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LONDON - Die Stimmung der Unternehmen im Euroraum hat sich im Oktober von hohem Niveau aus überraschend deutlich verschlechtert.

24.10.2017 - 17:11:34

Euro-Wirtschaft weniger optimistisch - Experten dennoch zuversichtlich. Der Einkaufsmangerindex für die Gesamtwirtschaft der Eurozone fiel um 0,8 Punkte auf 55,9 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Dienstag in London mitteilte. Volkswirte hatten nur mit einem geringen Rückgang auf 56,5 Punkte gerechnet. Trotz des überraschend starken Dämpfers werten Experten die Zahlen weiterhin positiv. Während der Optimismus mit Blick nach vorn etwas gedämpft wurde, stellen die Firmen verstärkt neue Mitarbeiter ein. Positiv überraschte Frankreich.

LONDON - Die Stimmung der Unternehmen im Euroraum hat sich im Oktober von hohem Niveau aus überraschend deutlich verschlechtert. Der Einkaufsmangerindex für die Gesamtwirtschaft der Eurozone fiel um 0,8 Punkte auf 55,9 Punkte, wie das Institut IHS Markit am Dienstag in London mitteilte. Volkswirte hatten nur mit einem geringen Rückgang auf 56,5 Punkte gerechnet. Trotz des überraschend starken Dämpfers werten Experten die Zahlen weiterhin positiv. Während der Optimismus mit Blick nach vorn etwas gedämpft wurde, stellen die Firmen verstärkt neue Mitarbeiter ein. Positiv überraschte Frankreich.

ROUNDUP: Jamaika-Parteien reden über Geld - Industrie fordert Investitionen

BERLIN - Vor dem ersten Jamaika-Sondierung über Steuern, Finanzen und Haushalt hat die deutsche Industrie "absoluten Vorrang für Investitionen" gefordert. "Es muss der künftigen Bundesregierung darum gehen, Wachstum und Innovation zu befördern, anstatt sich wie bisher auf die Vermeidung von Steuerschlupflöchern und sozialpolitische Umverteilung zu konzentrieren", appellierte der Präsident des Bundesverbands BDI, Dieter Kempf, am Dienstag an Union, FDP und Grüne.

Kubicki dringt auf Soli-Abschaffung und Familienförderung

BERLIN - FDP-Vize Wolfgang Kubicki dringt vor den ersten Beratungen mit Union und Grünen zum Thema Finanzen in einer möglichen Jamaika-Koalition auf Entlastungen für die Mitte der Gesellschaft. Ein erster Punkt hierfür sei der Solidaritätszuschlag, "weil wir den abschaffen können, ohne dass wir die Bundesländer brauchen", sagte Kubicki am Dienstag in Berlin. Angesichts hoher Steuereinnahmen müssten Krankenschwestern oder Ingenieure "Geld zurück" bekommen von dem, was erwirtschaftet wurde. Damit junge Familien Eigentum bilden könnten, solle es Erleichterungen bei der Grunderwerbssteuer geben.

Mitarbeiter bilden zum Abschied 'schwarze Null' für Schäuble

BERLIN - Der bisherige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist von seinen Mitarbeitern mit einer menschlichen "schwarzen Null" verabschiedet worden. Das Ministerium verbreitete das Foto am Dienstag per Twitter. Die "Schwarze Null" steht für einen ausgeglichenen Haushalt.

ROUNDUP: Mögliches Last-Minute-Treffen im Senat zwischen Puigdemont und Rajoy

BARCELONA - Drei Tage vor einer entscheidenden Sitzung des spanischen Senats zur Katalonienkrise hat sich die Möglichkeit eines direkten Schlagabtauschs zwischen den Hauptakteuren abgezeichnet. Dabei träfen der katalanische Regionalchef Carles Puigdemont und Ministerpräsident Mariano Rajoy aufeinander. Der Senat will am Freitag über Maßnahmen gegen die katalanischen Separatisten entscheiden und hat Puigdemont eingeladen, sich vorher dazu zu äußern. Doch gab es am Dienstag Streit über einen Termin.

Gentiloni zeigt sich nach Autonomie-Referenden gesprächsbereit

ROM - Nach den Autonomie-Referenden in zwei norditalienischen Regionen hat sich Regierungschef Paolo Gentiloni offen für Verhandlungen gezeigt. Die Regierung sei bereit, sich mit den Regionen darüber zu verständigen, wie diese effizienter werden könnten, sagte Gentiloni am Dienstag laut Nachrichtenagentur Ansa. Die Diskussion müsse sich aber im Rahmen der Gesetze und der Verfassung bewegen, betonte er.

Belgien: Geschäftsklima hellt sich überraschend stark auf

BRÜSSEL - In Belgien hat sich das Geschäftsklima im Oktober überraschend stark aufgehellt. Der Indikator sei zum Vormonat um 4,0 Punkte auf plus 0,5 Punkte gestiegen, teilte die belgische Notenbank (BNB) am Dienstag in Brüssel mit. Das ist der beste Wert seit Anfang 2017. Volkswirte hatten nur eine leichte Aufhellung auf minus 3,0 Punkte erwartet.

Unternehmerverbände kritisieren Kompromiss zur Entsenderichtlinie

BRÜSSEL/LUXEMBURG - Europäische Unternehmerverbände lehnen den Kompromiss der EU-Länder zur Verbesserung von Sozialstandards für entsandte Arbeitnehmer ab. "Das ist ein schlechter Kompromiss, der von politischer Symbolik getrieben wurde", erklärte der Verband BusinessEurope am Dienstag in Brüssel. Auch die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände reagierte mit Kritik.

