten mit einem wesentlich höheren Überschuss von 14,2 Milliarden Euro gerechnet. LUXEMBURG - Die Eurozone hat im August einen deutlich geringeren Handelsüberschuss verzeichnet. (Wirtschaft, 15.10.2021 - 11:03) weiterlesen...