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Indikatoren, Spanien

LONDON - Die Industriestimmung in der Eurozone hat sich im November von niedrigem Niveau aus weiter verbessert.

02.12.2019 - 10:48:26

Industriestimmung in der Eurozone hellt sich weiter auf. Als Ursache sehen Experten die Hoffnung auf ein Ende der aktuell noch schwelenden Handelskonflikte. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg um 1,0 Punkte auf 46,9 Zähler, wie das britische Marktforschungsinstitut IHS Markit am Montag in London in einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung war noch ein geringerer Wert von 46,6 Punkten ermittelt worden.

Im September war der Stimmungsindikator auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren gefallen. Trotz der Erholung in den vergangenen Monaten bleibt der Indexwert weiter deutlich unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Er deutet damit nach wie vor auf ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivitäten in den Industriebetrieben hin.

Obwohl der Indexwert weiter für eine Talfahrt in der Industrie spreche, zeige sich aber auch "das ein oder andere ermutigende Signal", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Das Schlimmste könnte überstanden sein, sofern nicht neue Rückschläge hinzukommen." Die Ursache für die etwas optimistischere Einschätzung sieht er bei geringeren Sorgen hinsichtlich der Handelskonflikte.

Stärker als bisher gedacht konnte sich die Stimmung in der deutschen Industrie verbessern. Der Stimmungsindikator liegt für November aber nach wie vor deutlich unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Deutlich besser als in Deutschland zeigte sich die Stimmung in den französischen Industriebetrieben. Hier verbesserte sich der Indexwert um 1,0 Punkte auf 51,7 Zähler und stieg damit weiter über die Expansionsschwelle von 50 Punkten.

In Spanien hellte sich die Stimmung in der Industrie überraschend etwas auf. In Italien blieb der Indexwert hingegen nahezu unverändert auf einem niedrigem Niveau.

Die Daten im Überblick:

^

Region/Index November Prognose Vorläufig Vormonat

EURORAUM

Verarb. Gew. 46,9 46,6 46,6 45,9

DEUTSCHLAND

Verarb. Gew. 44,1 43,8 43,8 42,1

FRANKREICH

Verarb. Gew. 51,7 51,6 51,6 50,7

ITALIEN

Verarb. Gew. 47,6 47,5 47,7

SPANIEN

Verarb. Gew. 47,5 46,5 46,8°

(Angaben in Punkten)

@ dpa.de

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