Regierungen, Ukraine

LONDON - Die russischen Besatzer um die sĂŒdukrainische Stadt Cherson leiden nach Angaben von MilitĂ€rexperten trotz erheblicher VerstĂ€rkungen unter Personal- und Nachschubproblemen.

30.08.2022 - 09:50:27

London: Nachschub- und Personalprobleme bei Russen in SĂŒdukraine. Das geht aus dem tĂ€glichen Geheimdienst-Update des britischen Verteidigungsministeriums zum Ukraine-Krieg am Dienstag hervor.

Ob die Russen der kĂŒrzlich gestarteten ukrainischen Gegenoffensive in der Region standhalten könnten, hĂ€nge entscheidend davon ab, ob sich eine Neuorganisation der Invasionstruppen bewĂ€hre, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums in London weiter.

"Seit Anfang August hat Russland erhebliche Anstrengungen unternommen, um seine KrĂ€fte am Westufer des Flusses Dnipro (Dnjepr) um Cherson herum zu verstĂ€rken", hieß es in der Mitteilung auf Twitter. Dabei seien die Einheiten im SĂŒden wohl durch Komponenten aus dem Osten ergĂ€nzt worden. Das lege eine grundsĂ€tzliche Neuorganisation der Kommandostrukturen nahe. Die meisten Einheiten um Cherson seien jedoch wohl weiterhin unterbesetzt und hingen von brĂŒchigen Nachschublinien per FĂ€hre und PontonbrĂŒcken ab.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht die britische Regierung regelmĂ€ĂŸig Geheimdienstinformationen zu dessen Verlauf. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

@ dpa.de

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