Frankreich: Geschäftsklima bleibt auf hohem Niveau

PARIS - Die Stimmung in der französischen Wirtschaft bleibt weiter sehr gut. Der Indikator für das Geschäftsklima ist zwar im Oktober um einen Punkt auf 109 Punkte gesunken, wie das Statistikamt Insee am Dienstag mitteilte. Allerdings verharrt er damit auf dem zunächst geschätzten September-Wert, der nun um einen Punkt auf 110 Punkte nach oben revidiert wurde. Besser als im September war die Stimmung damit zuletzt im Dezember 2007. Volkswirte hatten mit dem Oktober-Wert von 109 Punkten gerechnet.

Staatliche Rentenkasse: Jeder dritte Grieche arbeitet in Teilzeit

ATHEN - Fast jeder dritte griechische Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft arbeitet laut Rentenkasse vor dem Hintergrund der Finanzkrise in Teilzeit. Diese Arbeitnehmer - insgesamt rund 555 000 Beschäftigte - verdienen im Durchschnitt 394,13 Euro im Monat. Das ergibt sich nach griechischen Medienberichten vom Dienstag aus einer Statistik der staatlichen Rentenkasse (EFKA). Demnach haben 1,197 Millionen Beschäftigte einen Vollzeitjob und bekommen im Schnitt 1203,98 Euro. Griechische Gewerkschaften kritisierten die geringe Höhe der Durchschnittseinkommen. Jeder dritte Arbeitnehmer sei auf Sozialhilfe angewiesen. Bis zum Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2009 war in Griechenland Teilzeitarbeit fast unbekannt.

OSZE-Konferenz: Globale Sicherheit entscheidet sich im Mittelmeerraum

PALERMO - Auf dem Mittelmeer spielt sich nach Ansicht des italienischen Außenministers Angelino Alfano die Partie ab, die über die Sicherheit und den Wohlstand auf der Welt entscheidet. Deshalb sei es entscheidend, dass die Staaten, die an das Meer angrenzen, Informationen austauschen und kooperieren, um die "Stabilität, den Frieden und die Sicherheit" zu garantieren, sagte Alfano am Dienstag zum Auftakt einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Palermo.

ROUNDUP: 'Neom' - Saudi-Arabien plant Megacity für wirtschaftliche Entwicklung

RIAD - Für dem Umbau seiner Wirtschaft investiert das Königreich Saudi-Arabien 500 Milliarden Dollar (425 Milliarden Euro) in den Bau einer futuristischen Megastadt am Roten Meer. "Neom" soll mit 26 500 Quadratkilometern Fläche größer werden als Mecklenburg-Vorpommern. Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman stellte das Megaprojekt am Dienstag in Riad vor. Geschäftsführer wird der frühere Siemens -Chef Klaus Kleinfeld.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Devisen: Euro kaum verändert - Furcht vor US-'Shutdown' stützt nur zeitweise. Meldungen über einen drohenden Regierungsstillstand in den USA konnten der Gemeinschaftswährung nur zeitweise Auftrieb verleihen. Am Nachmittag wurde der Euro bei 1,2241 US-Dollar gehandelt, nachdem er am Morgen noch zeitweise fast bis an die Marke von 1,23 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2255 (Donnerstag: 1,2235) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8160 (0,8173) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat sich am Freitagnachmittag in etwa auf dem Niveau des Vorabends gehalten. (Boerse, 19.01.2018 - 16:53) weiterlesen...

Devisen: Politische Sorgen in Deutschland und den USA - Euro immer noch stark. Der schwelende US-Haushaltsstreit hat Marktbeobachtern zufolge für Unsicherheit bei den Devisenhändlern gesorgt, wodurch der Dollar weiter schwächelte. FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat am Freitagnachmittag auf hohem Niveau einen Teil seiner Gewinne aus dem frühen Handel abgegeben. (Boerse, 19.01.2018 - 14:45) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs legt zu - Schwacher US-Dollar stützt. Kurz vor dem Wochenende habe eine allgemeine Dollar-Schwäche der Gemeinschaftswährung im Auftrieb verliehen, hieß es von Marktbeobachtern. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Freitag gestiegen. (Boerse, 19.01.2018 - 11:49) weiterlesen...

Devisen: Euro steigt - Dollar unter Druck. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2260 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als am Vorabend. Der amerikanische Dollar stand dagegen unter Druck. Grund ist ein Haushaltsstreit in den USA. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,2235 Dollar festgesetzt. FRANKFURT/SINGAPUR - Der Euro ist am Freitag weiter gestiegen. (Boerse, 19.01.2018 - 07:33) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs notiert klar über 1,22 US-Dollar. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2242 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2235 (Mittwoch: 1,2203) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8173 (0,8195) Euro gekostet. NEW YORK - Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag im US-Handel deutlich über 1,22 US-Dollar gehalten. (Boerse, 18.01.2018 - 20:55) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs legt zu. Am späten Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2240 US-Dollar gehandelt und damit gut einen halben Cent höher als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2235 (Mittwoch: 1,2203) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8173 (0,8195) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gestiegen. (Boerse, 18.01.2018 - 17:03) weiterlesen...