Indikatoren, Großbritannien

LONDON - Die Stimmung in den britischen Dienstleistungsunternehmen hat sich im November überraschend eingetrübt.

05.12.2018 - 10:49:24

Großbritannien: Dienstleister so pessimistisch wie zuletzt nach Brexit-Votum. Wie das Institut IHS Markit am Mittwoch mitteilte, fiel der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex um 1,8 Punkte auf 50,4 Zähler. Das ist der schwächste Wert seit Juli 2016, als der Indikator infolge des Brexit-Votums eingebrochen und unter 50 Punkte gefallen war.

Analysten hatten für November stattdessen im Schnitt einen leichten Zuwachs auf 52,5 Punkte erwartet. Nach dem deutlichen Rückgang liegt der Indikator nun nur noch knapp über der Wachstumsschwelle. Werte über 50 Punkten deuten auf Wachstum hin, darunter wird von wirtschaftlicher Schrumpfung ausgegangen.

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Unternehmensstimmung in der Eurozone trübt sich weiter ein. Wie das Forschungsinstitut Markit am Freitag in London mitteilte, fiel der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex im Dezember auf den tiefsten Stand seit rund vier Jahren. Der Indikator, der auf einer Unternehmensumfrage basiert, ging im Monatsvergleich um 1,4 Punkte auf 51,3 Zähler zurück. Analysten hatten im Mittel hingegen einen leichten Anstieg auf 52,8 Punkte erwartet. LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich weiter verschlechtert. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 17:07) weiterlesen...

USA: Industrie weitet Produktion stärker als erwartet aus. Die Gesamtproduktion sei um 0,6 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte die US-Notenbank am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten im Mittel mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet. Allerdings war die Produktion im Vormonat laut revidierten Daten um 0,2 Prozent gefallen. Zunächst war noch ein Anstieg von 0,1 Prozent festgestellt worden. WASHINGTON - Die US-Industrie hat ihre Produktion im November stärker als erwartet ausgeweitet. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 15:49) weiterlesen...

Wirtschaftsverbände warnen vor Änderungen bei Fachkräfte-Zuwanderung. Der bisherige Gesetzentwurf dürfe nicht verwässert werden. "Bestrebungen, die im Referentenentwurf vorgesehenen Regelungen wesentlich zu verändern, gefährden das Ziel einer gezielten und erforderlichen Fachkräftezuwanderung", heißt es in einem Schreiben an Innenminister Horst Seehofer (CSU), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) vom Freitag. Es lag der Deutschen Presse-Agentur vor. BERLIN - Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben die Regierung angesichts von Kritik in der Unionsfraktion vor Änderungen bei den Plänen zur Fachkräfte-Zuwanderung gewarnt. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 15:21) weiterlesen...

USA: Einzelhandel setzt etwas mehr um als erwartet. Die Erlöse erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Mittel einen Zuwachs um 0,1 Prozent erwartet. Das bereits solide Vormonatsergebnis fiel besser aus als bislang bekannt: Anstatt eines Anstiegs um 0,8 Prozent ergibt sich nach neuen Daten ein Zuwachs um 1,1 Prozent. WASHINGTON - Die Umsätze des US-Einzelhandels sind im November etwas stärker gestiegen als erwartet. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 14:50) weiterlesen...

Verbesserungen für Langzeitarbeitslose und Weiterbildung kommen. Der Bundesrat ließ am Freitag ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz zum "Sozialen Arbeitsmarkt" passieren. Arbeitgeber bekommen demnach Geld, wenn sie bestimmte Langzeitarbeitslose einstellen, die von den Jobcentern vermittelt wurden. Fünf Jahre lang soll der Job gefördert werden: In den ersten beiden Jahren werden die Lohnkosten voll übernommen, dann sinkt der Zuschuss jedes Jahr um zehn Prozentpunkte. Bedingung ist, dass die Langzeitarbeitslosen älter als 25 Jahre sind und binnen sieben Jahren mindestens sechs Jahre Hartz IV bekamen. BERLIN - Langzeitarbeitslose bekommen zusätzliche Unterstützung für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben - mit staatlich geförderten Jobs. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 14:36) weiterlesen...

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