Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Spanien

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Juli nach einem Rekordhoch wieder etwas eingetrübt.

02.08.2021 - 10:39:03

Eurozone: Industriestimmung trübt sich nach Rekordhoch etwas ein. Der Stimmungsdämpfer fiel allerdings nicht so stark wie erwartet aus. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit gab um 0,6 Punkte auf 62,8 Zähler nach, wie Markit am Montag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Im Juni war der Indikator bis auf 63,4 Punkten gestiegen und damit auf dem bis dahin höchsten Wert seit Beginn der Umfrage im Juni 1997.

In der ersten Schätzung für Juli hatte Markit noch einen etwas niedrigeren Indexwert von 62,6 Punkten gemeldet und Analysten hatten eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet. Trotz des leichten Stimmungsdämpfers liegt der Indexwert seit mittlerweile 13 Monaten über der sogenannten Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Werte oberhalb der Marke sind ein Hinweis auf eine Expansion der wirtschaftlichen Aktivitäten, Werte unterhalb deuten auf ein Schrumpfen hin.

Nach Einschätzung von Markit-Chefökonom Chris Williamson ist der Stimmungsdämpfer im Juli kein Grund zur Sorge. Die Ergebnisse der Umfrage seien ein "weiteres Anzeichen dafür, dass die Unternehmen und ihre Zulieferer Schwierigkeiten haben, die Produktion schnell genug zu steigern, um die Nachfrage zu befriedigen, was die Preise immer weiter in die Höhe treibt".

Mit Blick auf wichtige Länder der Eurozone trübte sich sich die Stimmung in den Industrieunternehmen in Frankreich, Italien und Spanien ein. In allen drei Ländern fiel der Stimmungsdämpfer jeweils überraschend stark aus. In Deutschland hat sich die Industriestimmung hingegen weiter aufgehellt und die erste Schätzung wurde sogar etwas nach oben korrigiert.

Die Daten im Überblick:

^

Region/Index Juli Prognose Vorläufig Vormonat

EURORAUM

Industrie 62,8 62,6 62,6 63,4

DEUTSCHLAND

Industrie 65,9 65,6 65,6 65,1

FRANKREICH

Industrie 58,0 58,1 58,1 59,0

ITALIEN

Industrie 60,3 61,5 62,2

SPANIEN

Industrie 59,0 59,5 60,4°

(Angaben in Punkten)

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Volkswirte glauben nicht an eine galoppierende Inflation. "Die Inflation hat 2021 den Turbogang einlegt, schon 2022 dürfte ihr aber wieder die Luft ausgehen", sagte Katharina Utermöhl, Volkswirtin bei der Allianz-Gruppe in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Marc Schattenberg von Deutsche Bank Research erklärte: "Die zurzeit beobachtbaren erhöhten monatlichen Inflationsraten werden zum Großteil von vorübergehenden Einflüssen bestimmt." Er erwartet, dass sich die Inflation im Euro-Raum in den nächsten Jahren um die von der Europäischen Zentralbank ausgegebene Zielmarke von knapp zwei Prozent einpendeln wird. NÜRNBERG - Die Volkswirte führender Finanzinstitute in Deutschland sehen derzeit nicht die erhöhte Gefahr einer langanhaltenden oder gar außer Kontrolle geratenden Preisspirale. (Wirtschaft, 26.09.2021 - 11:41) weiterlesen...

'Wirtschaftsweiser': Mindestlohn schrittweise auf 12 Euro anheben. Ein solches Vorgehen lasse sich "sozialpolitisch gut begründen" und würde "zu unmittelbaren Verbesserungen für zehn Millionen Menschen führen", sagte Truger dem "Münchner Merkur" (Online). BERLIN - Der "Wirtschaftsweise" Achim Truger befürwortet eine schrittweise Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro bis Anfang 2023. (Wirtschaft, 26.09.2021 - 11:34) weiterlesen...

DIHK: Ausbildungsmarkt stabilisiert sich. "Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland hat die Nachwuchsförderung für die Unternehmen höchste Priorität. Daher ist es eine erfreuliche Nachricht, dass sich unsere Vertragszahlen in der Ausbildung stabilisieren", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Samstag). BERLIN - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht Anzeichen der Besserung auf dem Ausbildungsmarkt. (Wirtschaft, 25.09.2021 - 09:01) weiterlesen...

Deutschland: Ifo-Geschäftsklima fällt drittes Mal in Folge. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, fiel gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte auf 98,8 Zähler, wie das Ifo-Institut am Freitag in München mitteilte. Es ist der dritte Rückgang in Folge, was Experten für gewöhnlich als konjunkturellen Wendepunkt deuten. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang auf 99,0 Punkte gerechnet. MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September erneut verschlechtert. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 17:08) weiterlesen...

USA: Neubauverkäufe steigen stärker als erwartet. Die Neubauverkäufe legten im August im Monatsvergleich um 1,5 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Zudem ist der Anstieg im Vormonat deutlich höher als zunächst ermittelt. Das Ministerium revidierte den Zuwachs von 1,0 auf 6,4 Prozent. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser stärker als erwartet gestiegen. (Boerse, 24.09.2021 - 16:19) weiterlesen...

Belgien: Geschäftsklima gibt deutlich nach. Das Geschäftsklima sank im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Punkte auf 4,0 Punkte, wie die belgische Notenbank (BNB) am Freitag in Brüssel mitteilte. Es ist der zweite Rückgang in Folge. Noch im Juli hatte der Indikator mit 10,1 Punkten den höchsten Stand seit Einführung des Indikators in seiner aktuellen Zusammensetzung im Jahr 1980 erreicht. BRÜSSEL - Die Stimmung der belgischen Unternehmen hat sich im September stärker als erwartet verschlechtert. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 15:17) weiterlesen...