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LONDON - Die britische Wirtschaft hat zum Jahresende wegen der Brexit-Unsicherheiten deutlich an Schwung verloren.

11.02.2019 - 17:06:46

Britische Wirtschaft verliert deutlich an Schwung - Brexit belastet. Wie das Statistikamt ONS am Montag in London mitteilte, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas im Schlussquartal gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Im dritten Quartal hatte das Wachstum mit 0,6 Prozent noch deutlich höher gelegen, im zweiten Vierteljahr waren es 0,4 Prozent gewesen. Analysten hatten für das Schlussquartal im Mittel ein Wachstum von 0,3 Prozent erwartet. Das britische Pfund geriet nach den Zahlen unter Druck.

LONDON - Die britische Wirtschaft hat zum Jahresende wegen der Brexit-Unsicherheiten deutlich an Schwung verloren. Wie das Statistikamt ONS am Montag in London mitteilte, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas im Schlussquartal gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Im dritten Quartal hatte das Wachstum mit 0,6 Prozent noch deutlich höher gelegen, im zweiten Vierteljahr waren es 0,4 Prozent gewesen. Analysten hatten für das Schlussquartal im Mittel ein Wachstum von 0,3 Prozent erwartet. Das britische Pfund geriet nach den Zahlen unter Druck.

Großbritannien: Industrieproduktion fällt fünften Monat in Folge

LONDON - Die britische Industrie hat im Dezember überraschend einen weiteren Dämpfer erhalten. Im Monatsvergleich sei die Produktion um 0,5 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt ONS am Montag mit. Damit ist die britische Industrieproduktion bereits den fünften Monat in Folge gefallen. Allerdings wurde der Rückgang im November leicht revidiert und hatte demnach nur 0,3 Prozent betragen, nach zuvor minus 0,4 Prozent.

ROUNDUP/Barnier: London muss sich bewegen - Notfallpläne 'mehr denn je nötig'

LUXEMBURG/LONDON - Großbritannien muss sich nach Ansicht des Brexit-Chefunterhändlers der EU, Michel Barnier, im Streit um die Bedingungen für das Ausscheiden aus der Europäischen Union bewegen. "Irgendetwas muss sich bewegen auf der britischen Seite", forderte Barnier am Montag in Luxemburg einen Tag vor einer neuen Erklärung von Premierministerin Theresa May im britischen Unterhaus. Barnier reagierte damit auf das Nein Mays zum Vorschlag des Oppositionsführers Jeremy Corbyn für eine dauerhafte Zollunion mit der EU. In einem dreiseitigen Brief an den Labour-Chef zeigte May sich zugleich aber im Streit um ihren Brexit-Kurs zu weiteren Gesprächen mit der Opposition bereit.

Handelsstreit: China und USA beginnen neue Gespräche in Peking

PEKING - Im Handelsstreit zwischen den USA und China hat eine neue Gesprächsrunde begonnen. Vertreter beider Länder kamen am Montag in Peking zusammen, um den Besuch einer hochrangigen US-Delegation unter Führung von Finanzminister Steven Mnuchin am Donnerstag und Freitag vorzubereiten.

Schweiz und Großbritannien unterzeichnen Handelsvertrag

BERN - Die Schweiz hat mit Großbritannien als eines der ersten Länder einen Handelsvertrag für die Zeit nach dem Brexit ausgehandelt. In Bern reichten sich am Montag der Schweizer Wirtschaftsminister Guy Parmelin und der britische Minister für internationalen Handel, Liam Fox, nach der Unterschrift die Hände.

Ifo: Weltwirtschaftsklima fällt auf tiefsten Stand seit sieben Jahren

MÜNCHEN - Die Einschätzung von Experten zur weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft ist zum Jahresbeginn eingebrochen. Der vom Ifo-Institut nach einer Umfrage unter Experten ermittelte Indikator für die Weltwirtschaft fiel im ersten Quartal auf minus 13,1 Punkte, nach minus 2,2 Zähler im Schlussquartal 2018, wie das Münchener Forschungsinstitut am Montag in München mitteilte. Damit ist der Konjunkturindikator bereits das vierte Mal in Folge gefallen und hat für die Monate Januar bis März den tiefsten Stand seit dem vierten Quartal 2011 erreicht.

May weist Corbyns Vorschlag einer Zollunion zurück

LONDON - Im Ringen um ihren Brexit-Kurs hat die britische Premierministerin Theresa May den Vorschlag von Oppositionsführer Jeremy Corbyn zurückgewiesen, eine dauerhafte Zollunion mit der EU beizubehalten. In einem Brief an den Labour-Chef, aus dem britische Medien am Montag zitierten, zeigte sie sich zugleich zu weiteren Gesprächen mit der Opposition bereit. Sie sei sich einig mit Corbyn, dass es weder Neuwahlen noch ein zweites Referendum geben solle.

