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Indikatoren, Großbritannien

LONDON - Die britische Wirtschaft ist schwach in das zweite Halbjahr gestartet.

10.09.2021 - 17:04:00

Britische Wirtschaft startet schwach ins zweite Halbjahr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Juli um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Die Erwartungen von Analysten wurden verfehlt, sie hatten im Schnitt ein Wachstum von 0,5 Prozent erwartet.

LONDON - Die britische Wirtschaft ist schwach in das zweite Halbjahr gestartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Juli um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Die Erwartungen von Analysten wurden verfehlt, sie hatten im Schnitt ein Wachstum von 0,5 Prozent erwartet. Das britische Analysehaus Capital Economics geht nicht von einer raschen Belebung der Konjunktur aus.

ROUNDUP/Deutschland: Inflation auf höchstem Stand seit Ende 1993

WIESBADEN - Die Inflationsrate in Deutschland kratzt mit 3,9 Prozent im August erstmals seit knapp 28 Jahren wieder an der Vier-Prozent-Marke. Volkswirte erwarten in den nächsten Monaten weiter steigende Teuerungsraten, werten den Anstieg der Verbraucherpreise in Europas größter Volkswirtschaft aber als vorübergehendes Phänomen.

ROUNDUP: Streit um EU-Stabilitätspakt - Scholz findet Regeln flexibel genug

KRANJ - In der EU bahnt sich Streit um die Rückkehr zu strengen Haushaltsregeln nach der gewaltigen Schuldenaufnahme in der Corona-Krise an. Bundesfinanzminister Olaf Scholz erteilte weitreichenden Reformvorschlägen am Freitag eine Absage. "Wir haben einen guten Rahmen für Stabilität in Europa. Und er hat gezeigt, gerade jetzt in der Krise, dass er besonders handlungsfähig ist", sagte der SPD-Kanzlerkandidat bei einem Treffen der Wirtschafts- und Finanzminister der EU in Slowenien. Der französische Ressortchef Bruno Le Maire sprach hingegen von Regeln, die "offensichtlich obsolet sind".

USA: Erzeugerpreise ziehen weiter an - Höchster Anstieg seit Berechnungsbeginn

WASHINGTON - In den USA ziehen die Preise auf Herstellerebene weiter an. Im August stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,3 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das ist der stärkste Zuwachs seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2010. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 8,2 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte die Rate 7,8 Prozent betragen.

EU-Brexit-Beauftragter warnt vor Ablehnung von Nordirland-Protokoll

BELFAST - Der Brexit-Beauftragte der EU, Maros Sefcovic, hat die Regierung in London vor Versuchen gewarnt, das sogenannte Nordirland-Protokoll loszuwerden. "Das Protokoll ist nicht das Problem. Im Gegenteil, es ist die einzige Lösung, die wir haben" sagte der EU-Vizekommissionspräsident bei einer Rede an der Queen's Universität in Belfast am Freitag. Er fügte hinzu: "Es nicht umzusetzen, wird die Probleme nicht beseitigen, sondern einfach die Werkzeuge entfernen, um sie zu lösen." Die EU sei bereit, "kreative und solide" neue Ansätze zu finden. Es müssten aber beide Seiten zu Kompromissen bereit sein, mahnte Sefcovic.

ROUNDUP 2: Sieg für Putin - Gazprom stellt umstrittene Nord Stream 2 fertig

MOSKAU/BERLIN - Mit mehr als anderthalbjähriger Verzögerung hat Russland die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2 nach Deutschland fertiggebaut. Gazprom -Chef Alexej Miller verkündete am Freitag auf der Morgensitzung des Monopolisten, dass um 8.45 Uhr Moskauer Zeit (7.45 Uhr MESZ) der Bau komplett abgeschlossen sei, wie das Unternehmen mitteilte. Am 6. September sei das letzte Rohr verlegt worden. Danach hätten noch einzelne Abschnitte der Leitung miteinander verbunden werden müssen; nun sei alles erledigt, hieß es.

Russische Notenbank hebt Leitzins nicht so stark wie erwartet an

MOSKAU - Die russische Notenbank kämpft mit höheren Leitzinsen gegen die steigende Inflation. Am Freitag erhöhte sie ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 6,75 Prozent, wie die Zentralbank am Freitag in Moskau mitteilte. Allerdings hatten Volkswirte im Schnitt mit einer Erhöhung auf 7,00 Prozent gerechnet. Es ist die fünfte Anhebung in Folge.

Bundesbank-Vize Buch warnt vor Zurückdrehen von Regeln für Banken

FRANKFURT - Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch hat vor einem Zurückdrehen der nach der Finanzkrise verschärften Regeln für Banken gewarnt. "Es ist sicher sinnvoll, eine übermäßige Komplexität und unnötige Kosten der Regulierung zu vermeiden sowie neu entstehende Risiken zu adressieren", sagte Buch laut Redetext am Freitag bei einer Fachtagung der Hochschule der Deutschen Bundesbank. "Allerdings hätte ein Absenken der Kapitalanforderungen unerwünschte Nebenwirkungen und würde die Widerstandsfähigkeit des Finanzsektors schwächen."

Italien: Industrieproduktion legt überraschend weiter zu

ROM - In Italien hat die Industrieproduktion im Juli überraschend an den starken Vormonat angeknüpft. Im Monatsvergleich sei die Produktion um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mit. Analysten wurde von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt einen geringfügigen Rückgang um 0,1 Prozent erwartet.

Spanische Industrie schränkt Produktion ein

MADRID - Die spanischen Industrieunternehmen haben im Juli spürbar weniger produziert. Gegenüber dem Vormonat fiel die Gesamtproduktion um 1,1 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem Zuwachs von im Schnitt 0,5 Prozent gerechnet. Auf Jahressicht stieg die Produktion zwar an, allerdings schwächer als erwartet.

Frankreich: Industrieproduktion steigt schwächer als erwartet

PARIS - Die französische Industrie hat ihre Herstellung im Juli erhöht, allerdings etwas schwächer als von Analysten erwartet. Gegenüber dem Vormonat stieg die Gesamtproduktion um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet. Auf Jahressicht erhöhte sich die Herstellung um 4,0 Prozent.

Großbritannien: Gesamtproduktion steigt wegen Ölförderung deutlich

LONDON - Die britische Industrie hat ihre Produktion im Juli deutlich gesteigert, allerdings gestützt durch eine steigende Erdöl- und Gasförderung. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich die Gesamtherstellung um 1,2 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Der Zuwachs war dreimal so hoch wie die durchschnittliche Erwartung von Analysten. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Produktion um 3,8 Prozent.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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