Großbritannien, Volkswirtschaft

LONDON - Die Inflation in Großbritannien ist im November erstmals seit mehreren Jahr wieder über die Marke von drei Prozent gestiegen.

12.12.2017 - 10:56:24

Großbritannien: Inflation über drei Prozent - Carney muss Abweichung erklären. Deshalb muss Notenbankchef Mark Carney auch erstmals seit längerem die Abweichung vom Notenbankziel in einem Schreiben an Schatzkanzler Philip Hammond erklären. Nach Angaben des Statistikamts ONS vom Dienstag lagen die Verbraucherpreise 3,1 Prozent höher als im November 2016. Analysten hatten eine Rate von 3,0 Prozent erwartet.

Die Inflationsrate liegt wieder so hoch wie letztmalig im März 2012, also seit etwa fünfeinhalb Jahren. Das Notenbankziel von zwei Prozent wird damit um mehr als einen Prozentpunkt übertroffen, was das Erklärungsschreiben an Hammond notwendig macht. Darin muss Carney die Gründe für die Abweichung benennen und Maßnahmen zu dessen Verringerung darlegen. Zuletzt musste Carney das Schreiben im Oktober 2016 aufsetzen. Damals wurde das Preisziel jedoch nach unten verfehlt.

Der jüngste Inflationsanstieg dürfte die Notenbank jedoch in ihrer Entscheidung von Anfang November bestätigen, den Leitzins erstmals seit etwa zehn Jahren anzuheben. Ein wichtiger Faktor für die höhere Inflation ist der schwache Außenwert des britischen Pfundes, der Importwaren quasi automatisch verteuert. Mit dem Brexit-Votum von Mitte 2016 ist die britische Währung erheblich unter Druck geraten.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ölpreise weiten Kursgewinne aus - US-Sanktionen gegen Venezuela stützen. Marktbeobachter begründeten den jüngsten Anstieg mit neuen Sanktionen der USA gegen das wichtige Ölförderland Venezuela. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 80,40 US-Dollar. Das waren 1,19 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 59 Cent auf 72,76 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Kursgewinne im Tagesverlauf ausgeweitet. (Boerse, 22.05.2018 - 17:30) weiterlesen...

Sky überträgt kommende Saison 34 Spiele und 40 Konferenzen. Das teilte der Sky-Vorstandsvorsitzende Carsten Schmidt am Dienstag in München mit. "Wir konzentrieren uns auf das Beste, unser Partner auf die Breite", sagte Schmidt mit Verweis auf DAZN. Der Streamingdienst, für den ebenfalls gezahlt werden muss, zeigt die übrigen der insgesamt 138 Spiele des höchsten europäischen Fußballwettbewerbs. MÜNCHEN - Der Pay-TV Sender Sky zeigt in der kommenden Saison der Champions League 34 Fußball-Spiele live sowie 40 Konferenzen. (Boerse, 22.05.2018 - 14:51) weiterlesen...

Brexit trifft Hessen weniger hart. Zwar sei Großbritannien, das die EU verlassen will, auch für Hessen ein wichtiger Handelspartner, hieß es in einer am Dienstag in Frankfurt vorgestellten Studie des Ifo-Instituts. Der Finanzsektor dürfte aber einen Teil der Folgen abfedern. "Es zeigt sich, dass das Bundesland Hessen und die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main in geringerem Maße vom Brexit betroffen sein dürften als Deutschland insgesamt", heißt es in der Studie im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Frankfurt. FRANKFURT - Der starke Finanzsektor in der Frankfurter Region dämpft Ökonomen zufolge die negativen Effekte des Brexits in Hessen. (Wirtschaft, 22.05.2018 - 13:38) weiterlesen...

Ölpreise steigen erneut - US-Sanktionen gegen Venezuela stützen. Marktbeobachter erklärten den jüngsten Anstieg mit neuen Sanktionen der USA gegen das wichtige Ölförderland Venezuela. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 79,58 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 27 Cent auf 72,51 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gestiegen. (Boerse, 22.05.2018 - 13:06) weiterlesen...

Hessen kommt bei Brexit vergleichsweise glimpflich davon. Zwar sei Großbritannien, das die EU verlassen will, auch für Hessen ein wichtiger Handelspartner, hieß es in der am Dienstag in Frankfurt vorgestellten Studie des Ifo-Instituts. Doch vor allem der in Frankfurt starke Finanzsektor dürfte einen Teil der Folgen abfedern. "Es zeigt sich, dass das Bundesland Hessen und die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main in geringerem Maße vom Brexit betroffen sein dürften als Deutschland insgesamt", heißt es in der Studie im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Frankfurt. FRANKFURT - Hessen wird nach Einschätzung von Ökonomen weniger stark unter dem Brexit leiden als Deutschland insgesamt. (Wirtschaft, 22.05.2018 - 12:20) weiterlesen...

Aktien Europa: Leichte Gewinne - Erholung in Italien. Zudem beruhigte sich die Lage an der Mailänder Börse nach dem Schrecken über das Regierungsprogramm der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und der fremdenfeindlichen Lega. PARIS/LONDON - Eine Annäherung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat am Dienstag den Boden für leichte Kursgewinne an Europas Börsen geebnet. (Boerse, 22.05.2018 - 11:00) weiterlesen...