Euro-Finanzminister beraten über gemeinsames Budget

BRÜSSEL - Die Euro-Finanzminister beraten bei ihrem Treffen am Montag (15.00 Uhr) in Brüssel über ein gemeinsames Eurozonen-Budget. Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich im Dezember auf das ursprünglich von Frankreich geforderte Budget geeinigt. Die zuständigen Minister sollen nun bis Juni Details zu dem "Instrument für wirtschaftliche Angleichung und Wettbewerbsfähigkeit" ausarbeiten.

ROUNDUP: Verhandlungen im Streit um Trumps Mauer stocken - neuer 'Shutdown'?

WASHINGTON - Im Streit um die Finanzierung einer von US-Präsident Donald Trump geforderten Mauer an der Grenze zu Mexiko wachsen die Sorgen vor einem erneuten "Shutdown" in den USA. Trumps amtierender Stabschef Mick Mulvaney sagte dem Sender NBC am Sonntag, er könne einen erneuten Stillstand von Teilen der Regierung "absolut nicht" ausschließen. Bis kommenden Freitag haben Trumps Republikaner und die oppositionellen Demokraten im Kongress Zeit, sich auf ein Haushaltsgesetz zu einigen. Trump verlangt, dass darin Mittel für den Bau der Mauer enthalten sind. Die Demokraten lehnen deren Finanzierung ab.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Bundesagentur: Bruttoeinkommen 2018 um knapp drei Prozent gestiegen. Habe der entsprechende Verdienst 2017 im Mittel noch bei 3209 Euro gelegen, seien es im vergangenen Jahr 3304 Euro gewesen, geht aus einer am Montag veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Gründe für die Zunahme sind nach Einschätzung einer BA-Statistikexpertin neben der Erhöhung der Tarifgehälter auch ein wachsenden Anteil gut qualifizierter Beschäftigter, die in der Regel höhere Bruttoeinkommen beziehen. NÜRNBERG - Die Bruttoverdienste sozialversicherungspflichtig Beschäftigter sind 2018 im Vergleich zu 2017 um knapp drei Prozent gestiegen. (Wirtschaft, 22.07.2019 - 13:54) weiterlesen...

Bundesbank erwartet sinkende Wirtschaftsleistung. "Die deutsche Wirtschaftsleistung dürfte sich im zweiten Vierteljahr 2019 leicht verringert haben", schrieb die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht für Juli. Zwar habe die Binnenwirtschaft wohl weiter für Auftrieb gesorgt - die Verbraucher sind dank der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt in Konsumlaune. Allerdings seien zuletzt Sondereffekte entfallen, die die Wirtschaft zu Jahresbeginn noch angekurbelt hätten, erläuterten die Experten. FRANKFURT - Die Bundesbank rechnet mit einem Dämpfer für die deutsche Konjunktur im zweiten Quartal. (Wirtschaft, 22.07.2019 - 12:04) weiterlesen...

Große Unterschiede bei Wirtschaftserwartungen in den Bundesländern. Nur 14 Prozent der Befragten im "Trendbarometer" im Auftrag von RTL und n-tv erwarten dagegen eine Verbesserung. 34 Prozent rechnen nicht mit einer Veränderung. Große regionale Unterschiede zeigt die am Montag veröffentlichte Forsa-Umfrage bei den Erwartungen für die Entwicklung der Wirtschaft im eigenen Bundesland - am positivsten fallen die Einschätzungen dabei in Sachsen und Thüringen aus. BERLIN - Die Hälfte der Bürger (50 Prozent) rechnet einer Umfrage zufolge damit, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland in den kommenden Jahren verschlechtern wird. (Boerse, 22.07.2019 - 11:45) weiterlesen...

USA: Michigan-Verbraucherstimmung hellt sich weniger auf als erwartet. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg um 0,2 Punkte auf 98,4 Punkte, wie die Universität am Freitag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 98,8 Punkten gerechnet. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Juli weniger als erwartet aufgehellt. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 17:03) weiterlesen...

Eurozone: Überschuss in der Leistungsbilanz gestiegen. Der Überschuss habe nach bereinigten Daten 30 Milliarden Euro betragen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit. Im April lag der Überschuss bei 22 Milliarden Euro. Die Leistungsbilanz umfasst neben dem Warenhandel auch den Bereich Dienstleistungen und Finanztransfers. FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im Mai gestiegen. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 10:38) weiterlesen...

Japans Preisentwicklung schwächt sich weiter ab - Notenbank unter Druck. Da die Inflationsrate im Juni auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren gefallen ist, setzen einige Investoren bereits auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Die Kurse japanischer Aktien zogen deutlich an, der zuletzt wieder etwas erstarkte Yen gab etwas nach. Experten sehen allerdings noch keinen schnellen Handlungsbedarf, zudem sind die Mittel der Notenbank wegen der bereits seit Jahren extrem expansiven Geldpolitik limitiert. TOKIO - In Japan gerät die Notenbank wegen der schwachen Preisentwicklung zunehmend unter Druck. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 08:28) weiterlesen...